Rückblick: Alumni exklusiv  

Rückblick:
Alumni exklusiv

Rückblick: Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum

28. August 2017 - Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum

Beim Ausflug in das Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum des Zoo Leipzig erfuhren die Gäste von Alumnus Johannes Großmann anhand von Studien, warum im Forschungszentrum die kognitiven Fähigkeiten vom Menschenaffen untersucht werden und wie man erforscht, was unsere nächsten Verwandten von ihren Mitaffen, verschiedenen unbelebten Objekten, der Zeit etc. wissen und verstehen. Dafür haben sich die Forscher viele Experimente ausgedacht, unter anderem mit Stocherkästen, Rosinenhölzern und Drehscheiben.

Außerdem berichtete unsere Alumna Julia Cissewski zum Verein Orang-Utans in Not, der sich für den Schutz der letzten freilebenden Orang-Utans und des südostasiatischen Regenwaldes einsetzt. Bei Forschungen zu freilebenden Orang-Utans auf Borneo wurde sie Zeugin der gnadenlosen Regenwaldzerstörung für Tropenholz und Palmölplantagen. Dem wollte sie nicht tatenlos zusehen und gründete mit Kollegen und Freunden den Verein.

Rückblick: Reformationsausstellung

23. Juni 2017 - Reformationsausstellung

Dr. Simone Tübbecke führte unsere Alumni Ende Juni im Jahr des 500. Reformationsjubiläums durch die Sonderschau der Kustodie und machte den grundlegenden Wandel, der sich nach der Reformation an der Universität vollzog, deutlich.

Die Übereignung der Klostergebäude und weiteren Grundbesitzes durch Kurfürst Moritz stellten die Hochschule finanziell auf eine neue Grundlage. Zentrale universitäre Ämter wurden mit Vertretern der neuen Konfession, wie Caspar Borner oder Joachim Camerarius, besetzt. In den Bildwelten der Epitaphien zeigt sich eindrucksvoll der geistige Wandel der Gelehrten zum evangelischen Glauben.

Rückblick: Ernährungsberatung

19. Juni 2017 - Ernährungsberatung

Kristin Poser und Elisa Hausding vom Team Ernährungsberatung der Universitätsmedizin Leipzig stellen gleich zu Beginn ihres Vortrags fest: "Entfliehen Sie dem Diätenwahn! Diäten mit Verboten funktionieren nicht, keiner muss auf Schokolade oder Wein verzichten, das was schmeckt ist gesund. Versuchen Sie zu genießen. Aber: Was am Ende des Tages zählt, ist die Energiebilanz. Die muss stimmen und entscheidet letztlich über Zunehmen oder Abnehmen."

Die Ernährungsberaterinnen vom Universitätsklinikum gaben unseren Alumni zahlreiche Tipps und Empfehlungen rund um das Thema gesundheitsfördernde Ernährung.

Rückblick: Kinderuni

19. Mai 2017 - Kinderuni

Unsere Alumni erfuhren mehr über die Hintergründe zur Kinderuni und erlebten live eine Vorlesung, bei der die Türen für Erwachsene normalerweise verschlossen bleiben: Wie kann ein Pferd 65 km/h schnell galoppieren? Wie kann eine Katze blitzschnell einen Baum hochklettern oder sich lautlos anschleichen? Und wie läuft ein Schwein im matschigen Sumpf ohne zu versinken? Der Veterinärmediziner Professor Mülling zeige in seiner Vorlesung mit Mikroskop und Zeitlupenvideos, wie die Füße der Tiere aufgebaut sind, wie sie funktionieren und wie unser eigener Fuß im Vergleich zu den Füßen der Tiere aussieht.

Die Leipziger Kinderuniversität möchte seit vielen Jahren 8- bis 12-Jährige auf spielerisch-leichte Art für Wissenschaft aus unterschiedlichen Fachbereichen begeistern.

Rückblick: Notenspur

4. Mai 2017 - Alumni auf der Notenspur

Auf die Spuren von Telemann, Wagner und Schumann begaben sich unsere Alumni Anfang Mai 2017. Dr. Elke Leinhoß, Geschäftsstellenleiterin des Leipziger Notenspur Förderverein e. V. und selbst Alumna der Alma mater, nahm uns mit auf diesen besonderen Teil der Notenspur. Hörszenen und Kompositionsbeispiele an den einzelnen Stationen ergänzen den Vortrag und machten den Rundgang sehr lebendig.

Leipzigs Musiktradition erlebbar und hörbar zu machen – das ist das Ziel der Leipziger Notenspur-Initiative, die ihre Ursprünge auch an der Alma mater hatte.

Rückblick: Seitenstark-Chat

25. April 2017 - Seitenstark-Chat / Surfen will gelernt sein

In ihrer Entwicklung zu souveränen Nutzern des Internets benötigen Kinder kompetente Hilfe. Durch das Medienkompetenz-Projekt „Seitenstark-Chat“, ein vollständig moderierter Chat, wird Kindern ein geschützter Raum im Internet geboten. Katja Reszel, Alumna und Projektleiterin des Seitenstark-Chat der Uni Leipzig, zeigte unseren Alumni-Eltern diesen Kommunikationsraum „live“ und gab außerdem Informationen und Tipps, wie Kinder in der Startphase und darüber hinaus in der virtuellen Welt unterstützt werden können. Parallel dazu wurden die mitgebrachten Kinder altersgerecht zum Start ins Internet informiert.

