GRAFIK/TYPO/MEDIEN - Grafikdesign, Fotografie, Typografie


Das Blog Grafik/Typo/Medien wird an neuer Stelle unter neuen Namen fortgeführt. “schräg und gerade – gebrauchsgrafik, medien, kunstpädagogik” bietet Wissenswertes und Weiterführendes für die Studierenden der Kurse Schrift-, Buch-, Plakat- und Websitegestaltung, System-Design, Fotografie, Video und Design am Institut für Kunstpädagogik Leipzig und für interessierte Kunstpädagoginnen und -pädagogen.

Internationale Akademie TRANSFER
Zur Integration ästhetischer und politischer Bildung
11.–18.12.2011 / Scheersberg/Schleswig-Holstein

PAPIER, BUCH, TYPOGRAFIE
Leitung: Prof. Andreas Wendt, Dr. Roland Meinel, Leipzig/D

Texte, Textfragmente und Zeichen bilden die Grundlage für gesellschaftlich-politische „Aufhänger“, die als Schriftblätter, Flugblätter, Transparente oder Bücher gestaltet werden. Das Schöpfen der Papiere, das Herstellen der Buchstaben und Druckformen, das Layout, die Gestaltung, die Herstellung der Blätter und das Binden der Bücher wird eng verbunden mit der Suche nach zeitgemäßen Kommunikationsmöglichkeiten.

Alle Informationen zur internationalen Akademie und zu den weiteren Werkstätten finden Sie auf der Hompeage des Workshops.

Die Anmeldung läuft! Anmeldungen an Prof. Dr. Klaus-Ove Kahrmann und Anmeldungen aus dem Institut bitte auch an Prof. Andreas Wendt oder Dr. Roland Meinel (kurze Info reicht).

ArtefakteEine Sammlung von Artefakten des 19. – 21. Jahrhunderts. Besuche die Ausstellung in echt im Pöge-Haus (Kunst am Markt: 25. Juni – 3. Juli 2011) oder immer virtuell auf unserer Website “Artefakte moderner Archäologie”.

War es bis vor kurzem nur möglich, Standart-Systemschriften (Arial, Verdana, Times New Roman, Courier etc.) auf seiner Website anzeigen zu lassen, so setzt sich die individuelle Schriftgestaltung auf Seiten immer mehr durch. Nicht nur in Blog-Systemen oder Seiten wie about.me lassen sich individuell Schriften auswählen. Jeder kann auf seiner eigenen Seite für typografische Individualität und, durch die technische Optimierung für die Bildschirmausgabe, für bessere Lesbarkeit sorgen. Dafür stellen die großen und kleinen Schriftenhäuser immer mehr Webfonts her und bieten sie zum Kauf oder kostenlosen Download an. Jedoch nicht jeder Browser zeigt zur Zeit diese Webfonts an.

Grundsätzlich muss man zwischen zwei Varianten der Einbindung individueller Schriften unterscheiden:

1.
Man legt die Schriften in einem Verzeichnis auf dem Server der eigenen Website ab und fügt sie mittels CSS in die Seiten ein.

Diese Schriften liegen bei Schriftenhändlern, z.B. bei FontShop oder Fontspring, im .woff und .eot Format vor. Diese Formate werden von Firefox, Internet Explorer und Chrome unterstützt (Safari leider nicht). Mit der Seite Fontfonter kann man schon mal vorab die Wirkung bestimmter Schriften auf seiner Seite ausprobieren (Achtung! Durch einen Programmiertrick funktioniert dies auch in Safari!).

Alle notwendigen Informationen zum Einsatz von Webfonts und einen kostenlosen Font zum Download bietet FontShop auf einer Themenseite.

