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Pressemitteilung 251/2009 vom 18.09.2009

Bereich: Forschung
Sachgebiet: Geistes- und Sozialwissenschaften

Grenzüberschreitende Erinnerung - Sommerschule für Doktoranden

 

Forschungen zu Erinnerung und Gedächtnis haben Konjunktur. Und auch das Wissenschaftsgebiet Transnationalität hat sich in den letzten Jahren etabliert. Die Sommerschule des Graduiertenzentrums Geistes- und Sozialwissenschaften der Research Academy Leipzig (RAL) will Brücken zwischen den beiden kulturwissenschaftlichen Fachgebieten schlagen. Doktoranden am RAL und Gäste aus dem In- und Ausland diskutieren deshalb vom 28.09. bis zum 01.10.2009 grenzüberschreitende Prozesse des Erinnerns.


Wie in den vergangenen Jahren stellt die Sommerschule auch dieses Mal das Überwinden von Grenzen in den Mittelpunkt. Verwischen nationale Grenzen im Zusammenhang mit kollektiver Erinnerung und Geschichtspolitik? Und wenn ja, in welchen Formen? An welchen Orten entsteht transnationale Erinnerung, und auf welche Widerstände trifft dieser Prozess?

Anlässe für diese Fragen gibt es 2009 reichlich. Dazu zählen historische Jubiläen wie der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren, die Gründung von BRD und DDR vor 60 Jahren und die Revolutionen vor 20 Jahren. Diese Ereignisse werden heute anders erinnert als noch vor einigen Jahrzehnten. Die Sommerschule lädt zum Austausch über neue, transnationale Perspektiven von Erinnerungskulturen ein.

Zu den besprochenen Themen gehören Gegengedächtnisse und plurales Erinnern im 20. Jahrhundert, das (jüdische) Erinnern an den Holocaust, Geschichtspolitik nach 1989, der gegenwärtige Umgang mit einer diktatorischen Vergangenheit, Krise und Erinnern, die Geschichtspolitik der EU und narrative Strategien in Erinnerungsprozessen.

Caroline Kieke

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Grenzüberschreitende Erinnerung - Sommerschule für Doktoranden

letzte Änderung: 24.10.2017 

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