Rückblick: Spreadshirt

26. Januar 2017 - Spreadshirt

Alumna Eike Adler nahm uns zu Jahresbeginn mit auf einen exklusiven Rundgang durch die Firmenzentrale von Spreadshirt. Das Unternehmen wurde 2002 in Leipzig gegründet und gehört heute zu den weltweit führenden E-Commerce-Plattformen. Als weltweite Kreativplattform für Kleidung und Accessoires ist Spreadshirt die zentrale Anlaufstelle für alle, die ihre Ideen auf Textilien bringen möchten. Auf über 150 verschiedenen Produkten können Spreadshirts Kunden ihre Phantasie spielen lassen. Unsere Alumni ließen es sich nicht nehmen, auch selbst Hand anzulegen.

Rückblick: Ägyptisches Museum

7. Dezember 2016 - Ein Nachmittag im Ägyptischen Museum

Kurz vor Weihnachten empfing uns der Kustos des Ägyptischen Museums, Dr. Dietrich Raue. In lockerer Runde gab er zahlreiche Informationen und Anekdoten zu den Schätzen seines Museums preis. Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig beherbergt die größte und bedeutendste Universitätssammlung ihrer Art in Deutschland. Sie hält einzigartige archäologische Funde, vor allem aus dem unternubischen Aniba, für Lehre und Forschung bereit. Die Ausstellung präsentiert mit etwa 7000 Objekten einen vollständigen Überblick über viertausend Jahre altägyptischer Kultur.

Rückblick: Pathologie

24. November 2016 - Zwischen Fernsehkrimi und Realität

In Krimiserien haben Pathologen und Rechtsmediziner feste Rollen: Sie stehen blutverschmiert mit einem Kaffeebecher im Obduktionssaal und rattern Untersuchungsergebnisse herunter. Die Leiche haben sie untersucht, Ärzten oder Ermittlern erklären sie launig, woran das Opfer gestorben ist. Dass das mit der Realität wenig zu tun hat und welche Aufgaben er wirklich hat, hat uns der Direktor des Instituts für Pathologie Professor Dr. Christian Wittekind bei einer Führung erläutert.

Rückblick: Gartenkunst

12. Juli 2016 - Woher stammen die Pflanzen in unseren Gärten?

Eine Führung durch die Ausstellung „Garten-Kunst – Gestaltete Natur zwischen Wissenschaft und Kunst, Nutzen und Genuss“ erlebten die Alumni im Juli 2016 und erhielten dabei Antworten auf die oben gestellte Frage. Die gartenhistorische Ausstellung zur Geschichte der Leipziger Anlagen spannt den Bogen vom klösterlichen Nutzgarten und botanischen Garten über bürgerliche Barockgärten und englische Landschaftsgärten bis zum Schrebergarten und der aktuellen Urban-Gardening-Bewegung.

Rückblick: Stadtgarten Connewitz

19. Mai 2016 - Wie naturnahes Gärtnern funktioniert

Mitten im Leipziger Süden befindet sich eine grüne Oase: der Stadtgarten Connewitz. Wie ist er entstanden? Welche Ziele verfolgt das Projekt? Welche Grundlagen sind beim biologischen Gärtnern zu beachten? Bei einem Rundgang durch den Stadtgarten erfuhren die Alumni der Alma mater mehr. Als „Grüne Oase“ ist der Garten inzwischen ein anschauliches Beispiel für eine bewusst ökologische Stadtentwicklung sowie ein gefragter Umweltbildungsstandort.

Rückblick: Veterinärmedizinischer Campus

26. April 2016 – Wo Tiermediziner ausgebildet werden

Dass man als Veterinärmediziner auch mal kräftig anpacken muss, weiß man nicht zuletzt aus einschlägigen Tierarzt-Serien im Fernsehen. Wie aber Tiermediziner ausgebildet werden und an was die aktuelle veterinärmedizinische Forschung arbeitet, erfuhren ehemalige Studierende der Uni Leipzig bei einem Besuch auf dem Campus der Veterinärmedizinischen Fakultät.
Professor Dr. Christoph Mülling, Anatomie-Professor und Prodekan für Öffentlichkeitsarbeit, gab Einblicke in das  Veterinär-Anatomische Institut, die Klinik für Vögel und Reptilien und die Lehrschmiede. Zudem verdeutlichte der Dekan, Professor Dr. Manfred Coenen, was moderne tiermedizinische Lehre und Forschung ausmacht und wo die historischen Ursprünge der Leipziger Veterinärmedizin liegen.

Rückblick: Blätterleuchten

15. März 2016 – Wenn Buchseiten zu leuchten beginnen

Ein ganz besonderer Trend kam im 15. Jahrhundert aus Prag nach Leipzig: Bücher wurden mit kunstvollen Schmuckinitialen und Blattornamenten in kräftige Farben regelrecht zum Leuchten brachten. Die Ausstellung "Blätterleuchten" in der Universitätsbibliothek zeigt eine Reihe von besonders hochkarätigen Handschriften aus dem Bestand der Bibliothek. Bei einer Führung mit dem Ausstellungskurator, Dr. Christoph Mackert, lernten die Alumni die Welt der leuchtenden Blätter im März 2016 genauer kennen.

Rückblick: Zeitgeschichtliches Forum

10. Dezember 2015 – Wo deutsche Zeitgeschichte erlebbar wird

Auf die Straße gehen, "mit den Füßen abstimmen", über die Grenze gehen - Besucher des Zeitgeschichtlichen Forums können dieses Element deutsch-deutscher Geschichte auch physisch nachempfinden, wenn sie beim Gang durch das Museum Passagen mit Absperrgittern und Asphalt durchlaufen.