«Fontspring» bietet einige seiner Schriften kostenlos oder zum kleinen Lizenz-Preis für die Einbindung in Websites an. Großer Vorteil, man erhält ein Schriftenpaket, das neben den Formaten .woff und .eot auch eine OpenType-Schrift (für die Desktop-Nutzung) enthält. Einen Überblick über die Webfonts, die unterstützten Browser und Formate und die Vorteile gegenüber des Schriftenmietens bei «Typekit» (siehe 2.) gibt es hier.

Fontssquirrel, eine gute Quelle für Free Fonts, bietet mit dem @font-face generator ein Werkzeug, zur Umwandlung von Fonts in das .eot- und .woff- Format

2.
Die Schrift liegt auf einem fremden Server und wird kostenlos oder kostenpflichtig mittels CSS in die Seiten eingebunden. Der Vorteil dieser Technik liegt in der Darstellung der Schriften in nahezu allen Browsern und auf mobilen Geräten.

Google hostet eine Reihe von Webfonts und bietet diese kostenlos zur Einbindung in die eigene Seite an. Eine Anleitung und einen Schriftenüberblick gibt es hier.

Bei «Typekit» mietet man Schriften auf Grundlage von Seitenaufrufen (Page Views) auf seinen Seiten.

Die Nutzung einer Schrift bei bis zu 25.000 Seitenaufrufen ist kostenlos. Für kleine Seiten also durchaus, angesichts der Auswahl an hochwertigen Schriften, eine Alternative zu den Schriften bei google. Die Nutzung ist einfach und auf der Seite von Typekit gut erklärt.

Weitere Informationen bei drweb.de

Benötigte Werkzeuge zum Einbinden der Schriften in die eigene Seite

Um die Stylesheets in seinen Quellcode einzubinden, kann man auf jeden Texteditor zurückgreifen. Einfacher machen diese Arbeit aber spezialisierte Programme, besonders wenn man keine oder wenig Erfahrung mit CSS hat. Einen Überblick über CSS-Editoren gibt es hier.

Ich benutze auf dem Mac das einfach zu bedienende CSSEdit. Sehr nützlich zum analysieren der Seite und ausprobieren von Programmierungen (CSS, HTML, JavaScript) live in der Website ist das Firefox Add-on Firebug.

Für den Transfer der CSS-Dateien vom und zum Server nutze ich den empfehlenswerten FTP-Client Cyberduck (für Mac & Win) der es auch ermöglicht, Dateien direkt auf dem Server zu bearbeiten.

So, das war nun genug zu Webfonts! Pinsel in die Hand!
Film: Ein großer und ein kleiner Mensch Schreiben das Alphabet.

Das Erstellen einer eigenen Website stellt heute kein Problem mehr dar. Durch Seiten wie Facebook ist es jedem möglich, seine eigene Präsenz im Internet aufzubauen und mit anderen darüber zu kommunizieren. Die Liste der möglichen Programme und Möglichkeiten, eine Website auf einem Server zum laufen zu bringen, ist lang. Und ich wette, dieses Jahr kommen noch unzählige Möglichkeiten dazu. Hier eine kleine Auswahl:

Eine sehr einfache Möglichkeit kurze Texte und Bilder ins Netzt zu stellen ist das kostenlose «tumblr».
Es bewegt sich, nutzt man es als einen Nachrichtenkanal, zwischen einem Blog und Twitter. Man kann durch verwenden eines der unzähligen kostenlosen und kostenpflichtigen Layouts aber auch so etwas wie eine «richtige» Website gestalten. Auch eine deutschsprachige Oberfläche lässt sich einrichten.

Ebenfalls ein einfach einzurichtendes kostenloses Blog-System ist «posterous», das neben der Möglichkeit einer eigene Seite auch Gruppenseiten für praktische Kommunikation ermöglicht. Die Verwendung einer eigenen Domain ist bei diesem System möglich und es lassen sich die Einträge aus älteren eigenen Blogs importieren.

