Dr. Ines Seumel

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Name: Ines Seumel
Geburtstag: 22. Juni 1965
Geburtsort Altenburg
Adresse Schenkendorfstraße 49 04275 Leipzig
Familienstand verheiratet, 1 Kind
1971 - 1983 Schulbesuch (POS / EOS)
1983 - 1987 Universität Leipzig: Studium der Kulturwissenschaften / Nebenfach Bildende Kunst
1992 Promotion (Dr.paed.)
Thema: Kunst und Wirklichkeit aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen. Eine theoretische und empirische Studie
seit 1993 Dozentin (Lehrkraft für besondere Aufgaben) am Institut für Kunstpädagogik, Universität Leipzig
Fächer:
Fachdidaktik / Kunsttheorie (Bildnerische Entwicklung / Therapeutische Aspekte des Kunstunterrichts / Kunstrezeption, Museumspädagogik), Künstlerische Praxis (Multimediale Aktion)
zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften und Sammelbänden
Gastvorträge und Weiterbildungs-Veranstaltungen an anderen Universitäten und pädagogischen Einrichtungen

 

PUBLIKATIONEN

1989 Entsinnlichung oder Bereicherung der Sinnlichkeit durch Computergrafie?
(Rezension zum Kolloquium "Kunst und Computer")
in: Kunsterziehung, Heft 9, Volk und Wissen, Berlin 1989

Rezension zu: Gerhard Neuner: Leistungsreserve Schöpfertum
in: Bildnerisches Volksschaffen, Heft 1, Zentralhaus, Leipzig 1989, ISSN 0520-1373

 

 

1991 Moderne Kunst hautnah erleben – Ein Besuch im Mönchehaus-Museum Goslar
in: Leipziger Volkszeitung, 9.3.1991, Leipzig 1991
1992 Zum Beispiel: Joseph Beuys – 7000 Eichen
in: Kunst und Unterricht, Heft 159, Friedrich, Seelze 1992
ISBN 3-617011-59-4

Farben und Formen verbergen ein Geheimnis
in: Kunst und Unterricht, Heft 169, Friedrich, Seelze 1992
ISBN 3-617011-62-4

1993 Kunst und Wirklichkeit aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen. Eine theoretische und empirische Studie. Diss. A
Universität Leipzig, Institut für Kunstpädagogik, Leipzig 1992

Sensuseum - ein Zentrum für Sinnes- und Körpererfahrung in Leipzig (Projektskizze)
in: von Kathen, Dagmar / Zacharias, Wolfgang (Hrsg.): Initiative Kinder- und Jugendmuseum, LKD-Verlag, Unna 1993ISBN 3-925426-44-2

Ein Stadterkundungsprojekt im Rahmen der Leipziger Initiative Kinder- und Jugendmuseum bei 'KunstStück e.V.'
in: von Kathen, Dagmar / Zacharias, Wolfgang (Hrsg.): Initiative Kinder- und Jugendmuseum, LKD-Verlag, Unna 1993, ISBN 3-925426-44-2

1994 Dem Zufall auf die Sprünge helfen
in: Kunst und Unterricht, Heft 179, Friedrich , Seelze 1994, ISSN 0931 - 7112

Phantasie-Dias
in: RAAbits - Impulse und Materialien für die kreative Unterrichtsgestaltung,
RAABE -Fachverlag für die Schule, Heidelberg 1994, ISBN 3-8183-0013-5, ISSN 0944-8470

 

1995  

Ernsthafte Metamorphosen. Ein Schattenspiel - Projekt
in: Kunst + Unterricht, Heft 195, S. 32-35, Friedrich, Seelze 1995, ISSN 0931 - 7112

Eine Geschichte zum Anfassen
in: RAAbits - Impulse und Materialien für die kreative Unterrichtsgestaltung, RAABE - Fachverlag für die Schule, Heidelberg 1995, ISBN 3-8183-0013-5, ISSN 0944-8470

Sinnenreich.
Rezension zu: W. Zacharias (Hrsg.): Sinnenreich: Vom Sinn einer Bildung der Sinne als kulturell-ästhetisches Projekt
in: Kunst + Unterricht, Heft 195, S.8, Friedrich, Seelze 1995, ISSN 0931 - 7112

1996 Eine Geschichte zum Angreifen
in: RAAbits - Volksschule, RAABE-ÖBV, Wien 1996, ISBN 3-225-00002-7

Ernsthafte Metamorphosen. Ein Schattenspiel - Projekt
in: Kunst + Unterricht, Sammelband 1996: Mit Kunst - Lernen in Praxis-Prozessen, S. 88-91, Friedrich, Seelze 1996, ISBN 3-617-32297-2

Therapeutische Aspekte des Kunstunterrichts – Ein Problemaufriß zwischen Legitimationsversuch, Konkurrenzbedenken und Dilletantismus-Skepsis
in: Schulz, Frank (Hg.): Perspektiven der künstlerisch-ästhetischen Erzeihung, Texte zum Leipziger Kolloquium, Velber 1996

1997 Therapeutische Aspekte des Kunstunterrichts – Bereicherung oder Einengung der Ästhetischen Erziehung?
in: karlsruher pädagogische beiträge, Heft 41, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Karlsruhe 1997
1998 Gemeinsamer Traum – Ein multimediales Projekt von StudentInnen und SchülerInnen als Medien-Collage an der Schattenwand
in: Kunst und Untericht, Heft 226, Friedrich, Seelze 1998, ISSN 0931-7112

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LEHRVERANSTALTUNGEN

 

KUNSTBETRACHTUNG / MUSEUMSPÄDAGOGIK

Seminar / Vorlesung / Übung

Die Lehrveranstaltung will Erkenntnisse vermitteln über Wesen und Verlauf der bildnerischen Rezeption. Ausgehend von "klassischen" Theorien zur Rezeption (Panofsky, Regel, Otto) soll an praktischen Beispielen die Umsetzbarkeit solcher Konzepte untersucht werden.