Bei der Veranstaltung FÜR und MIT Alumni am 10. Dezember 2015 begleitete Alumnus Dr. Sebastian Fink eine Gruppe von Ehemaligen durch das Zeitgeschichtliche Forum. Anhand ausgewählter Exponate zeigte der Historiker den roten Faden durch die Ausstellung auf und nahm die Besucher auf eine Zeitreise durch gut 40 Jahre Nachkriegsgeschichte mit. Immer wieder gab der Rundgang auch den Alumni Anlass, über eigene Erinnerungen und Erfahrungen aus der Zeit vor 1989 zu berichten oder über aktuelle Verfilmungen zum Thema zu diskutieren.

Rückblick: Rundgang durch die Mensaküche

23. November 2015 – Rundgang durch die Mensaküche

Über 6.000 Portionen gehen täglich in der Mensa am Park am Campus Augustusplatz über den Tresen. Wie diese logistische Meisterleistung jeden Tag wieder bewältigt wird, zeigte der stellvertretende Mensaleiter einer Gruppe von Ehemaligen bei der Veranstaltung FÜR und MIT Alumni im November.

In Plastikmäntel gehüllt (aufgrund der hygienischen Standards) besuchten die Alumni nicht nur die Lebensmittellager im Kellergeschoss der Mensa, sondern lernten auch die Arbeitsplätze des Küchenpersonals kennen, begutachteten überdimensionierte Küchengeräte und die Abwaschanlage und erfuhren, was mit den Essensresten geschieht.

Nebenbei berichtete der stellvertretende Mensaleiter von aktuellen Trends in der Großküche für Studierende. Vegetarisches und veganes Essen gewinnen immer weiter an Bedeutung: Während vor wenigen Jahren gerade einmal 50-60 vegane Essen am Tag verkauft wurden, sind es heute bereits 300. So kommt es, dass auf der Liste der beliebtestens Gerichte neben der klassischen Currywurst mittlerweile das Süßkartoffelcurry ganz oben steht.

Rückblick: Leipzig im Spiegel der Uni-Kunstsammlung

20. Oktober 2015 – Führung durch die Kunstsammlung der Universität

Der Leipziger Westen war früher ein schwer zugängliches Sumpfgebiet, der Promenadenring ist bereits seit dem 18. Jahrundert eine beliebte Grünanlage und die der Grimmaischen Straße zugewandte Seite der Universität war auch im 19. Jahrhundert zeitweise an Ladenbesitzer vermietet - wie auch heute wieder.

Unter dem Motto "Universität und Stadt im Bild" zeigte die Kunstsammlung der Universität im Herbst 2015 ausgewählte Gemälde, Zeichnungen und historische Stadtpläne, die die Stadt im Wandel der Zeit dokumentieren und zeigen, wie sich Wissenschaft, Kunst und Kultur in Leipzig schon immer gegenseitig befruchtet haben.

Dr. Simone Tübbecke, Mitarbeiterin der Kustodie, führte in der Veranstaltung FÜR und MIT Alumni am 20. Oktober 2015 eine Gruppe von Ehemaligen durch die Ausstellung und machte auf interessante Details und Anekdoten aufmerksam.

Rückblick: Mitmach-Museum Inspirata

19. August 2015 – Besuch im Mitmach-Museum "Inspirata" (auch für Kinder)

Kinder, die ihren Eltern plötzlich über den Kopf zu wachsen scheinen, eine Seifenblase, in die man hineinsteigen kann, und ein Tornado in der Wasserflasche – die kleinen und großen Besucher der Veranstaltung FÜR und MIT Alumni am 19. August 2015 erlebten an einem Nachmittag zahlreiche kleine Abenteuer. Das Mitmach-Museum "Inspirata" auf der Alten Messe öffnete ihnen mit seinen Exponaten zum Selbst-Experimentieren eine Tür in die spannende Welt der Mathematik und Naturwissenschaften. Viele Alumni und Mitarbeiter der Universität nahmen das Angebot gerne an, auch einmal ihre Kinder zu einer Alumni-Veranstaltung mitzubringen.

Durch die Ausstellung führte Alumnus Uwe Petzschler, der an der Universität Leipzig Physik und Mathematik auf Lehramt studiert hat und zum Vorstand des Betreibervereins der Inspirata gehört. Viele der Exponate hat er selbst gebaut und immer weiter perfektioniert.

Zu den Unterstützern und Mitwirkenden des Museums gehören auch mehrere Wissenschaftler der Universität Leipzig. Somit durften die Besucher auch einen Blick in den Lehrraum "mathemachen²" mit 20 kreativen Mathe-Stationen für Dritt- bis Siebtklässler werfen, indem sich immer wieder auch Lehramt-Studierende der Universität darin üben, Kindern Mathematik und Naturwissenschaften näher zu bringen.

Rückblick: Verein HausHalten e.V. / Wächterhaus-Projekt

21. Juli 2015 – Einblicke in die Vereinsarbeit von HausHalten e.V. 

Mitten zwischen den Gründerzeitbauten in der Lützner Straße steht ein kleines an einen Bauernhof erinnerndes Haus aus der Zeit um 1800. Hier trafen sich am 21. Juli 2015 Alumni verschiedenster Fachrichtungen, um mehr über den Verein HausHalten e.V. zu erfahren, der hier seinen Sitz hat.

Hannes Lindemann, Geographie-Student an der Universität Leipzig, ist Mitglied im Vereinsvorstand und berichtete davon, wie sich der HausHalten e.V. Anfang der 2000er Jahre gründete, um Leipziger Hauseigentümern neue Erhaltungsoptionen für ihre bedrohten Häuser zu eröffnen. In den sogenannten "Wächterhäusern" werden durch den Verein Projekte zur Zwischennutzung angesiedelt, um den Verfall der Gebäude zu stoppen und Stadtteile wiederzubeleben. Mittlerweile hat das Modell auch in anderen Städten Schule gemacht und wurde in Leipzig durch zusätzliche Konzepte ergänzt.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, einen Blick in den erhaltenen Bauerngarten des historischen Vereinshauses zu werfen, der sonst  hinter einem Tor verborgen liegt.