Mit «google sites» lassen sich einfach, wie mit einem Texteditor Seiten bauen und das gesamte Paket von google-Programmen (Kalender, Bilder, Video etc.) integrieren. Besonders praktisch, per Einladung kann man anderen Gruppenmitgliedern ermöglichen, die Seite aktuell zu halten.

weebly ein kostenloser Online-Webseiten-Editor, tritt mit dem Ziel an, Website-Gestaltung für Jedermann so einfach wie nur möglich zu machen. Mit Vorlagen und per Drag & Drop lässt sich die Seite bauen und mit multimedialen Inhalten füllen. Es besteht aber auch die Möglichkeit mit HTML und CSS die Seite zu modifizieren.

Sehr beliebt unter Künstlern, Fotografen und Designern ist das kostenlose Redaktionssystem (Content-Management-System, CMS) «indexhibit».
Beschränkte auf eine einfache Bedienoberfläche, lassen sich schnell und unkompliziert Galerien z.B. als Diashows anlegen und aktuell halten. Ein großes Plus – die Oberfläche lässt sich in deutscher Sprache installieren. Das schlichte Design kann man über die CSS an die eigenen Bedürfnisse anpassen oder verändern. Für dieses System muss der Server mit der Möglichkeit eine Datenbank (mysql) einzurichten ausgestattet sein. Meine eigene Website habe ich mit indexhibit gebaut http://www.awebfish.de und viele weitere Beispiele finden sich hier: http://www.indexhibit.org/participants/

Eine prima Anleitung für indexhibit bietet der «dasignblog» mit Videotutorials zur Installation. Anpassung der CSS und weiterführenden Arbeiten an der eigenen Indexhibit-Seite.

Ähnlich simpel scheint, von mir aber nicht getestet, «Stacey» zu sein.

Die Praxis zeigt, wer online lebt, hat mehrere Plätze, auf denen er sich tummelt: Das Portfolio eigener Arbeiten (z.B. mit indexhibit gepflegt), Videos bei vimeo, private Konversation bei Facebook, aktuelle Berichte bei tumblr, Kurznachrichten bei Twitter, ein Fotostream bei Flickr und, und, und. Mit «about.me» https://about.me/ bekommt man eine einfache Möglichkeit, sich in Form einer «Visitenkarte» zu präsentieren, zu allen eigenen Plätzen im Web zu verweisen und die Zugriffe auf die Seite auszuwerten (wer hat mich von wo besucht und was hat er sich angeschaut). So sieht z.B. meine Seite aus.

Noch ein paar nützliche Links:
Beim Bau von Seiten natürlich immer dabei: SELFHTML
Umfangreiche Informationen für Webdesigner: drweb.de
Kompakt sortiert: eine Menge nützlicher Links für Webdesigner.

Du willst mehr über die Programmierung von Internetseiten lernen? Besuche P2PU School of Webcraft.

Und zum Schluss etwas Unterhaltung – Herrlich verrückt! Du wirst es lieben.

Mit der Serie «Wissen in Bildern» bietet die Zeit eine Fülle grafisch unterschiedlich aufgearbeiteter Themen als Informationsgrafik.

Jeden Tag eine neue Infografik gibt es im Blog Daily Infographic

Der DataBlog vom Guardian zeigt immer vorbildliche Datenvisualisierungen und bietet Downloadmöglichkeit für eigene Visualisierungen. Und gleich noch ein Interview aus der taz mit der Datenforscherin Ami Sedghi vom Guardian über Datenleichen und die Grafikflut
«Viele habe Angst um ihre Daten», taz online, 11.04.2011

So sieht es aus, wenn die gespeicherten Vorratsdaten unserer «Ortungswanzen» in eine animierte Grafik gebracht werden: Die Vorratsdaten des Grünenpolitikers Malte Spitz (Grafik: Zeit)

Sehr schön anzusehen und beeindruckend die Download-Statistiken für Firefox 4 und der Arabischer Frühling als Interaktiver Zeitstrahl.


