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Pressemitteilung 144/2009 vom 29.05.2009

Bereich: wissenschaftliche Tagungen
Sachgebiet: Geistes- und Sozialwissenschaften

Europäische Konferenz der Afrikawissenschaftler in Leipzig

 

In Kooperation mit verschiedenen anderen Trägern und Stiftungen richtet das Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig in Kooperation mit anderen Trägern für das europäische Netzwerk von Afrikazentren AEGIS die "Europäische Konferenz der Afrikawissenschaften" aus. "Es ist die dritte von der Afrika-Europa-Gruppe für Interdisziplinäre Forschung ausgerichtete Konferenz nach London im Jahr 2005 und Leiden bei Amsterdam vor zwei Jahren", erklärt Prof. Dr. Ulf Engel vom Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig, der das Treffen vorbereitet hat.

Zeit: 04.06.2009 bis 06.06.2009
Ort: Hörsaalgebäude
Universitätsstraße 3


Insgesamt werden zu dem Informationsaustausch bis zu 1.200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland sowie hochkarätige Referenten erwartet. Die Konferenz verfolgt dabei einen ungemein breiten Ansatz, wie Engel unterstreicht. "Es ist vor allem keine Konferenz für Afrikanistik, sondern ein Treffen von Afrikawissenschaftlern." Deren wissenschaftliche Basis sei nämlich viel weiterführender und umfasse unter anderem Fragestellungen zu Politik, Ökonomie, Kultur und Geschichte der Länder Afrikas. Ablesbar ist dies auch an den Themen, die an den vier Kongresstagen behandelt werden. Unter anderem werden Fragen wie "Afrikanische Migration nach Europa", "Indien als aufstrebende Macht in Afrika" und "Afrikanische Städte" beleuchtet.

Eines der gut 150 Panels, das gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet wird, beschäftigt sich mit der aktuellen Situation im kriegsgeschüttelten Sudan. In einer anderen Runde wird über den globalen Handel diskutiert werden und die Frage angegangen, wie er regional integriert werden kann. Auch wenn man vielleicht nicht unmittelbar darauf kommen würde, ist auch dem Thema "Okkultismus", das in Zusammenarbeit mit dem Londoner International Africa Institute diskutiert wird, eine politische Dimension verknüpft: "Es wird dabei darum gehen zu klären, ob Aberglaube eine Frage von Rückständigkeit ist und ob Okkultismus politisch genutzt wird", so Engel.

Rund um die angebotenen Panels erwartet die angemeldeten Teilnehmer der Konferenz ein attraktives Rahmenprogramm, das von der Weinverkostung über eine Ausstellung politischer Cartoons des bekannten südafrikanischen Karikaturisten Zapiro bis hin zu einem "Filmtag" mit Dokumentarfilmen zu Afrika reicht.

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Europäische Konferenz der Afrikawissenschaftler in Leipzig

letzte Änderung: 24.11.2017 

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