Nachrichten  

Nachrichten

Pressemitteilung 267/2015 vom 02.10.2015

Bereich: öffentliche Veranstaltungen
Sachgebiet: fachübergreifend

#3G: Ausstellung zum Bildungsdrang der Töchter der Universität Leipzig

 

Postkartenmotiv zur Ausstellung mit Hope Bridge Adams (Aufnahme um 1900)<br />Foto: Stadtarchiv Stuttgart (Grafik: Axel Schöpa)
Postkartenmotiv zur Ausstellung mit Hope Bridge Adams (Aufnahme um 1900)
Foto: Stadtarchiv Stuttgart (Grafik: Axel Schöpa)

Ist "Muttipolitik" die umgangssprachliche Bezeichnung für die Regierungspraxis Angela Merkels? (Nein, der Begriff bezieht sich auf die DDR-Familienpolitik der 1980er Jahre.) Wer schrieb Frauen eine "wesensgemäß weibliche" Studienwahl vor? (Das waren die Nationalsozialisten.) Ist "Guten Tag, Herr Professorin" die korrekte Adressierung im universitären Alltag? (Nein, das ist eine Medien-Erfindung.) Und was hat Hope Bridge Adams eigentlich als erste Frau in Leipzig erreicht? (Sie hat das Medizinstudium mit Staatsexamen abgeschlossen.) - Fragen wie diese beantwortet die Ausstellung "#3G Gattin. Gasthörerin. Gleichstellung.", die vom 7. Oktober bis 30. November 2015 im Neuen Augusteum der Universität Leipzig gezeigt wird. Sie präsentiert die wechselhafte Geschichte der Töchter der Alma mater Lipsiensis vom Mittelalter bis in die Gegenwart.


Die gemeinsame Ausstellung des Universitätsarchivs und des Gleichstellungsbeauftragten der Universität Leipzig wird am 6. Oktober 2015 um 19:00 Uhr eröffnet, mit Grußworten von Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, und Prof. Dr. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig.

Der Direktor des Universitätsarchivs, Dr. Jens Blecher, sagt über die gelungene Kooperation: "Zusammen mit dem Gleichstellungsbeauftragten haben wir eine spannende Ausstellung auf die Beine gestellt, die der Geschichte der Bildungsgerechtigkeit an der Universität Leipzig nachspürt." Mit dem Brückenschlag zu der aktuellen Arbeit des Gleichstellungsbüros und Diversity, dem Chancengleichheitskonzept der Zukunft, eröffnet die Ausstellung gleichzeitig Ausblicke auf das Kommende. "#3G erzählt die Erfolgsgeschichte des weiblichen Bildungsdrangs, der von einer 'Universität ohne Frauen' zum heutigen Status quo mit zwei Frauen an der Spitze und einer Mehrheit an weiblichen Studierenden geführt hat", ergänzt der Gleichstellungsbeauftragte Georg Teichert.

Begleitend zur Ausstellung entsteht ein Katalog, der im Frühjahr 2016, ergänzt um Zeitzeugeninterviews, erscheinen soll.

Überblick:
Ausstellungseröffnung: 6.10.2015, ab 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 7.10.-30.11.2015, täglich 8:00-21:00 Uhr
Ort: Campus Augustusplatz, Foyer des Neuen Augusteums
Web: www.leipzigerfrauenbilder.de
Twitter: twitter.com/LeipzigerFrauen

News
#3G: Ausstellung zum Bildungsdrang der Töchter der Universität Leipzig

letzte Änderung: 23.10.2017 

Kontakt

Stabsstelle
Universitätskommunikation
Medienredaktion

Carsten Heckmann
Ritterstraße 26
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35020
Telefax: +49 341 97-35029
E-Mail

Internes PF: 435021

weitere Informationen

Georg Teichert
Gleichstellungsbeauftragter
Telefon: +49 341 97-30090
E-Mail | Internet

pages