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Nachricht 375/2015 vom 15.12.2015

Bereich: Forschung, Personalia
Sachgebiet: fachübergreifend

Landesinnovationspromotionen für acht junge Forscher

 

Prorektor Prof. Dr. Matthias Schwarz (3.v.l.) mit den jungen Wissenschaftlern, die eine Landesinnovationspromotion bewilligt bekamen - von links Maciej Janicki, Erik Morawetz, Robert Staacke, Tobias Lehmann, Sophie Alltag, Monique Nitzsche, Maximilian Wagner und Christian Sonnendecker.<br />Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig
Prorektor Prof. Dr. Matthias Schwarz (3.v.l.) mit den jungen Wissenschaftlern, die eine Landesinnovationspromotion bewilligt bekamen - von links Maciej Janicki, Erik Morawetz, Robert Staacke, Tobias Lehmann, Sophie Alltag, Monique Nitzsche, Maximilian Wagner und Christian Sonnendecker.
Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Insgesamt acht junge Wissenschaftler der Universität Leipzig haben in diesem Jahr die Bewilligung für eine Landesinnovationspromotion des Europäischen Sozialfonds (ESF) bekommen. Sie werden gefördert, weil sie zu Themen forschen, die in besonderem Interesse des Freistaates Sachsen liegen und die Auswirkungen auf den sächsischen Arbeitsmarkt erwarten lassen.


Für die Förderung der Landesinnovationspromotionen waren in diesem Jahr insgesamt 21 Anträge eingegangen, die von der Graduiertenkommission unserer Universität bewertet wurden. Das Gremium reichte die 16 besten an die Sächsische Aufbaubank (SAB) und das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) zur Prüfung weiter. Letztlich wurden davon acht Anträge bewilligt. Die Doktoranden werden jetzt zum Teil von September 2015 bis September 2018 gefördert.

Der Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität, Prof. Dr. Matthias Schwarz, würdigte den Erfolg der acht Stipendiaten und betonte: "Diese Förderung von Promotionen mit insgesamt mehr als eine halbe Million Euro ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region Leipzig. Es ist wichtig, hiermit auch exzellente individuelle Förderung berücksichtigen zu können. Die Universität verfügt hierbei über ein anspruchsvolles Auswahlverfahren."

Monatlich stehen jedem Stipendiaten 1.600 Euro sowie Reisemittel pro Jahr in Höhe von 1.600 Euro zur Verfügung. Die Förderung einer Landesinnovationspromotion ist an bestimmte Bedingungen und Anforderungen geknüpft. Die Stipendiaten müssen sich beispielsweise im Bereich der Lehre engagieren, sich regelmäßig weiterbilden und ihre Promotion in einer Förderzeit von maximal drei Jahren abgeschlossen haben. "Dieses Ziel setzt eine gute Vorbereitung der Promotion sowie eine sehr gute Vorbildung durch entsprechende Studienabschlüsse voraus", sagte Schwarz.

Die Stipendiaten der Universität Leipzig und ihre Promotionsthemen sind:

  • Sophie Alltag, Institut für Sozialmedizin und Public Health, der Medizinischen Fakultät, "Pflegebedarf und Pflegepräferenz bei Demenzerkrankungen - Status quo, Perspektiven und zu erwartende Auswirkungen auf den sächsischen Arbeitsmarkt"
  • Maciej Janicki, Institut für Informatik, Fakultät für Mathematik und Informatik, "Statistical Learning of Whole Word Morphology"
  • Tobias Lehmann, Mathematisches Institut, Fakultät für Mathematik und Informatik, "Rigorose Modelle für Wasserstein Diffusion und deren Asymptotik"
  • Erik Morawetz, Institut für Experimentelle Physik I, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, "Korrelation von Kompartimentsbildung mit mechanischen Tumormarkern und der Invasivität aggressiver Tumore"
  • Monique Nitzsche, Institut für Analytische Chemie, Fakultät für Chemie und Mineralogie, "Entwicklung einer chip-basierten Plattform zur Untersuchung von Synthesen im Mikromaßstab"
  • Christian Sonnendecker, Institut für Biochemie, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, "Entwicklung von Biokatalysatoren zur Synthes von neuartigen Cyclodextrinen"
  • Robert Staacke, Institut für Experimentelle Physik II, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, " Entwicklung eines hochauflösenden Magnetometers auf Basis einzelner Stickstoff Fehlstellen-Zentren in Diamant"
  • Maximilian Wagner, Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung, Fakultät für Chemie und Mineralogie, "optischer Hochdurchsatz Verfahren und spektroskopische Oberflächenanalytik für kombinatorische Katalysatorenforschung von Brennstoffzellen"

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Landesinnovationspromotionen für acht junge Forscher

letzte Änderung: 14.12.2017 

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