YouTube-Video zur Vereinsarbeit von HausHalten e.V.

Rückblick: Botanischer Garten

25. Juni 2015 – Entlang am "Beziehungspfad" im Botanischen Garten 

Erstaunliche Einblicke in die komplexen Beziehungen zwischen Pflanzen und Tieren bekam eine Gruppe von Alumni am 25. Juni 2015 bei einem Rundgang über den gerade im Aufbau befindlichen „Beziehungspfad“ im Botanischen Garten der Universität Leipzig.

Der Biologe Dr. Martin Freiberg führte uns an den 18 Stationen vorbei kreuz und quer durch den Garten, um an sogenannten „Botschafter-Pflanzen“ je ein Phänomen aus dem Zusammenleben von Pflanzen und Tieren zu erklären. Von der Pflanzenabwehr über Blütenbestäuber und Obstvertilger bis zu den fleischfressenden Pflanzen offenbarten sich viele faszinierende Erkenntnisse darüber, wie sich Pflanzen und Tiere im Laufe der Evolution aufeinander eingestellt haben.

Rückblick: Rundgang im Werk 2

13. Mai 2015 – Rundgang im Werk 2 

Wie aus einer alten Fabrik ein Kulturzentrum wurde, erfuhren rund 20 Alumni aller Fachrichtungen bei der Alumni exklusiv-Veranstaltung ("FÜR und MIT Alumni") am 13. Mai. Gemeinsam besuchten wir die WERK 2-Kulturfabrik im Leipziger Süden.

Katja Krause, eine Alumna der Uni Leipzig, leitet seit vier Jahren das soziokulturelle Zentrum und führte uns hinter die Kulissen. Eine Theaterprobe in einer Halle, ein Soundcheck in einer anderen und der Tango-Kurs im ersten Stock zeigten die Vielfalt des kulturellen Programms im Werk 2.

Als besonders interessant erwies sich der Zwischenstopp in der Grafikdruckwerkstatt, in der Werkstattleiter Andreas Weißgerber die hier gelehrten und gepflegten Drucktechniken erklärte und live demonstrierte, wie das Kunstwerk einer Kursteilnehmerin per Druckerpresse auf Papier gebracht wurde.

Mehr Bilder können in der Alumni-Gruppe auf Facebook eingesehen werden.(Login erforderlich)

Rückblick: Ausstellungsrundgang in der Bibliotheca Albertina

16. April 2015 – Ausstellung "Die Kirchenbibliothek von St. Nikolai"

Wer als Leipziger Bürger um 1600 etwas auf sich hielt, der schenkte der Bibliothek der Nikolaikirche ein reich geschmücktes Buch. Dass die Bücher einer Kirchenbibliothek nicht nur theologische, sondern auch repräsentative Zwecke erfüllten, machte ein Rundgang durch die Ausstellung „Dokumente des lutherischen Glaubens: Die Kirchenbibliothek von St. Nikolai“ in der Universitätsbibliothek klar.

Kurator Dr. Sebastian Kötz zeigte im April einer Gruppe von Alumni, Studierenden und Mitarbeitern, was die alten Bücher über das religiöse und das gesellschaftliche Klima im Leipzig der Reformationszeit zu erzählen haben.

Besonders zufrieden zeigte sich Sebastian Kötz über den guten Zustand der über 400 Jahre alten Bücher. Außerdem konnte er von einem Überraschungsfund während der Ausstellungsvorbereitung berichten: In einem geschenkten Buch war ein handschriftlicher Brief des Bibliothekgründers an den Schenker eingebunden, den bislang niemand bemerkt hatte.

Mehr zur Ausstellung erfahren Sie auch in einem Beitrag von Leipzig Fernsehen.

Rückblick: Sportcampus

26. März 2015 – Rundgang auf dem Sportcampus

Ob vom abendlichen Sportkurs oder als Veranstaltungsort: Auch wer nicht selbst etwas „Sportliches“ studiert hat, kennt meist den Campus Jahnallee. Bei der Alumni exklusiv-Veranstaltung im März lernte eine Gruppe Alumni den Sportcampus genauer kennen.

Dr. Christian Hartmann, seit über 40 Jahren an der Sportwissenschaftlichen Fakultät, führte über das weitläufige Gelände und zeigte an vielen Beispielen auf, wie sich die Sportausbildung in Leipzig seit der Zeit der damaligen „Deutschen Hochschule für Körperkultur“ (1950-1990) verändert hat.

Schwimmen, Turnen, Judo und viel mehr: Ein Blick in die vielen verschiedenen Sporthallen gab einen Eindruck von der Bandbreite an Sportarten, deren Ausübung am Campus Jahnallee möglich ist. Außerdem wies Dr. Christian Hartmann immer wieder auf gestalterische Kleinode in dem neoklassizistischen Gebäudekomplex hin. Dabei wurde deutlich: Der Campus Jahnallee bildet eine ungewöhnlich ästhetische Kulisse für den Sport und lohnt immer einen zweiten Blick.

Rückblick: Gewandhaus

4. Dezember 2014 – Gewandhaus zu Leipzig 

In der Adventszeit 2014 warf eine Gruppe Alumni einen Blick hinter die Kulissen des Gewandhauses. Christian Fanghänel, ehemaliger Mitarbeiter der Universität und heute Leiter Markting/Vertrieb beim Gewandhaus, und sein Team führten die Absolventen durch das Konzerthaus. 

