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Pressemitteilung 215/2017 vom 01.09.2017

Bereich: Studium und Lehre, wissenschaftliche Tagungen, Statements
Sachgebiet: Sport / Sportwissenschaft

Weiterbildung an historischer Stätte

Sportwissenschaftlerin reist mit Studierenden zu Olympiaseminar

 

Ausschnitt aus der Coubertin-Stele auf dem Gelände der IOA. Sie erinnert an den Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit.<br />Foto: Dr. Petra Tzschoppe
Ausschnitt aus der Coubertin-Stele auf dem Gelände der IOA. Sie erinnert an den Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit.
Foto: Dr. Petra Tzschoppe

Eine Delegation der Leipziger Universität nimmt vom 2. bis 10. September 2017 am Sportwissenschaftlichen Olympiaseminar teil. An geschichtsträchtiger Stätte, im griechischen Olympia, wird an der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) der Diskurs zu historischen und aktuellen Problemen der Olympischen Bewegung geführt. In Vorträgen, Seminaren und Diskussionsforen wird ein intensiver Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden aus den beteiligten akademischen Einrichtungen gefördert. Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung gehören auch die Besichtigung sporthistorischer Stätten sowie kulturelle und sportliche Aktivitäten zum Programm.


Organisator der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet, ist die Deutsche Olympische Akademie (DOA), gefördert wird sie von Olympic Solidarity. Das Angebot richtet sich an Mitarbeiter sportwissenschaftlicher Institutionen von Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Insgesamt zehn Bewerbungen wurden in diesem Jahr berücksichtigt.

Die Leipziger Delegation bringt sich mit ihrer Seminarpräsentation in die Diskussion um die Zukunft der Olympischen Bewegung ein. In Abwandlung des traditionellen Leitmotivs "Citius, altius, fortius" wir die Frage gestellt: "Ökologischer, sozialer, ökonomischer - das olympische Motto für die Zukunft?". Konkret diskutiert wird dabei über folgende Fragen: Wie kann es gelingen, die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele für potenzielle Bewerberstädte und deren Bevölkerung attraktiv zu machen? Welche Rolle spielen dabei in Konzeption und Realisierung grundlegende Prinzipien von Nachhaltigkeit? Mit dem Seminarthema werden Problemfelder aufgezeigt und Möglichkeiten für Demokratisierung und Nachhaltigkeit thematisiert. In die Erarbeitung sind Studierende aus Bachelor-, Master- und Staatsexamensstudiengängen einbezogen. Sie repräsentieren zugleich das breite Ausbildungsprofil der Leipziger Fakultät mit Sportwissenschaft, Sportmanagement und Lehramt. Darüber hinaus wird auch der Internationale Trainerkurs (ITK) der Leipziger Universität an der IOA vorgestellt.

"Uns erwartet ein breit gefächertes Themenspektrum, zu dem die Auswirkungen Olympischer Spiele auf die Gesellschaft ebenso gehören wie Möglichkeiten der Wertevermittlung an Hochschulen und Schulen oder der unerlässliche Kampf gegen Doping. Ich freue mich auf eine intensive Woche mit anregenden Beiträgen und durchaus kontroversen Diskussionen", sagt Sportwissenschaftlerin Dr. Petra Tzschoppe, unter deren Leitung die sieben Studierenden und ein Kollege der Universität Leipzig nach Olympia reisen.

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letzte Änderung: 11.12.2017 

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