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Pressemitteilung 228/2017 vom 14.09.2017

Bereich: Personalia, Studium und Lehre
Sachgebiet: fachübergreifend

Erster Platz für die Universität Leipzig: Kultusministerin vergibt Innovationspreis Weiterbildung

 

Bereits zum 16. Mal prämiert der Freistaat Sachsen innovative Projekte und konkrete Projektideen in der allgemeinen, beruflichen, wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Weiterbildung mit insgesamt 40.000 Euro. Aus insgesamt dreizehn Bewerbungen wurden jetzt die drei Preisträger für dieses Jahr ermittelt. Sie werden am 20. September 2017 von Kultusministerin Brunhild Kurth ausgezeichnet. "Der Innovationspreis Weiterbildung und die Projekte, die sich um ihn bewerben, lassen uns erkennen, wie rasant sich unsere Gesellschaft entwickelt. Die entstehenden Herausforderungen an uns Menschen sind heute sehr komplex. Bildung, auch im Erwachsenenalter nach dem Erreichen eines Berufsabschlusses nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Mit dem Innovationspreis erhalten besonders, kreative und wirkungsvolle Ideen im Bereich der Erwachsenenbildung Wertschätzung", betont die Ministerin. Mit dem ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro wird das Förderprogramm des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig "t.e.a.m." ausgezeichnet.

Zeit: 20.09.2017, 15:00 Uhr
Die Preisverleihung "Innovationspreis Weiterbildung" mit Kultusministerin Brunhild Kurth findet im Gebäude der VDI-GaraGe gGmbH Leipzig, Karl-Heine-Straße 97, 04229 Leipzig. Gastgeber der Festveranstaltung ist die VDI-GaraGe gGmbH Leipzig, weil sie im Vorjahr für das Projekt "Techniklernwelten: ein neues, integratives und adaptierbares Konzept für die Bildung mit Zukunft" mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Medienvertreter sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.

"t.e.a.m." steht für seine Kernelemente Training, Expertise, Alumnae und Mentoring. Es handelt sich dabei um ein innovatives Förderprogramm für den weiblichen Wissenschaftsnachwuchs (Studentinnen, Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen) an der Universität Leipzig. Dieses setzt auf die Verzahnung von Mentoring-Tandems mit Weiterbildungen sowie Wissenstransfer durch Experten der Universität Leipzig. Darüber hinaus bieten Vernetzungen der Nachwuchswissenschaftlerinnen mit erfolgreichen Alumnae vielfältige Impulse für die wissenschaftliche Laufbahn der Mentees. Während der wissenschaftlichen Qualifikationsstufen vom Studium über die Promotion bis hin zur Postdoc-Phase werden die Frauen im Rahmen dieser Programmlinien begleitet und lernen die zu verschiedenen Karrierezeitpunkten unterschiedlichen Anforderungen an wissenschaftliche Nachwuchskräfte genauer kennen. Des Weiteren ist das Förderprogramm eingebettet in den Universitätsbund der Universität Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena und damit regional übergreifend tätig.

 "t.e.a.m." ist je nach Qualifikationsstufe auf die Bedarfe von Frauen und auf die Universität Leipzig zugeschnitten: In Kooperation mit der Stadtverwaltung Leipzig bietet "UNI findet STADT", die Programmlinie für Studentinnen, Einblicke in Berufswelten in der Verwaltung. Nachwuchswissenschaftlerinnen, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, erhalten in der Phase der Promotion durch Workshops, Round-Table-Formate und individuelle Mentorate mit professoralen Führungskräften der Universität Leipzig formelle wie informelle Einblicke in den hiesigen Wissenschaftsbetrieb. Für die Post-Doc-Phase ist "t.e.a.m." Teil des Mentoring-Programms im Unibund Halle-Jena-Leipzig, so dass Postdoktorandinnen innerhalb der Wissenschaftsregion Mitteldeutschland Netzwerke aufbauen können.

"Mit ,t.e.a.m.' setzen wir Impulse, die erfolgreiche Frauen an unserer Universität auf ihrem individuellen Karriereweg unterstützen sollen. Dass dieses Engagement nun durch den Innovationspreis Weiterbildung ausgezeichnet wird, ist für das Team des Gleichstellungsbüros ein besonderer Erfolg - und zeigt auch die Bedeutung solcher Programme im Sinne einer gerechten Personalentwicklung. Wir hoffen, dass ,t.e.a.m.' als ein Projekt im Rahmen des Professorinnen-Programms auch über diese Förderung hinaus weiter an unserer Universität etabliert werden kann", sagt Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig.

Mit dem zweiten Preis in Höhe von 8.000 Euro wird ein gemeinsames Projekt des ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und des Sächsischen Volkshochschulverbandes e.V. gewürdigt. Der dritte Preis in Höhe von 7.000 Euro wird dem Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. Dresden für das Projekt "Noteingang - Muskepeers und Löweneltern - Weiterbildungsformate des Kinder- und Jugendhilferechtsvereines e.V. (KJRV)" zuerkannt. Weitere Informationen sowie die offizielle Medieneinladung enthält die heute erschienene Pressemitteilung der Kultusministeriums.

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letzte Änderung: 21.09.2017 

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Georg Teichert
Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig
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