Dabei wurden nicht nur die Entstehungsgeschichte der Orgel sowie die berühmte Akustik des Großen Saales erläutert, sondern auch Einblicke in die für Besucher normalerweise verschlossenen Teile des Gewandhauses gewährt. So führte Christian Fanghänel die Alumni u.a. in die Künstlergarderoben, den „Backstage“-Bereich und das Instrumentenlager. Viele Ehemalige nutzen die Gelegenheit, einmal auf den Musikerstühlen auf der Orchesterbühne Platz zu nehmen. Beim Rundgang wurden zudem viele Bezüge zwischen Universität und Gewandhaus deutlich. 

Auch Musik durfte natürlich nicht fehlen: Im Anschluss an die Führung besuchten viele der Teilnehmer zum vergünstigten Preis das Große Concert mit Werken von Strawinsky, Prokofjew und Bartók.

Rückblick: Ägyptisches Museum

5. November 2014 - Ägyptisches Museum

Im November führte Restaurator Karl Heinrich von Stülpnagel eine Gruppe von Alumni durch das Ägyptische Museum. Die altägyptischen Objekte stehen in den Räumen einer Bank der 1920er Jahre im Kroch-Hochhaus an der Goethestraße. Das Ägyptische Museum ist in erster Linie eine Lehrsammlung, seine Ausstellungsstücke dienen Studierenden der Ägyptologie als Anschauungs- und Analyseobjekte. Somit werden in den Räumlichkeiten auch regelmäßig Prüfungen abgehalten, berichtete von Stülpnagel.

Als "Herr der Dinge" blickte der Restaurator beim Rundgang mit den Alumni aus seiner ganz eigenen Perspektive auf die Ausstellungsstücke. So standen weniger ägyptologische Forschungsthemen im Mittelpunkt als spannende Erfahrungsberichte und Anekdoten aus über 20 Jahren Arbeitsalltag mit uralten, hochsensiblen Objekten.

Immer wieder ließ von Stülpnagel seinen tiefen Respekt vor den alten Ägyptern und ihrer Handwerkskunst durchblicken. Mit wenigen technischen Hilfsmitteln stellten diese Menschen kunstvolle, perfekt geformte Gegenstände her, so der Tenor. Die Betrachtung altägyptischer Särge und ihrer Bemalung brachte zudem Überraschendes über den Totenkult der alten Ägypter ans Licht.

Rückblick: Ausstellung „Leipzig im Herbst ´89“

16. Oktober 2014: Ausstellung „Leipzig im Herbst ´89“

Zum 25. Jubiläum der Friedlichen Revolution zeigte das Universitätsarchiv vom 8. Oktober bis 5. November 2014 die Fotoausstellung „Leipzig im Herbst ´89“ im Foyer des Neuen Augusteums. Die vorwiegend auf die Wirkung von historischen Bildern des Leipziger Fotografen Armin Kühne orientierte Ausstellung dokumentierte die Ereignisse während der Demonstrationen im Herbst 1989 und den Folgemonaten.

Beate Rebner vom Universitätsarchiv begleitete die Alumni bei einem Rundgang durch die Ausstellung und gab interessante Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte und Auswahl der Bilder. Die Motive regten ein angeregtes Gespräch zwischen den Alumni an, die von ihren eigenen Erinnerungen an den Herbst 1989 berichteten.

Rückblick: Universitätsklinikum

14. August 2014 – Führung im Universitätsklinikum

Im August ermöglichten Helena Reinhardt, Leiterin der Stabsstelle Unternehmenskommunikation/ Öffentlichkeitsarbeit am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und selbst Alumna der Alma mater, sowie ihre Kollegen unseren Ehemaligen einen Blick hinter die Kulissen des größten Leipziger Klinikums. Um ihnen einen Eindruck von den täglichen Aufgaben zu vermitteln, öffneten sie die Türen des Logistikzentrums und der Verteilzentrale der Rohrpostanlage, die zu den größten ihrer Art in einem deutschen Krankenhaus gehört. Auch ein Blick in den Wäscheautomaten konnten die Alumni erhaschen und so einen Einblick in die vielen Abläufe im Hintergrund bekommen, die das reibungslose Funktionieren eines großen Krankenhauses erst ermöglichen.

Das Universitätsklinikum Leipzig hat sein Gesicht in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. Entlang des Medizin-Campus Liebigstraße sind hoch moderne, untereinander vernetzte Klinikzentren entstanden. Patienten und Besuchern präsentiert sich ein Klinikum der Maximalversorgung, das trotz seiner langen Geschichte zu den modernsten in ganz Europa zählt. Interessant ist aber auch ein Blick hinter die Kulissen, denn moderne innerbetriebliche Krankenhauslogistik hat es in sich. Täglich müssen 1.400 Patienten dreimal täglich das richtige Essen bekommen, individuell zusammengestellte Medikamente müssen schnell und korrekt ausgeliefert werden, 3.800 Mitarbeiter müssen immer saubere Dienstkleidung vorfinden, Tausende von Medizinprodukten müssen mit höchster Verlässlichkeit immer verfügbar sein und das Ganze muss dann auch noch betriebswirtschaftlichen Grundsätzen genügen. Und natürlich sollte der Patient von all dem möglichst wenig mitbekommen.

Rückblick: Generalprobe Uniorchester

7. Juli 2014 – Generalprobe Uniorchester

Bei einem Besuch der Generalprobe erhielten die Alumni Einblicke in die Probenarbeit für das Jubiläumskonzert des Uniorchesters und hatten während der Pause und im Anschluss Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen.

