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Pressemitteilung 023/2017 vom 31.01.2017

Bereich: Hochschulpolitik, Personalia, Uni allgemein
Sachgebiet: fachübergreifend

Beate Schücking erneut zur Rektorin der Universität Leipzig gewählt

 

Prof. Dr. Beate Schücking<br />Foto: Universität Leipzig/Christian Hüller
Prof. Dr. Beate Schücking
Foto: Universität Leipzig/Christian Hüller

Die Medizin-Professorin Dr. Beate Schücking bleibt Rektorin der Universität Leipzig. Der Erweiterte Senat der Universität bestätigte sie heute (31. Januar 2017) im Amt.


Sie wurde im dritten Wahlgang mit einer Mehrheit von 44 der 78 abgegebenen Stimmen gewählt und setzte sich damit gegen ihren Mitbewerber Prof. Dr. Jan Palmowski durch. Der Professor für Neuere Geschichte und Vizepräsident an der University of Warwick in England erhielt 23 Stimmen. Es gab zudem acht Enthaltungen und drei ungültige Stimmen. Die Kandidaten hatten sich am Samstag universitätsintern vorgestellt und dabei ihre Ziele und Visionen präsentiert.

Prof. Dr. med. Beate A. Schücking ist seit 1. März 2011 Rektorin der Universität Leipzig. Ihre reguläre, fünfjährige Amtszeit endete am 29. Februar 2016, sodass eine Neu- oder Wiederwahl erforderlich wurde. Ein erstes Verfahren zur Rektorwahl wurde im April 2016 beendet, nachdem die damals vom Hochschulrat vorgeschlagenen Kandidaten ihre Bewerbung zurückgezogen hatten.

"Ich freue mich sehr über das Wahlergebnis und das Vertrauen, das mir der Erweiterte Senat schenkt", sagte Schücking nach der Wahl. "Die Wiederwahl sehe ich als deutliche Bestätigung für die vom Rektorat in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit und auch als Auftrag, daran zügig und nahtlos anzuknüpfen." Zusammen mit den Prorektoren und vielen weiteren Mitstreitern sei es gelungen, trotz der Sparauflagen die Universität wieder auf Wachstumskurs zu bringen und das Vertrauen der Politik in eine solch positive Entwicklung zurückzugewinnen.

"Dieses Wachstum erhält die Breite und die Besonderheit unserer über 600 Jahre alten Universität", sagte die wiedergewählte Rektorin. "Die enorme Attraktivität für Studierende lesen wir an den hohen Erstsemester- und Absolventenzahlen ab. Die Sichtbarkeit unserer Forschung hat einen beachtlichen Stand erreicht, hierauf lässt sich gut weiter aufbauen." Zu nennen seien beispielsweise inzwischen sechs Sonderforschungsbereiche und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), betrieben von den Universitäten Leipzig, Halle und Jena in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). "So muss und kann es weiter gehen. Wir haben weiteres Potential, auch gemeinsam mit den Nachbaruniversitäten. Das kann man nicht zuletzt am 'Forum for the Study of the Global Condition' erkennen, das wir vor wenigen Wochen ins Leben gerufen haben."

Beate Schücking studierte Medizin und Philosophie, sie ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie. Sie wurde 1989 mit 33 Jahren zur Professorin für Medizin an den Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule München berufen. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit waren dort die Themen Frauengesundheit und soziale Gerontologie. 1995 folgte die Berufung auf die neu eingerichtete Professur Gesundheits- und Krankheitslehre der Universität Osnabrück. Sie baute dort den Forschungsschwerpunkt "Maternal and Child Health" auf und war u.a. an der Einwerbung eines DFG-Graduiertenkollegs beteiligt. Im Jahr 2000 wurde Schücking zur Dekanin des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften und Psychologie gewählt. Von 2005 bis 2009 war sie hauptberufliche Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück, anschließend Studiendekanin der Gesundheitswissenschaften. Im November 2010 wurde sie erstmals zur Leipziger Rektorin gewählt. Sie war Vorsitzende der Sächsischen Landesrektorenkonferenz (2011-2014) und verhandelte in dieser Funktion die ersten Ziel- und Zuschussvereinbarungen für die sächsischen Hochschulen.

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letzte Änderung: 21.11.2017 

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