Dr. Ines SeumelVITA
PUBLIKATIONEN
|
| LEHRVERANSTALTUNGEN
KUNSTBETRACHTUNG / MUSEUMSPÄDAGOGIK Seminar / Vorlesung / Übung Die Lehrveranstaltung will Erkenntnisse vermitteln über Wesen und Verlauf der bildnerischen Rezeption. Ausgehend von "klassischen" Theorien zur Rezeption (Panofsky, Regel, Otto) soll an praktischen Beispielen die Umsetzbarkeit solcher Konzepte untersucht werden. Anhand von Videomaterial und eigenen konkreten Projekten sollen alternative Ansätze der Rezeption vor allem von Werken der aktuellen, zeitgenössischen Kunst erprobt werden. Dabei steht die fachdidaktische Komponente im Sinne von praktikablen Unterrichtsvorschlägen im Mittelpunkt der Überlegungen. Anschauliche Informationen zu unterschiedlichen museumspädagogischen Konzeptionen sowie das Erleben konkreter museumspädagogischer Arbeit am Museum der Bildenen Künste Leipzig vervollständigen das Angebot dieser Veranstaltungsreihe.
THERAPEUTISCHE ASPEKTE DES KUNSTUNTERRICHTS Seminar / Vorlesung / Übung und Schulpraktische Übungen Untersucht wird die Problematik, ob und inwiefern gegenwärtigem Kunstunterricht kompensatorischer Charakter zukommt und ob sich ein therapeutisch orientierter Unterrichtsauftrag als ein möglicher Argumentationsschwerpunkt für die Legitimierung Ästhetischer Erziehung als Unterrichtsfach erweisen könnte. Einen wesentlichen Forschungsschwerpunkt bildet dabei die Erkundung von Grenzen und Potenzen kunsttherapeutischer Arbeitsmethoden unter schulischen, unterrichtlichen Bedingungen durch didaktisch-konzeptionelle Überlegungen und praktische Unterrichtsversuche. Empirische Ergebnisse, theoretische Erkenntnisse und Hypothesen werden von StudentInnen in Studienarbeiten formuliert und in einer für dieses Thema ausgewiesenen Lehrveranstaltung zusammengefaßt und diskutiert. Foto: Schulpraktische Übung in einer 11. Klasse zum Thema: Gemeinsames Malen zu Musik
BILDNERISCHE ENTWICKLUNG IN DER ONTOGENESE Vorlesung / Hausarbeit Anliegen der Lehrveranstaltung ist es, die Entwicklung und Veränderung der bildnerisch produktiven Tätigkeit während der Ontogenese zu untersuchen und zu beschreiben. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Systematisierung von Wesensmerkmalen, allgemeinen Kriterien, entwicklungspsychologischen Ursachen und Hintergründen der sich entwickelnden bildnerischen Sprache sowie auf der begleitenden Analyse und Interpretation individueller Bildbeispiele. In wissenschatlichen Hausarbeiten belegen die StudentInnen darüber hinaus auch prozeßorientiertes Interesse, indem sie individuelle Motivationen für bestimmte bildnerische Ausdrucksweisen sowie Aktivitäten der bildnerischen Produzenten während der Ausübung ihrer Tätigkeit beobachten und anhand von ausgewähltem Bildmaterial dokumentieren.
MULTIMEDIALE AKTION Praktische Semester-Arbeit in Gruppen
Der Kurs Multimediale Aktion I befähigt StudentInnen, mit verschiedenen Medien (Licht und Schatten, Farben, Sprache, Ton, Klang, Musik, Text, Körperausdruck, Tanz u.a.) zu agieren, sie zu kombinieren, sie ineinander zu transformieren, sie zu verknüpfen, synästhetische Wirkungen hervorzurufen, vielsinnliche Wahrnehmungprozesse auszulösen. Art der Lehrveranstaltung:
Arbeitsphasen:
Rahmenziele:
TEXTE ÜBER FACHGEBIETE Multimediale ProjekteIn Gemeinschaftsarbeit von StudentInnen und SchülerInnen entstehen Medien-Collagen an der Schatten-Wand. Zum Beispiel: "Gemeinsamer Traum"
zur Universität Leipzig, Institut füt Kunstpädagogik, Mitarbeiter |