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Pressemitteilung 120/2017 vom 19.05.2017

Bereich: Studium und Lehre
Sachgebiet: Pädagogik, Sprache / Literatur

Herder-Institut bildet osteuropäische Deutschlehrerinnen weiter

 

Am Herder-Institut der Universität Leipzig bilden sich im Sommersemester Deutschlehrerinnen aus Osteuropa in den Bereichen Deutschausbildung, Deutsch als Fremdsprache sowie Deutsch als Minderheiten- und Muttersprache fort. Der Aufenthalt der acht Stipendiatinnen aus Kasachstan, Kirgisien, Russland, Ungarn und aus der Ukraine wird durch das Programm "Fortbildungsstipendien Deutsch für Länder mit deutschen Minderheiten" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) finanziert.


"Durch die Weiterbildung unserer Gäste möchten wir unsere Erfahrungen in der Deutschlehrerausbildung weitergeben, sodass die Teilnehmerinnen in ihrem jeweiligen Heimatland einen noch besseren Beitrag zur Pflege der Sprache und Kultur der dortigen deutschen Minderheiten leisten können", sagt Prof. Dr. Claus Altmayer, Inhaber der Professur "Deutsch als Fremdsprache/Kulturstudien und ihre Didaktik" am Herder-Institut. Neben der Universität Leipzig habe sich nur die Pädagogische Hochschule Heidelberg erfolgreich für das DAAD-Programm beworben.

"Die Teilnehmerinnen des Programms haben sich in die verschiedenen Module vor allem des Masterstudiengangs Deutsch als Fremd- und Zweitsprache eingeschrieben und bekommen so die Gelegenheit, ihre bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen in der Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache durch die Auseinandersetzung mit den aktuellsten Forschungsergebnissen auf den Gebieten Linguistik, Didaktik/Methodik und Kulturstudien zu vertiefen und weiterzuentwickeln", erläutert Altmayer. Außerdem nehmen sie die Angebote des neuen Projekts "Uni-Sprache Deutsch" wahr, in denen ihnen Schlüsselkompetenzen im Bereich des Deutschen als Wissenschaftssprache vermittelt werden. "Besonders wichtig ist, dass unsere Gäste in den Lehrveranstaltungen mit Studierenden aus allen Teilen der Welt zusammenarbeiten und so die Gelegenheit haben, ihren Horizont zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen. Wir erhoffen uns davon auch eine Erweiterung des am Herder-Institut ja bereits bestehenden internationalen Netzwerks, das in der Region Mittel- und Osteuropa und vor allem in Zentralasien noch ausbaufähig ist."

Während ihres fünfmonatigen Aufenthalts werden die jungen Frauen nicht nur am Herder-Institut studieren, sondern auch Leipzig, seine Umgebung und Kulturlandschaft besser kennenlernen. Unterstützt und betreut werden sie in allen das Studium, aber auch das Leben in Leipzig betreffenden Fragen von Oksana Gundertailo, einer Mitarbeiterin des Herder-Instituts, die den Master Deutsch als Fremdsprache absolviert hat und selbst aus der Ukraine stammt, also einen persönlichen Bezug zu der Region hat, aus der die Teilnehmerinnen kommen.

 

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letzte Änderung: 28.05.2017 

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