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Nachricht 178/2016 vom 28.06.2016

Bereich: Forschung, Studium und Lehre, wissenschaftliche Tagungen
Sachgebiet: Biowissenschaften, Chemie, Medizin / Gesundheitswissenschaften

Nachwuchswissenschaftler der Universität Leipzig reisen zu Workshop nach Portugal

 

Studierende des Masterstudiengangs Biochemie und Nachwuchswissenschaftler des Instituts für Biochemie der Universität Leipzig reisen vom 6. bis 10. Juli 2016 nach Portugal, um an der Universität Coimbra an einem deutsch-portugiesischen Workshop teilzunehmen. Thema des Erfahrungsaustausches, der von beiden Universitäten organisiert wurde, ist die Überführung von Ergebnissen der Biomaterialforschung im Bereich Stammzellkultur und -therapie in die Anwendung. Dies ist bereits der zweite Workshop dieser Art; der erste fand im Dezember 2013 in Coimbra statt.


Damals wie heute ist das Ziel des Zusammentreffens, die Biochemie-Ausbildung internationaler zu gestalten und wissenschaftliche Kontakte gerade für Nachwuchsforscher zwischen beiden Universitäten auszubauen. Finanziert wird der Workshop vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) im Rahmen des Programms "Hochschuldialog mit Südeuropa".

"Im Jahr 2013 konnten wir erste Kontakte knüpfen. Studierende und Nachwuchswissenschaftler beider Universitäten diskutierten mit Gästen aus Großbritannien und Ungarn über die Situation von Nachwuchsforschern in Europa. Dieses Mal wollen wir neben den wissenschaftlichen Aspekten auch die anhaltend schwierigen finanziellen Bedingungen in Portugal für die Forschung erörtern, aber auch konkrete Ansätze für gemeinsame Verbundprojekte voranbringen", sagt der Mitorganisator des Workshops, Prof. Dr. Tilo Pompe, Professor für Biophysikalische Chemie an der Universität Leipzig.

Gemeinsam mit Prof. Lino Ferreira von der Universität Coimbra konnten auch dieses Mal Gastredner aus Großbritannien und Israel gewonnen werden, die insbesondere die Aspekte der Überführung von Forschungsergebnissen in die Anwendung diskutieren werden. Diese Thematik passt zu den Forschungsschwerpunkten des "Biocant"-Zentrums der Universität Coimbra, des Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ) der Universität Leipzig sowie des in Leipzig ansässigen Sonderforschungsbereichs SFB-TR67, die an der inhaltlichen Ausgestaltung des Workshops beteiligt waren. In diesen Forschungseinrichtungen und -verbünden arbeiten die beiden Hauptorganisatoren, Prof. Lino Ferreira und Prof. Tilo Pompe, intensiv an dem Einsatz von neuen Biomaterialien zur gezielten Wirkstofffreisetzung bei der Stammzellkultur und -therapie sowie der Haut- und Knochenheilung.

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Nachwuchswissenschaftler der Universität Leipzig reisen zu Workshop nach Portugal

letzte Änderung: 16.12.2017 

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