Im Jahr 2014 feiert das Leipziger Universitätsorchester sein 10-jähriges Jubiläum. Von ursprünglich 40 Gründern auf inzwischen knapp 100 Musiker angewachsen, hat das Orchester im Jubiläumskonzert am 12. Juli 2014 die Orgelsymphonie von Camille Saint-Saëns sowie ein im Auftrag des Uniorchesters neu komponiertes Werk gespielt.

Das Leipziger Universitätsorchester ist demokratisch organisiert und wird durch einen ehrenamtlichen studentischen Vorstand geleitet, seit 2005 wird es durch das MDR-Orchester im Rahmen einer Patenschaft unterstützt.

Rückblick: Geologisch-Paläontologische Sammlung

22. Mai 2014 – Geologisch-Paläontologische Sammlung

In den Ausstellungsräumen der Geologisch-Paläontologischen Sammlung konnten unsere Alumni im Mai 2014 sowohl historische Funde als auch aktuelle Arbeiten betrachten.

Für diese große deutsche Universitätssammlung im Bereich Geologie und Paläontologie der Universität Leipzig trugen Generationen von Geowissenschaftlern wertvolles Material zusammen: Mehrere 100 000 Objekte, darunter prachtvolle Großfossilien und seltene Originale befinden sich im Bestand der Sammlung.

Der heutige Bestand an wertvollen Exponaten ist Resultat einer langen historischen Entwicklung. Dieser umfangreiche Fundus ist auf die Tradition der Geowissenschaften in Leipzig zurückzuführen. Die Sammlung entwickelte sich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts allmählich aus einem zu dieser Zeit üblichen Mineralienkabinett zu einer prominenten wissenschaftlichen Sammlung.

Rückblick: VINETA

21. Mai 2014 – Entdeckertour zur VINETA

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Romy Engwicht und Katja Leser vom Krystallpalast Varieté - beide Alumnae der Alma mater - unsere Gäste bei der Entdeckertour zum einmaligen schwimmenden Bauwerk inmitten des Störmthaler Sees, der VINETA. Die Alumni erfuhren dabei Interessantes zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Region und den Vorhaben am See.

Im stetig wachsenden Leipziger Neuseenland macht sich das Krystallpalast Varieté Leipzig seit Juni 2011 auf zu neuen Ufern und betreibt die VINETA auf dem Störmthaler See - den außergewöhnlichen schwimmenden Veranstaltungsort im Leipziger Süden.

Die VINETA symbolisiert die verlorene Magdeborner Kirche und ist Mahnmal für die Orte, die dem Espenhainer Tagebau  - den heutigen Störmthaler und Markkleeberger See - weichen mussten. Sie ist genau an der Stelle verankert, wo sich damals die größte überbaggerte Gemeinde - Magdeborn - befand. Mit einer Traufhöhe von 15 Metern gilt sie derzeit als höchstes schwimmendes Bauwerk auf einem deutschen See. Als einzigartiges, überregional ausstrahlendes Kunstobjekt fasziniert die VINETA mit optischer Leichtigkeit und graziler Formgebung. In ihrer historischen und ästhetischen Einmaligkeit bildet sie einen ganz besonderen Veranstaltungsort für Hochzeiten, Familienfeiern, Firmenevents und Kulturveranstaltungen.

Rückblick: Antikenmuseum

23. April 2014 – Das Antikenmuseum der Universität und seine Leipziger Sponsoren

Das Antikenmuseum der Universität Leipzig ist eine der ältesten und bedeutendsten Sammlungen griechischer und römischer Altertümer an deutschen Universitäten. Nahezu ein Viertel der in der Dauerausstellung gezeigten Kunstwerke geht auf Stiftungen zurück, von denen unseren Alumni in der Führung eine Auswahl vorgestellt wurde. Ohne die großzügige Unterstützung von privaten Förderern, neben Fachgelehrten und Kunstfreunden aus aller Welt auch namhafte Bürger der Stadt Leipzig, wäre der an Umfang und Vielfalt herausragende Bestand des Antikenmuseums nicht denkbar. 

Zugleich hatten die Alumni die Möglichkeit, die Sonderausstellung "Imaginäres Museum", eine Lichtinstallation von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst, die das Museum und die Exponate in grünem Licht erstrahlen lässt, auf sich wirken zu lassen.

Mit den derzeitigen Plänen der Universität Leipzig zur vollständigen Streichung des Faches "Klassische Archäologie" wird das eng mit dem Institut verbundene Museum von der Schließung bedroht. Der Deutsche Archäologenverband startete deswegen am 10. Februar 2013 eine Online-Petition mit dem Ziel der Erhaltung von Institut und Museum.

Rückblick: LernKlinik

6. November 2013 – LernKlinik

Die Lernklinik öffnete im November erstmals ihre Türen für unsere Alumni und gewährte ihnen einen kleinen Einblick in die medizinischen Fertigkeiten. Medizininteressierte durften selbst mal Hand anlegen und sich an Simulationspuppen, die je nach Einstellung verschiedene Herz- oder Lungenerkrankungen simulieren, unter Anleitung der LernKlinik-Mitarbeiter testen. Des Weiteren hatten die Alumni die Möglichkeit, lebensrettende Sofortmaßnahmen, die ein Ersthelfer in einer Notfallsituation mit verletzten, erkrankten oder vergifteten Personen zu ergreifen hat, selbst zu probieren.

Die LernKlinik Leipzig ermöglicht es allen Studierenden der Human- und Zahnmedizin, wichtige praktische ärztliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlernen. 

