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Pressemitteilung 349/2014 vom 01.12.2014

Bereich: Organisatorisches, Uni allgemein
Sachgebiet: fachübergreifend

Universität Leipzig erhält HRK-Siegel zum Audit "Internationalisierung der Hochschulen"

 

Die Universität Leipzig bekommt heute (1. Dezember 2014) in Berlin auf einer Tagung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) das Siegel "Internationalisierung der Hochschulen" verliehen. Die Hochschule hatte sich dem entsprechenden Audit-Prozess gestellt, der damit zum Abschluss kommt.


Das Siegel nehmen am Abend der Prorektor für Bildung und Internationales, Prof. Dr. Thomas Hofsäss, und der Leiter des Akademischen Auslandsamtes, Dr. Svend Poller, vom HRK-Vizepräsidenten für Internationale Angelegenheiten, Prof. Dr. Dieter Lenzen, in Empfang.

"Wir freuen uns über den Abschluss des Auditprozesses, durch den das Thema Internationalisierung innerhalb unserer Universität sichtbarer geworden ist. Zudem konnten wir in diesem Kontext viele verschiedene Akteure an einen Tisch bringen, um Erfahrungen und Wissenshintergründe zu bündeln", erklärt Thomas Hofsäss. "Wir arbeiten konsequent darauf hin, die internationale Dimension von Lehre und Forschung an der Universität mit konkreten Zielsetzungen weiterzuentwickeln."

Der Audit-Prozess umfasste den Zeitraum vom 1. Oktober 2013 bis Ende November 2014 und diente dazu, den Status quo der Internationalisierung der Hochschule als Ganzes zu erfassen. Zudem sollte die künftige Zielausrichtung im Bereich Internationales geschärft werden.

Im letzten Drittel des Prozesses unterstützten international engagierte Akteure der Universität die für die Durchführung verantwortliche Audit-Projektgruppe. Sie brachten ihre jeweils unterschiedliche Expertise gewinnbringend in eine Beratung der Auditprojektgruppe am 4. November und schließlich in die HRK-Zukunftswerkstatt ein, die am 17. November an der Universität Leipzig stattfand. Im Mittelpunkt dieser Zukunftswerkstatt stand die gemeinsame Diskussion der HRK-Empfehlungen.

"Hier wurde ersichtlich, was der Empfehlungsbericht der HRK bereits hervorgehoben hatte, nämlich dass sich die Universität Leipzig einen qualitativ wie quantitativ guten Stand in punkto Internationalisierung erarbeitet hat - insbesondere in Anbetracht der oftmals schwierigen Rahmenbedingungen", meint Prorektor Hofsäss.

Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Auswertung der fünf fächerübergreifenden Internationalisierungsziele, die sich die Universität Leipzig im Hochschulentwicklungsplan 2012 gesetzt hatte. Sie wurden während des Audit-Prozesses geschärft und durch ein sechstes Ziel ergänzt.

"Betont wurde im Empfehlungsbericht der HRK das internationale Engagement vieler Hochschulangehöriger, das entscheidend zu den in vielerlei Hinsicht guten Rankingergebnissen unserer Universität beiträgt", sagt Hofsäss. Deutlich werde das beispielsweise bei der durch das Programm Erasmus+ geförderten Dozentenmobilität: Hier belege die Universität Leipzig stets einen der oberen Rankingplätze. Aber auch Bereiche, in denen Nachholbedarf besteht, seien in den Fokus gerückt worden, zum Beispiel die Studienabbruchsquote ausländischer Studierender.

"Insgesamt ist durch den Prozess des Audits ein ausgewogenes Bild der Stärken und Schwächen entstanden, das für eine zukünftige Internationalisierung an der Universität Leipzig Orientierungsfunktion haben wird." Dies gelte insbesondere für die Diskussion der fächerübergreifenden Ziele mit und in den Fakultäten, nachdem im Rektorat entschieden wurde, welcher Stellenwert diesem Vorhaben auch materiell zukommen sollte.

Zahlen und Fakten zum Thema Internationalisierung an der Universität Leipzig finden Sie auch in unserer Pressemitteilung vom 15.10.2014.

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Universität Leipzig erhält HRK-Siegel zum Audit "Internationalisierung der Hochschulen"

letzte Änderung: 18.12.2017 

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