Noch ein paar Grundlagen und Klassiker des Informationsdesigns und der Signaletik:

Isotype (Wikipedia engl.) mit weiterführenden Links zu Neurath etc.

Isotype Revisited

Isotype-Zeichen von Gerd Arntz

Der klassische U-Bahnplan von London – Tube Map, Bilder zum Suchbegriff «Edward Johnston», die Tube in Echtzeit (Live train map for the London Underground) und eine Hand voll Beispiele zu Leitssystemen auf Flughäfen.

Aber wie gestalte ich ein Leitsystem? Diese Kurzanleitung gibt einen ersten Überblick.


Und zum Schluss eine wichtige Frage und Antworten für Grafikdesigner, gut aufbereitet für alle Lesegeräte: Sollte ich kostenlos arbeiten?

Eine kleine Sammlung von vorbildlich aufbereiteten Ausstellungsseiten vom MoMA, die Nominierungen von »Best of the Web 2011« und Adobes Museum of Digital Media:

German Expressionism: The Graphic Impulse March 27–July 11, 2011

Henri Cartier-Bresson: The Modern Century April 11–June 28, 2010

Andy Warhol: Motion Pictures December 19, 2010–March 21, 2011

Abstract Expressionist New York October 3, 2010–April 25, 2011

Museum and the Web: Best of the Web Nominations 2011


Adobe Museum of Digital Media
First lecture «A+B=C» by John Maeda, President of Rhode Island School of Design (RISD)


Ein Tag. Ein Werk. Kunsthalle Mannheim

Ausstellungen

Zwei Ausstellungen in Berlin, unbedingt empfehlenswert, deren Besuch sich gut verbinden lässt – Schrift in der Bildenden Kunst und Schrift im angewandten Bereich, Claus und Spiekermann:

Carlfriedrich Claus. Geschrieben in Nachtmeer
Ausstellung. 8. April – 5. Juni 2011
Akademie der Künste, Berlin

Eine Überblicksausstellung über das komplexe Werk von Carlfriedrich Claus (1930-1998), dem zu Lebzeiten zurückgezogen Künstler aus Annaberg in Sachsen. Ein philosophischer Schrift, Sprach- und Denkkünstler mit Einfluss auf die Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Erstmalig sind auch seine frühen Fotografien zu sehen.

Anmerkungen zum Künstler, Beispiele und ein Unterrichtsprojekt zu CF Claus finden sich auch in «Kunst+Unterricht Heft 343-344»


erik spiekermann. schriftgestalten«
23. März bis zum 6. Juni 2011
Bauhaus-Archiv in Berlin

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vielfältige Werk des Schriftgestalters, Designers und FontShop-Gründers. Anlass der Ausstellung ist die Ehrung des Designers mit dem Deutschen Designpreis 2011 in der Kategorie «Persönlichkeit» für sein bisheriges Lebenswerk. Allen sichtbar ist sein Wirken durch die Präsens seiner Schriften, wie z.B. ITC Officina, FF Meta, FF Info, FF Unit und die Exklusivsschriften für die Deutsche Bahn.

Mit bald 128000 Followern bei Twitter (@espiekermann) hat er den Status eines Popstars in der Typoszene – keine Wunder, zwitschert er doch immer nützliche, wichtige Informationen oder einfach nur Sprüche.

Tipps und Anleitungen

Nützliche Hinweise, Tipps und verschiedene Materialien rund um das Thema Schrift und Typografie bietet der Bereich «Education» bei FontShop und natürlich das (kostenlose) Nachschlagewerk «Apfel i» als E-Book (PDF).


Nutze das Smartphone als Hilfsmittel und  Werkzeug zum Schriftenerkennen und -kennenlernen.  Zei nützliche FontTools:

Du siehst eine Schrift und möchtest herausbekommen um welche es sich handelt? Mit «WhatTheFont» können Schriften indentifiziert werden. Einfach Schrift fotografieren und hochladen. Noch praktischer ist es in Form einer kostenlosen iPhone App.

