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Pressemitteilung 249/2007 vom 29.10.2007

Bereich: Forschung, Uni allgemein

Antragsskizzen für Sächsische Landesexzellenzinitiative eingereicht

 

Die Bemühungen um neue Forschungsverbünde setzt die Universität Leipzig nach ihrem Erfolg bei der bundesweiten Exzellenzinitiative mit einer Graduiertenschule nun mit ihrer Beteiligung an der Sächsischen Landesexzellenzinitiative fort.


Diese am 26. Juni 2007 ausgeschriebene Initiative des Freistaats fördert Forschungskomplexe sächsischer Universitäten, die aus mehreren miteinander verzahnten industrienahen Forschungsprojekten bestehen. Zwischen 2008 bis 2013 stehen in diesem Rahmen mindestens 160 Millionen Euro zur Verfügung.

"An der Universität Leipzig wurden dazu sechs Antragsskizzen aus dem naturwissenschaftlich-medizinischen, biotechnologischen sowie mathematisch- wirtschaftswissenschaftlichen Bereich erarbeitet. Ein zehnköpfiges Gutachtergremium - Vertreter der Universität Leipzig, der Leipziger Hochschulen und der Partneruniversität Jena - hat die Anträge diskutiert und Empfehlungen abgegeben," erklärt Prof. Dr. Martin Schlegel, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Die ausgewählten Antragsskizzen wurden fristgerecht am heutigen 29. Oktober im SMWK eingereicht und haben folgende Titel:

CS³: Cluster Service Science Sachsen
Sprecher: Prof. Dr. Klaus-Peter Fähnrich

LIFE, Leipzig Interdisciplinary Research Cluster of Genetic Factors,
Clinical phenotypes and Environment
Sprecher: Prof. Dr. Joachim Thiery

Medizinisches NeuroZentrum (MedNeZ): Optimierung fokaler Therapien
bei Erkrankungen des Zentralnervensystems
Sprecher: Prof. Dr. Jürgen Meixensberger

Multifunktionale Bausteine, Materialien und Prozesse
Sprecher/in: Prof. Dr. Marius Grundmann, Prof. Dr. Evamarie Hey-
Hawkins

Neuartige Proteintherapeutika und Therapiekontrollsysteme - ProThera
Sprecherin: Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger

SyBiT: Research and Technology Cluster for Systems Biology of Tissues
Sprecher: Prof. Dr. Markus Löffler

Zudem gibt es von der Universität Leipzig gemeinsam mit anderen sächsischen Universitäten einen Antrag "außer der Reihe": "Beyond Technology. Gesellschaftliche Risiken und Potentiale des Standorts Sachsen" heißt ein Projekt von Sozialwissenschaftlern der Universität Leipzig. Mit ihrem Antrag weisen sie daraufhin, dass Wirtschafts- und Technologieförderung nicht allein auf industrieorientierte Wissenschaftsbereiche orientiert sein sollte. Insbesondere die gesellschaftlichen und nicht-ökonomischen Rahmenbedingungen vor Ort sollen mit diesem Projekt untersucht werden.

Bis zum Jahresende werden die eingereichten Skizzen durch Fachgutachter und eine Jury begutachtet. Danach werden ausgewählte Skizzen durch das SMWK zur Vollantragstellung aufgefordert. "Wir wollen als Universität Leipzig natürlich dabei sein, wenn im Frühjahr 2008 die Förderung beginnt", so Professor Schlegel.

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letzte Änderung: 25.11.2017 

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