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Pressemitteilung 016/2016 vom 15.01.2016

Bereich: Hochschulpolitik, öffentliche Veranstaltungen
Sachgebiet: Politik, fachübergreifend

"Flüchtlinge in Sachsen - was leistet die Politik?" - Universität Leipzig setzt Donnerstagsdiskurs fort

 

Die Universität Leipzig setzt am 21. Januar 2016 ihre Veranstaltungsreihe "Donnerstagsdiskurs" fort. "Flüchtlinge in Sachsen - was leistet die Politik?" ist diesmal das Thema des Diskurses, der um 19:30 Uhr im Audimax der Universität Leipzig am Augustusplatz beginnt. Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking begrüßt dazu Uwe Gaul, Staatssekretär im Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Landtagsabgeordneten Oliver Fritzsche (CDU, Mitglied des Innenausschusses) und Holger Mann (SPD, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion) sowie Prof. Dr. Astrid Lorenz, Professur Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa an der Universität Leipzig auf dem Podium.


An der Diskussion beteiligen werden sich auch Sonja Brogiato, Sprecherin des Flüchtlingsrates, Vertreter des Studierendenrates der Universität und weitere Landtagsabgeordnete, unter anderem Dr. Claudia Maicher (Bündnis 90/Die Grünen) und Marco Böhme (Die Linke). Der Donnerstagsdiskurs wird von Jessica Brautzsch (Radio mephisto 97,6) moderiert und über einen Live-Stream im Internet übertragen.

"Im Herbst vergangenen Jahres haben wir unsere eigenen Möglichkeiten an der Universität zur Unterstützung von Flüchtlingen ausgelotet und in einem weiteren Donnerstagsdiskurs über Chancen der Zuwanderer, in der Region berufliche Perspektiven zu finden, diskutiert. Nun soll es nun um die politischen Rahmenbedingungen hier in Sachsen gehen", erläutert die Rektorin ihr Ziel für die Fortsetzung der Diskussionsreihe. "Die Leipziger Hochschulen stehen für eine offene und vorurteilsfreie Willkommenskultur und sehen in der Zuwanderung eine große Chance, aber auch gewaltige Herausforderung, der sie sich mit Unterstützung der Politik gern stellen. Freilich erleben wir dabei auch schwierige Rahmenbedingungen und lange und intransparente Entscheidungswege. Unser Diskurs soll allen Seiten helfen, Problemlagen zu erfassen, sich darüber auszutauschen und Möglichkeiten für schnelle Lösungen zu finden".

Der "Donnerstagsdiskurs" war im Januar 2015 von der Rektorin vor dem Hintergrund der damals in Leipzig gestarteten Legida-Demonstrationen und der zahlreichen Gegenbewegungen ins Leben gerufen worden. Die Universität wollte und will sich damit als Ort offener und toleranter Diskussionen anbieten und die Expertise und den Weitblick, den Leipziger Wissenschaftler in relevanten Themenfeldern haben, in die Stadt-Diskussion einbringen. Die Podiumsdiskussions-Reihe im Audimax der Universität versteht sich als ein lebendiges Forum für einen offenen Diskurs.

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letzte Änderung: 24.10.2017 

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