Rückblick: Schumann-Haus

25. Oktober 2013 – Schumann-Haus

Bei einer Führung durch die Ausstellungsräume des Schumann-Hauses erfuhren die Besucher, welchen Weg Robert Schumann und Clara Wieck bis zu ihrer Eheschließung gingen und wie sie die ersten vier Ehejahre in diesem Haus verlebten. Gewürdigt wurden auch die vielen bedeutenden Besucher, besonders Interessierte konnten sich über die Eltern und Kinder der Schumanns informieren. Die gegenwärtige Nutzung des Hauses als musisch-orientierte Freie Grundschule wurde besonders betont, ebenso die Arbeit des 1995 gegründeten Robert-und-Clara-Schumann-Vereins Leipzig. Im Anschluss an die Führung hatten die Alumni die Möglichkeit, ein Konzert im Schumann-Haus mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig live zu erleben.

Die Führung wurde mit freundlicher Unterstützung des Vorstandsvorsitzenden des Vereins, dem Alumnus der Universität Leipzig Dr. Bernd Landmann, ermöglicht. 

Rückblick: BIO CITY

16. Oktober 2013 – BIO CITY

Zu Beginn des neuen Wintersemesters ermöglichte Dr. Svenne Eichler, Geschäftsführerin des Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ) und selbst Alumna der Universität Leipzig, den Teilnehmern einen Überblick über die Biotechnologie in Sachsen, die Struktur der BIO CITY und die Arbeit am BBZ der Universität Leipzig.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends entschieden Stadt und Universität Leipzig die Biotechnologie in Leipzig zu fördern. Durch die Biotechnologieoffensive des Freistaates Sachsen konnte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden und vor 10 Jahren wurde die BIO CITY am Deutschen Platz eingeweiht. Neben dem Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig siedelten sich hier Start-Ups und Firmen aus der Biotechnologiebranche an. Eine dieser Firmen ist die Vita 34 AG. Im Gläsernen Labor des Unternehmens konnten die Alumni den Aufbereitungs- und Konservierungsprozess von Nabelschnurblut beobachten.

Rückblick: Namenforschung

25. Juli 2013 – Namenforschung

Alumni exklusiv bot Ende Juli die Möglichkeit, einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Namenforscher zu bekommen und sich mit den Arbeitsschritten der wissenschaftlichen Namenanalysen, auch anhand der Familiennamen der Gäste, vertraut zu machen.

Die Leipziger Namenforschung kann auf eine lange Tradition und internationale Anerkennung  verweisen. Heute vereint das Namenkundliche Zentrum der Universität Leipzig Namenlehre, Namenforschung und Namenberatung. Neben der Ausbildung der Studenten im Wahlbereich, der Veröffentlichung der Zeitschrift „Namenkundliche  Informationen“ und der Reihe „Onomastics Lipsiensia“ wird von der Öffentlichkeit insbesondere die Namenberatung (hauptsächlich zu Orts- und Personennamen) wahrgenommen.

Rückblick: Kunst im Neuen Augusteum

3. Juli 2013 – Kunst im Neuen Augusteum

Der Rundgang „Moderne Architektur und historische Kunst im Dialog“ führte die Alumni Anfang Juli 2013 durch das Foyer des Neuen Augusteums und auf das Leibnizforum, wo Kunstgegenstände alle Epochen der Universitätsgeschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert veranschaulichen und an bedeutende Wissenschaftler, Gelehrte und Studierende erinnern.

Sechs Wandfelder in einem Verbindungsgang zwischen Haupt- und Hörsaalgebäude sind die letzten baulichen Überreste des mittelalterlichen Dominikanerklosters und Zeugen der Frühzeit der Universität. Die um 1500 entstandenen Fresken bilden den größten Zyklus mittelalterlicher Wandmalerei in Sachsen. Im nördlichen Foyerbereich, an der Südwand des Paulinums, erzählen sechzehn Grabplatten des 16. bis 18. Jahrhunderts von den Einzelschicksalen Universitätsangehöriger und bedeutender Leipziger Bürger. Das „Schinkeltor“ ist das einzige Überbleibsel des von A. Geutebrück gestalteten klassizistischen Hauptgebäudes („Augusteum“). An die Universitätsbauten des 19. Jahrhunderts erinnern auch die Regententugenden des Bildhauers Ernst Rietschel (Personifikationen der Sanftmut, Frömmigkeit, Gerechtigkeit und Weisheit) sowie drei marmorne Kolossalbüsten von Hermann Knaur und Carl Seffner, die die berühmtesten Studenten der Universität – Leibniz, Lessing und Goethe – darstellen.

Rückblick: Leipziger Notenspur

20. Juni 2013 – Leipziger Notenspur

Der Initiator der Leipziger Notenspur, Professor Dr. Werner Schneider, nahm unsere Alumni im Juni 2013 mit auf einen Teil der Notenspur. Die Teilnehmer ließen sich von Mendelssohns Arbeitszimmer, Schumanns Lieblingsgaststätte oder Wagners Aula inspirieren und die schöpferische Atmosphäre, die die authentischen Wohn- und Wirkungsstätten auch heute noch ausstrahlen, auf sich wirken.

Durch die „Leipziger Notenspur“ werden die wichtigsten Wohn- und Schaffensstätten berühmter Leipziger Komponisten erfasst und durch eine visuell hervorgehobene Markierung in der Innenstadt miteinander verbunden. Sie ist 5,3 km lang und kann zu Fuß erkundet werden.

