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Pressemitteilung 250/2017 vom 09.10.2017

Bereich: öffentliche Veranstaltungen, Organisatorisches
Sachgebiet: fachübergreifend

Von operierenden Robotern und komponierenden Computern

Herbst-Vorlesungsreihe der Kinderuni Leipzig startet am 20. Oktober

 

Wie sieht es im Operationssaal der Zukunft aus? Können Computer Kunstwerke hervorbringen? Was wäre die Welt ohne Verpackungen und welche Geheimnisse birgt unsere Haut? Diese Fragen beantworten Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen in der nächsten Vorlesungsreihe der Kinderuni, die am 20. Oktober 2017 beginnt. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Eine Anmeldung über das Anmeldeportal auf der Homepage ist jedoch erforderlich.


Den Auftakt zur Kinderuni-Reihe macht am 20. Oktober Prof. Dr. Thomas Neumuth vom Innovationszentrum für computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig. In seiner Vorlesung "Wie lernt ein Roboter operieren?" wirft er mit den Kindern einen Blick in den Operationssaal der Zukunft: Der Chirurg bewegt mit Tasten einen Roboter, dessen Arm um den Operationstisch kreist und ihn während des Eingriffs unterstützt. Aber wie lernt er das und woher weiß der Arm, welcher nächste Schritt zu tun ist? Und gibt es etwas, das Roboter vielleicht besser können als Chirurgen? Diesen Fragen wird Neumuth in seinem Vortrag auf den Grund gehen.

"Künstliche Intelligenz oder natürliche Dummheit - Können Computer komponieren?" Das fragt sich Prof. Martin Kürschner, der Rektor der Hochschule für Musik und Theater Leipzig am 27. Oktober. Computer bestimmen unseren Alltag: ob im Smartphone, dem Auto oder in der Spiele-Konsole. Sie sind schnell und können schwierige Vorgänge zuverlässig durchführen. Aber können sie auch künstlerische Gestaltung übernehmen? Können sie Gefühle ausdrücken oder gar Kunstwerke hervorbringen? Dieser Frage wird Kürschner nachgehen und an Beispielen zeigen, wie Computer einem Komponisten helfen, noch kreativer zu sein und "Unerhörtes" zu Gehör zu bringen.

In der Vorlesung am 3. November begibt sich Prof. Dr. Lutz Engisch von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig mit dem Thema "Eingepackt und zugenäht - Warum ist alles verpackt?" auf eine Reise durch die Welt der Verpackungen. Oft ärgern wir uns über den ständigen Verpackungsmüll  - aber eigentlich ist das ein wenig unfair. Ohne Verpackung gäbe es keine Wurst auf dem Frühstückstisch oder leckere Limo im Kino. Viele Menschen, Maschinen und Materialien müssen zusammenkommen, damit wir die tollen Dinge zu Hause haben können. Aber wie werden Verpackungen eigentlich hergestellt? Was wären wir ohne Verpackungen, können wir ihren Einsatz vielleicht verringern oder wie können wir sie sinnvoll weiter nutzen? Dies ist in der Vorlesung von Prof. Engisch zu erfahren.

Zum Abschluss der Kinderuni-Reihe am 10. November wirft Dr. Johanna Kratzsch von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig einen Blick auf die "Geheimnisse unserer Haut" - unser knapp zwei Quadratmeter großes Sinnesorgan, das uns umhüllt, schützt und dafür sorgt, dass wir beim Kitzeln lachen. Unsere Haut, aufgebaut aus mehreren Stockwerken, steckt wirklich voller Geheimnisse. Schon beim bloßen Betrachten kann man einiges über sie erfahren. Doch nicht immer ist unsere Haut gesund und auch zu viel Sonne macht sie schlaff und krank. Alles Wichtige rund um unser größtes Sinnesorgan erzählt Kratzsch in ihrer Vorlesung.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17 Uhr im Audimax am Campus Augustusplatz (Augustusplatz 10). Eltern und andere Begleitpersonen können bei freien Kapazitäten im Hörsaal Platz nehmen.

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letzte Änderung: 21.11.2017 

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