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Pressemitteilung 203/2017 vom 28.08.2017

Bereich: Forschung, Studium und Lehre, wissenschaftliche Tagungen, Statements
Sachgebiet: fachübergreifend

Gäste aus Afrika kommen zu Sommerschulen an Universität Leipzig

 

Anfang September starten an der Universität Leipzig zwei vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanzierte Sommerschulen, zu denen mehr als 50 afrikanische Gäste erwartet werden. Veranstalter ist das Internationale SEPT Programm (Small Enterprise Promotion & Training) am Institut für Afrikastudien der Universität Leipzig. Zentrales Ziel von SEPT ist es, weltweit anwendungsorientierte Erkenntnisse und praxisrelevante Erfahrungen im Bereich des Managements und der Förderung von Klein- und Mittelunternehmen zu vermitteln. Aktuell realisiert SEPT Entwicklungsprojekte in mehr als 15 Ländern.


Am 4. September ist die Auftaktveranstaltung für die vierwöchige Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern aus Entwicklungsländern. Sie sind Stipendiaten des Sur Place-Drittlandprogramms des DAAD. Während der kommenden Wochen werden 30 Stipendiaten, die vornehmlich aus Afrika kommen, zum Thema "Projektentwicklung für Wissenstransfer " arbeiten. Mit diesem Training sollen die Teilnehmer umfassend auf eine zukünftige Tätigkeit als Hochschuldozent im jeweiligen Heimatland vorbereitet werden. Es geht unter anderem um die Erlernung von hochschuldidaktischen Methoden der anwendungsorientierten Lehre, eigenes wissenschaftliches Arbeiten und die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten in der angewandten Forschung.

Die Entwicklung von Innovationsprojekten sowie die Gestaltung des Wissens- und Technologietransfers an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind ebenfalls Fokus der Maßnahme. Zentrales Ziel der Weiterbildung ist die Entwicklung von konkreten Projekten. Dabei sollen die erlernten Konzepte und Managementtools angewendet werden. "Wir hoffen mit den thematischen Inhalten des Programms die Bedürfnisse der Teilnehmer zu bedienen und runden es mit einer Vielzahl von Exkursionen zu Forschungseinrichtungen, Unternehmen und kulturhistorischen Stätten im Bundesgebiet ab", erklärt Projektkoordinatorin Christine Tonscheidt. Die Finanzierung für eine Duplizierung im Jahr 2018 ist bereits vom DAAD zugesagt.

In der zweiten Sommerschule vom 4. bis 12. September nehmen 24 Afrikaner - vornehmlich aus Ruanda und Ghana - im Rahmen des Projekts "African German Entrepreneurship Academy" (AGEA) teil. AGEA ist ein auf vier Jahre angelegtes vom DAAD gefördertes Hochschulkooperationsprojekt, das mit der Sommerschule seinen Auftakt findet. Die beiden Hochschulpartner im Ausland sind die Kwame Nkrumah University for Science and Technology (KNUST) in Ghana und INES-Ruhengeri in Ruanda. Beide dienen dabei als HUBs, um Kompetenzen in Bezug auf Entrepreneurship Promotion Aktivitäten an weiteren Hochschuleinrichtungen im Land voranzutreiben. Das übergeordnete Ziel dabei ist die Einführung von praxisorientierten Entrepreneurship-Bildungsprogrammen und die Entwicklung von Konzepten für die Etablierung von Business Inkubatoren für ausgewählte Hochschulen in Afrika. Dabei ist besonders die Stärkung des Netzwerks zwischen Hochschulen, Unternehmen und Wirtschaftsverbänden zur Förderung der Süd-Süd- und Nord-Süd-Kooperation angestrebt. "Die geplanten Sommerschulen leisten einen konkreten Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit durch nachhaltige Stärkung der organisatorischen und personellen Kapazitäten der Heimatinstitutionen", sagt Prof. Dr. Utz Dornberger, der Leiter des SEPT Programms.

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letzte Änderung: 18.10.2017 

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