Eine gute Inspirationsquelle und «Schriftschule» ist FontShuffle, eine App für iPhone, iPod touch und iPad. Fast 700 Schriftfamilien sind alphabetisch und nach Klassen sortiert. Sie können aber auch spielerisch gefunden und immer wieder neu sortiert werden. Ebenso lassen sich kurze Mustertexte schreiben.

Und zum Schluss noch etwas Unterhaltung

Body Writing: Der Text von Tom Waits Song «Come On Up to the House» von seinem großartigen Album «Mule Variations» (1999) auf einen Körper geschrieben. Der Rhythmus des Stop-Motion-Films geht mit dem Song und Stimme von Tom Waits eine wunderbare Verbindung ein.

Genug zu lesen für die nächsten Jahre – 57 Designer empfehlen 778 Bücher

Dies Seite regte mich zu folgenden Empfehlungen an, die natürlich über das Semester hinaus ihre Gültigkeit behalten:

  • Axel Bertram, Das wohltemperierte Alphabet
  • Albert Kapr, Walter Schiller, Gestalt und Funktion der Typografie
  • Jost Hochuli, Das Detail in der Typografie
  • Jost Hochuli, Robin Kinross, Designing books. practice and theory
  • Karel Martens, printed matter/drukwerk
  • Vilem Flusser, Die Schrift. Hat Schreiben Zukunft?
  • Susan Sontag, Über Fotografie
  • Greil Marcus, Lipstick Traces, von Dada bis Punk. Eine geheime Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts
  • New York Noise, Art and Music from the New York Underground 1978–88. Photographs by Paula Court
  • Rafael Horzon, Das weisse Buch
  • David Forster Wallace: Unendlicher Spaß
  • otl aicher: gehen in der wüste
  • Arthur Rimbaud: Gedichte

Ausstellung ganz aktuell:
HGB-Rundgang
10.–13.02.2010, 11–22 Uhr

Ebenfalls empfehlenswert für alle Plattencover-Gestalter und -Liebhaber:
19 shells — plattencover von grafik-studenten der hgb
mzin, paul-gruner-str. noch bis 28.02.2011

zu sehen sind die ergebnisse einer semesteraufgabe für grafik-studenten der hgb, betreut von katharina immekus. in verschiedenen formaten (lp, 7inch, cd, … ) sind originalgrafische (siebdruck, holzschnitt, … ) cover/hüllen (unikate!) entstanden.

Ausstellungen zur Fotografie in Leipzig

Auslöser. Fotografie-Konzepte in Leipzig – eine Auswahl

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, bis zum 13. März

„Auslöser. Fotografie-Konzepte aus Leipzig – eine Auswahl“ stellt 20 Fotografinnen und Fotografen vor. Die Fotografie aus Leipzig hat seit etwa 15 Jahren deutlichen Auftrieb erfahren. Die Klasse und die Meisterschüler von Timm Rautert absolvierten regelrechte Ausstellungstourneen. Andere Fachklassen der Hochschule für Grafik und Buchkunst zogen nach. Daran schließt „Auslöser“ an und stellt einen breit angelegten Katalog der Methoden und Ansätze dar. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf jüngere Absolventen, deren Arbeit die produktive Verunsicherung der Fotografie im digitalen Zeitalter spiegelt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog (Gestaltung: Andreas Wendt) erschienen.

Auf keinen Fall ist folgende Ausstellung zu verpassen:

Leipzig. Fotografie seit 1839

Die Ausstellung schreibt sich auf die Fahne, «die außergewöhnliche fotografische Tradition Leipzigs und die Geschichte des Mediums in der Stadt wiederzuentdecken.» und wird in drei Museen (Grassi, MdBK, Stadtgeschichtl. M.) präsentiert.