Anhand von Videomaterial und eigenen konkreten Projekten sollen alternative Ansätze der Rezeption vor allem von Werken der aktuellen, zeitgenössischen Kunst erprobt werden.

Dabei steht die fachdidaktische Komponente im Sinne von praktikablen Unterrichtsvorschlägen im Mittelpunkt der Überlegungen.

Anschauliche Informationen zu unterschiedlichen museumspädagogischen Konzeptionen sowie das Erleben konkreter museumspädagogischer Arbeit am Museum der Bildenen Künste Leipzig vervollständigen das Angebot dieser Veranstaltungsreihe.

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THERAPEUTISCHE ASPEKTE DES KUNSTUNTERRICHTS

Seminar / Vorlesung / Übung und Schulpraktische Übungen

Untersucht wird die Problematik, ob und inwiefern gegenwärtigem Kunstunterricht kompensatorischer Charakter zukommt und ob sich ein therapeutisch orientierter Unterrichtsauftrag als ein möglicher Argumentationsschwerpunkt für die Legitimierung Ästhetischer Erziehung als Unterrichtsfach erweisen könnte.

Einen wesentlichen Forschungsschwerpunkt bildet dabei die Erkundung von Grenzen und Potenzen kunsttherapeutischer Arbeitsmethoden unter schulischen, unterrichtlichen Bedingungen durch didaktisch-konzeptionelle Überlegungen und praktische Unterrichtsversuche.

Empirische Ergebnisse, theoretische Erkenntnisse und Hypothesen werden von StudentInnen in Studienarbeiten formuliert und in einer für dieses Thema ausgewiesenen Lehrveranstaltung zusammengefaßt und diskutiert.

Foto: Schulpraktische Übung in einer 11. Klasse zum Thema: Gemeinsames Malen zu Musik

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BILDNERISCHE ENTWICKLUNG IN DER ONTOGENESE

Vorlesung / Hausarbeit

Anliegen der Lehrveranstaltung ist es, die Entwicklung und Veränderung der bildnerisch produktiven Tätigkeit während der Ontogenese zu untersuchen und zu beschreiben. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Systematisierung von Wesensmerkmalen, allgemeinen Kriterien, entwicklungspsychologischen Ursachen und Hintergründen der sich entwickelnden bildnerischen Sprache sowie auf der begleitenden Analyse und Interpretation individueller Bildbeispiele.

In wissenschatlichen Hausarbeiten belegen die StudentInnen darüber hinaus auch prozeßorientiertes Interesse, indem sie individuelle Motivationen für bestimmte bildnerische Ausdrucksweisen sowie Aktivitäten der bildnerischen Produzenten während der Ausübung ihrer Tätigkeit beobachten und anhand von ausgewähltem Bildmaterial dokumentieren.

 

MULTIMEDIALE AKTION

Praktische Semester-Arbeit in Gruppen

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Der Kurs Multimediale Aktion I befähigt StudentInnen, mit verschiedenen Medien (Licht und Schatten, Farben, Sprache, Ton, Klang, Musik, Text, Körperausdruck, Tanz u.a.) zu agieren, sie zu kombinieren, sie ineinander zu transformieren, sie zu verknüpfen, synästhetische Wirkungen hervorzurufen, vielsinnliche Wahrnehmungprozesse auszulösen.

Art der Lehrveranstaltung:

  • Gruppenarbeit mit gemeinsamen Projektziel
  • differenzierte Arbeitsteilung
  • wöchentliche Zusammenkunft
  • eigenverantwortliches und selbständiges Arbeiten außerhalb der festgelegten Seminarzeit

Arbeitsphasen:

  • Erarbeitung einer Projektidee
  • Erarbeitung und Realisierung des Projektes
  • Präsentation und Auswertung des Projektes

Rahmenziele:

  • Erarbeitung und Realisierung eines Gemeinschaftsprojektes unter künstlerisch-ästhetischen Aspekten
  • Auseinandersetzung mit Formen der medien-, kultur- und spielpädagogischen Tätigkeit als Bereicherung und Grenzerweiterung kunstpädagogischer Vermittlung
  • spezifischer und kombinierter Umgang mit verschiedenen Medien als Ausdrucksträger: Einsatz neuer technischer Medien (Kopierer, Video, Projektoren, CD/Kassette, Versrärker) und
  • Erprobung und Verknüpfung elementarer Medien
  • Analogie zu fächerübergreifendem Unterricht, Projektunterricht, mehrsinnlichem,
  • fächerübergreifendem Zugang zu bestimmten Gegenständen oder Themen
  • Analogie zu Formen der aktuellen Kunstszene, die vielsinnlich, multimedial arbeiten
  • (Video-, Raum-, Klanginstallationen, lichtkinetische Objekte, Performance, Aktion,
  • Happening, aber auch im klassischen Sinne: Theater, Film)

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TEXTE ÜBER FACHGEBIETE

"Zur Freiheit und Abhängigkeit bildnerischer / künstlerischer Sprache in der Phase ihrer Reifung und Entwicklung im Jugendalter"

Multimediale Projekte
In Gemeinschaftsarbeit von StudentInnen und SchülerInnen entstehen Medien-Collagen an der Schatten-Wand.
Zum Beispiel: "Gemeinsamer Traum"

 

zur Universität Leipzig, Institut füt Kunstpädagogik, Mitarbeiter