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Pressemitteilung 124/2017 vom 24.05.2017

Bereich: Personalia
Sachgebiet: Biowissenschaften, Chemie

Sächsischer Verdienstorden für zwei Forscherinnen der Universität Leipzig

Ehrung für Annette Beck-Sickinger und Evamarie Hey-Hawkins

 

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins<br />Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig
Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins
Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Zwei Forscherinnen der Universität Leipzig bekommen am kommenden Montag (29. Mai) in Dresden den Verdienstorden des Freistaates Sachsen: Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins vom Institut für Anorganische Chemie und Biochemikerin Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger erhalten die Auszeichnung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich.


Prof. Dr. Beck-Sickinger wird damit für ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Peptid-Protein-Interaktionsforschung geehrt, insbesondere bei der Bekämpfung der Adipositas. Damit trage die 56-Jährige maßgeblich zum hohen Ansehen des Wissenschaftsstandortes Leipzig und Sachsen bei, hieß es zur Begründung aus der Sächsischen Staatskanzlei. Die Ergebnisse ihrer erfolgreichen Forschungsarbeit reichten von der Tumortherapie über die Schmerzforschung bis zur Entwicklung neuartigen Biomaterials. Das Auftreten der Adipositas ist eines der am schnellsten wachsenden Gesundheitsprobleme der westlichen Welt und einiger Schwellenländer - immer häufiger sind schon Kinder und Jugendliche betroffen. Ein besonderes Anliegen sei der Direktorin des Instituts für Biochemie an der Fakultät Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig außerdem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Prof. Dr. Hey-Hawkins, die zweite Preisträgerin, habe durch ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der anorganischen Chemie mit dem Schwerpunkt der Phosphorchemie maßgeblich zum hohen Ansehen der Universität Leipzig und des Wissenschaftsstandortes Sachsen beigetragen, hieß es. National und international genieße sie Achtung für ihre Forschungsarbeiten. Dank ihrer Arbeit sei eine Vielzahl von internationalen Partnerschaften zustande gekommen, darunter Studierendenaustausche. Große Verdienste habe sich die 59-Jährige auch um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei der interdisziplinären Doktorandenausbildung in Physik, Chemie und Biowissenschaften erworben. In den 1990er Jahren warb sie an Leipziger Gymnasien erfolgreich für ihren Studiengang. Eine enge Zusammenarbeit gibt es heute unter anderem mit dem Ostwald-Gymnasium. Schüler dieser Schule waren in der Vergangenheit mehrfach bei nationalen und internationalen Chemie-Wettbewerben erfolgreich.

Der Sächsische Verdienstorden ist die höchste staatliche Auszeichnung des Freistaates. Er wird auf Basis von Vorschlägen aus der Mitte der Gesellschaft für besonderes Engagement im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich verliehen. Neben den beiden Wissenschaftlerinnen der Universität Leipzig werden 12 weitere Persönlichkeiten diese Ehrung erhalten.

Die Auszeichnungszeremonie beginnt um 17.00 Uhr in der Schlosskapelle des Residenzschlosses, Taschenberg 2, 01067 Dresden.

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Sächsischer Verdienstorden für zwei Forscherinnen der Universität Leipzig

letzte Änderung: 20.10.2017 

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