Die Liste der ausstellenden Künstler ist lang und es wird ein umfangreiches Begleitprogramm geboten. Tipp: 6.3., 11 Uhr Führung mit Christoph Tannert: Das andere Bild einer Stadt. Scherben aus dem DDR-Untergrund/Eine Spurensuche.

Zur Ausstellung erschein ein Katalog im Passage-Verlag.

Und noch ein Tipp: Der Blick in den Pressebereich der Website lohnt – Fotografien in höherer Auflösung zum Download.
Zur Website >

Weitere Fotografieausstellungen möchte ich hier erwähnen, deren Besuch die Anreise lohnen dürfte:

GUTE AUSSICHTEN 2010/2011
JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE
Deichtorhallen in Hamburg bis 27. FEBRUAR 2011

Tipp: Die Zeitschrift Monopol hat in der Februarausgabe ein Magazin zur Ausstellung als Beilage

Der Bauhäusler und Autor von Standardwerken zur Fototechnik in einer Ausstellung in Münster.

Andreas Feininger – That´s Photography
bis 3. April 2011

und nicht zu verpassen in Berlin:

Robert Mapplethorpe – Retrospektive
co Berlin bis 27. März 2011

Tipp 1: Die Website der Mapplethorpe-Foundation
Tipp 2: Video: Der Auftritt von Patti Smith zur Eröffnung der Ausstellung in der Alison Jacques Gallery, London 2009

Und noch ein letzter Tipp zu Thema Fotografie. Die World Press Photos des Jahres wurden soeben gekürt:
Winners gallery 2011 – World Press Photo of the Year

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Weitere Tipps zum gucken im www

Wer es noch nicht gesehen hat, sollte auf diesen Seiten vorbeischauen und sie kritisch untersuchen:

ARTE Creative
ARTE Creative ist ein internationales, redaktionell betreutes und interaktives Netzwerk für Künstler, Kulturproduzenten und alle, die sich gerne überraschen und inspirieren lassen. Das Portal präsentiert qualitativ herausragende Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Film, Popkultur, Design und Architektur

Das Google Art Project präsentiert 17 international renomierte Museen in einer Art Street View Ansicht. Bemerkenwert sind dabei die Auswahl von Bildern, an die man ganz dicht ranzoomen kann. Ein Blick, wie er beim echten Kunstwerk im Museeum nicht möglich wäre. Sehr schön auch die Möglichkeit, sich seine eigene Galerie zusammenzubauen.

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Leipziger Buchmesse

Auf die diesjährige Leipziger Buchmesse, 17.–20.März, soll an dieser Stelle auch hingewiesen werden:

Zu sehen gibt es wieder die schönsten Bücher aus aller Welt, die Kunsthochschulen stellen sich vor, Künstler präsentieren ihre Künstlerbücher und im Centraltheater präsentieren unabhängige Kleinverleger ihre Bücher und Art-Zines (organisiert von spector und mzin aus Leipzig). Auch ein Blick zum Bleilaus-Verlag, den Buchkindern oder dem Museum für Druckkunst lohnt. Das Programm für »Leipzig liest« gibt es ab 17.2. auf der Website der Buchmesse.

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Was ist Kunst?

Eine Sammlung von Videos zum Thema «Was ist Kunst?» sollte sich jeder Kunstpädagoge oder Studierender des Faches auf der Videoplattform des Kunstpädagogischen Instituts aus Dresden anschauen – nicht mehr ganz neu, aber immer noch aktuell!

Künstler, Professoren und Kunstvermittler im Interview über Fragen zur Kunst und ihrer Vermittlung
Was ist Kunst? Was ist künstlerische Qualität?

Eine filmische Untersuchung unter der Leitung von: Prof. Marie-Luise Lange, Technische Universität Dresden, Institut für Kunst- und Musikwissenschaften, März 2008

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Letzter Tipp: Künstler des Instituts für Kunstpädagogik Leipzig in Aktion: DIOXIN

AW