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Pressemitteilung 007/2015 vom 14.01.2015

Bereich: Hochschulpolitik, öffentliche Veranstaltungen, Statements
Sachgebiet: Gesellschaft, Politik

Uni Leipzig lädt zu Donnerstagsdiskurs über weltoffene Hochschulen ein

 

Die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, lädt angesichts der Legida-Demonstrationen und der zahlreichen Gegenbewegungen am (morgigen) Donnerstag zu einer Podiumsdiskussion über weltoffene Hochschulen ein. Zum ersten Donnerstagsdiskurs im Audimax-Hörsaal der Universität (19.30 Uhr, Neues Augusteum, Campus Augustusplatz) werden neben Schücking auch die Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig, Prof. Dr. Gesine Grande sowie von der Universität Leipzig der Sozialpsychologe Dr. Oliver Decker, der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Christoph Kleine und der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler sowie ein Vertreter des Studentenrates im Podium Platz nehmen. Alle Interessenten sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.


Am vergangenen Montag hatten sich etwa 35.000 Menschen zu einer Anti-Legida-Demonstration in Leipzig versammelt. "Ich freue mich, dass auch viele Studierende und Mitarbeiter der Universität dabei waren und ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt haben", sagte Schücking, die sichvor der Demonstration der Initiative "Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Legida) in einer gemeinsamen Erklärung mit den anderen Rektoren der Leipziger Hochschulen gegen intolerantes und fremdenfeindliches Gedankengut gestellt und zur Teilnahme an den Gegendemonstrationen aufgerufen hatte. Mit dem von ihr initiierten Donnerstagsdiskurs möchte Schücking nun ein Podium schaffen, um aktuelle Fragen zu diesem aktuell sehr brisanten Thema zu diskutieren. Am morgigen Donnerstagabend würden die Rolle der Hochschulen und deren Handlungsmöglichkeiten in dieser Situation debattiert.

"Es geht darum, wie viel Öffnung die Gesellschaft verträgt, ob es überhaupt so etwas wie eine Gefahr der Islamisierung des Abendlandes gibt und was das für die Hochschulen bedeutet", erklärte die Rektorin. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion werden die Angst in der Gesellschaft vor Überfremdung unter anderem aus psychologischer, religions- und medienwissenschaftlicher Sicht beleuchten. Moderiert wird die Auftaktveranstaltung von "mephisto97.6", dem Lokalradio der Universität.

Der Donnerstagsdiskurs, der in Kooperation mit den anderen Leipziger Hochschulen auch künftig fortgesetzt werden soll, wird per Live-Stream über die Homepage des Zentrums für Medien und Kommunikation der Universität übertragen und kann auch über Facebook verfolgt werden.

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letzte Änderung: 18.12.2017 

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