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Pressemitteilung 170/2016 vom 17.06.2016

Bereich: öffentliche Veranstaltungen
Sachgebiet: fachübergreifend

16 Standorte, 120 Veranstaltungen: Universität Leipzig bei Wissenschaftsnacht stark vertreten

 

Die Universität Leipzig ist bei der 5. Langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni mit insgesamt 120 Veranstaltungen an 16 verschiedenen Standorten überall in der Stadt vertreten. Von 18:00 bis 24:00 Uhr öffnen Wissenschaftler und Studierende Labore, Hörsäle, Magazine und Archive, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie bieten interessante und unerwartete Einblicke in ganz unterschiedliche Forschungsbereiche der Alma mater.


"Wir wollen den Leipzigern die große Vielfalt und die Alltagsrelevanz unserer Forschung zeigen", so Rektorin Prof. Dr. med. Beate Schücking. So lädt das neue Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung Kinder ab vier Jahren und ihre Eltern und Großeltern in die Kinderforschungsstation an den Augustusplatz zu spannenden und unterhaltsamen Experimenten ein und stellt erste Forschungsergebnisse vor, beispielsweise zu Kultur- und Artenvergleichen.

Ebenfalls im Neuen Augusteum wird eine Fotoausstellung eröffnet, die in den Bachelor- und Master-Studiengängen "Archäologie der Alten Welt" entstanden ist. Hier präsentieren sich auch die Leipziger Leibniz-Institute. "Das ist ein Beleg für die erfolgreiche Vernetzung der Leipziger Forschungseinrichtungen ganz im Leibniz'schen Sinne", betont die Rektorin. Um 19:00 Uhr startet ein Vortragsprogramm im Felix-Klein-Hörsaal. Von 18:00 bis 24:00 Uhr besteht abermals die Möglichkeit, auf der Paulinum-Baustelle musikalische Kostproben der Schwalbennest-Orgel zu genießen (letzter Einlass: 23.45 Uhr).

"Was passiert bei der Kristallisation?" - Auch dieser Frage gehen die Chemiker in der Johannisallee nach. Sie wollen mit einem abwechslungsreichen Experimentierprogramm zum Mitmachen, unter anderem mit Wasserdampf und Eis Chemie mit allen Sinnen erlebbar machen. Turbulent dürfte es auch bei den Physikern in der Tal- und Linnéstraße zugehen. Sie bieten Experimente mit dem Teilchenbeschleuniger, zeigen den Unterschied zwischen kaltem und warmem Licht, visualisieren Polymere. Die Meteorologen erklären unter anderem, wie ein Regenbogen entsteht und wie die Wetterprognosen zustande kommen.

Mit einem umfangreichen Programm ist auch wieder die Biocity am Deutschen Platz bei der "Langen Nacht der Wissenschaften" vertreten. Hier präsentiert sich nicht nur das ortsansässige Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum, um zu klären, ob Tomaten auch Gene haben oder wie hoch der Eiweiß und Fettanteil in unserer Milch ist. Ein Blick durch die 3D-Brille enthüllt die Raumstruktur von Proteinen. Ebenfalls am Deutschen Platz zeigt das Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) mit Hilfe einer Infrarotkamera, wie die Haut an verschiedenen Stellen im Gesicht unterschiedlich durchblutet ist. Beim IFB AdipositasErkrankungen wird nicht nur rund um den Kampf gegen die Kilos informiert. Auch den Body-Mass-Index und das Stoffwechselalter können Nachtschwärmer sich hier bestimmen lassen. Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) zeigen, wie mit unbemannten Flugsystemen Landschaften abgebildet und Tiere beobachtet werden können. Das Life Science Transfer Office lässt den Leipziger Erfindergeist fühlen und erläutert, wie aus einer Idee ein Produkt entsteht.

In der Juristenfakultät (Burgstraße) stehen von 18:00 bis 20:00 Uhr Vorträge zum Thema Asylverfahren und Flucht nach Deutschland mit einer Fotoausstellung auf dem Programm. Auf dem Campus An den Tierkliniken gibt es unter anderem Einblicke ins Tierkrankenhaus und in den Präpariersaal des Veterinäranatomischen Instituts. Auf dem zugehörigen Lehr- und Versuchsgut Oberholz, das erstmals an der Wissenschaftsnacht teilnimmt, wird der Frage nachgegangen, wie gefährlich Tierseuchen tatsächlich sind.

Die Universitätsbibliothek in der Beethovenstraße widmet sich in Anlehnung an ihre neueste Ausstellung dem Thema Menschenaffen, unter anderem mit einem Vortrag des ehemaligen Zoodirektors Peter Müller. Im Museum für Musikinstrumente im Grassi gibt es um 21:00 Uhr ein Streitgespräch zu Integration und Ausgrenzung in der Musik. Die Mitarbeiter der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät stellen der breiten Öffentlichkeit erstmals nach dem Umzug ihre neuen Räumlichkeiten auf dem Campus Jahnallee vor. Gleich nebenan bieten die Sportwissenschaftler unterschiedliche Tests sowie Sport und Spiel für die gesamte Familie. Wer Interesse daran hat, sollte Sportsachen mitbringen.

Die Leipziger "Lange Nacht der Wissenschaften" ist ein gemeinsames Projekt der Leipziger Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig. Die Wissenschaftsnacht bildet auch 2016 den Auftakt für das zentrale und fächerübergreifende Alumni-Treffen der Universität Leipzig, das am 24. und 25. Juni stattfinden wird.

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16 Standorte, 120 Veranstaltungen: Universität Leipzig bei Wissenschaftsnacht stark vertreten

letzte Änderung: 11.12.2017 

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