Rückblick: Krystallpalast Varieté

25. April 2013 – Krystallpalast Varieté

Mehr als 30 Alumni erlebten im April das Krystallpalast Varieté hautnah: Nach einer Führung und Gesprächen mit Alumni, die im Varieté arbeiten, ließen sie sich in traditionsreichem Ambiente bei der Show „Ladies' Room“ von internationalen Künstlern mit einer Symbiose aus Tanz, Artistik, Gesangseinlagen, Comedy und feinem Humor verzaubern.

1882 als das erste, größte und berühmteste Varietétheater der Stadt Leipzig gegründet, im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1997 wieder gegründet, ist das Krystallpalast Varieté Leipzig gleichzeitig eine Kulturstätte mit langer Tradition und ein Ort für modernes Varietétheater. Mit seinen alle zwei bis drei Monate wechselnden, internationalen Shows ist es inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Rückblick: Anatomische Sammlung

15. April 2013 – Anatomische Sammlung

Bei der Führung durch die Sammlung brachte die Präparatorin Christine Feja den Besuchern die Anatomie menschlicher Organsysteme näher. Mit Hilfe von  Zeichnungen, Erklärungen und Modellen wurden diese den Alumni erläutert und die verwendeten Präparationstechniken erklärt.

Die Sammlung hat eine lange Tradition. Die ältesten makroskopischen Präparate lassen sich bis zum Jahr 1870 rückdatieren. Ihre Blütezeit, in der wertvolle Feuchtpräprarate entstanden, war während des Direktorats von Wilhelm His (1872 – 1904). Die Bombardierung des Instituts am 4. Dezember 1943 zerstörte viele Ausstellungsobjekte. Es vergingen 57 Jahre bis zur Rekonstruktion der Lehrsammlung, die im Jahr 2000 wiedereröffnet wurde.

Rückblick: Universitäts-Orchester

26. November 2012 – Mit Pauken und Trompeten

Bei einem Besuch der rund 100 Musiker erhielten die Alumni Einblicke in die Probenarbeit und hatten Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen.

Das Leipziger Universitätsorchester wurde im Oktober 2003 als studentisches Orchester gegründet und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem klassisch besetzen Sinfonieorchester entwickelt. Geprobt wird u. a. in den Studios des MDR-Sinfonieorchesters, das die Patenschaft für das Universitätsorchester übernommen hat.

Rückblick: Alumni exklusiv im Pongoland

26. Oktober 2012 – Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum

Anhand von Studien erfuhren die Alumni, warum im Wolfgang-Köhler-Primaten- Forschungszentrum die kognitiven Fähigkeiten vom Menschenaffen untersucht werden und wie man erforscht, was unsere nächsten Verwandten von ihren Mitaffen, verschiedenen unbelebten Objekten, der Zeit etc. wissen und verstehen. Sie lernten Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Schimpansen, Gorillas, Orangs und Bonobos kennen, wie ihre sozialen Gruppen funktionieren, wie sie ihren Tagesablauf gestalten und was all das mit der Evolution menschlicher kognitiver Fähigkeiten zu tun hat. 

Das Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum ist ein Projekt des Max-Planck-Institutes für Evolutionäre Anthropologie und arbeitet zusammen mit dem Zoo Leipzig. Wissenschaftler und Studenten der Universität Leipzig und anderer Universitäten weltweit führen ihre Forschungsprojekte im Köhler-Zentrum mit der Unterstützung des dortigen Personals durch.

Rückblick: Alumni exklusiv im Antikenmuseum

8. August 2012 Lust auf Farbe. Die neue bunte Antike

Die Sonderausstellung „Lust auf Farbe. Die neue bunte Antike“ im Antikenmuseum zog die Alumni im August in ihren Bann. Vorgestellt wurden historische und neuere farbige Rekonstruktionen antiker Skulpturen und Reliefwerke, die renommierte archäologische Sammlungen und Museen des In- und Auslandes als Leihgaben zur Verfügung gestellt haben und die durch Exponate aus dem eigenen Haus ergänzt wurden.

Ihren Ausgangspunkt nimmt die Kabinettausstellung am heutigen Erscheinungsbild antiker Plastik, das durch das schlichte Weiß des Marmors und die dunkle Patina korrodierter Bronze geprägt ist. Antike Schriftquellen und archäologische Funde ließen jedoch niemals daran zweifeln, dass die antike Skulptur farbige Oberflächen besaß. Wie sich Klassische Archäologen durch praktische Experimente ihre bunte, ja farbenfrohe Antike vorstellen, zeigt die Ausstellung an 17 markanten Beispielen.

Rückblick: Alumni exklusiv im Botanischen Garten

18. Juli 2012 – Botanischer Garten

Die Führung im Botanischen Garten lud die Alumni ein, eine Rundreise durch die Vegetationsgebiete der Erde zu unternehmen und dabei deren pflanzliche Vielfalt zu entdecken.

Im Mittelpunkt stand die Sommerausstellung „Hirse, Reis und Sojabohne ... Pflanzen, die die Welt (nicht nur) ernähren“. Der Rundgang in Gewächshäusern und Freiland zeigte auf, was Pflanzen weit über die Ernährung der Menschen hinaus leisten: Sie bilden die Grundlage für Kleidung, Baustoffe, Spielsachen, Heilmittel, Kosmetika, Verpackungsmaterial, Treibstoffe, Gewürze und Vieles mehr.

Mit seinen reichhaltigen Pflanzensammlungen bietet der Botanische Garten Leipzig Studenten und Wissenschaftlern Lern- und Lehrstoff sowie Pflanzenmaterial für die Forschung. Gleichzeitig sind seine Pflanzenschätze auch der zunehmend interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

Rückblick: Alumni exklusiv im Museum für Musikinstrumente

23. Mai 2012 – Die Suche nach dem vollkommenen Klang

Das neu renovierte Grassimuseum mit dem Museum für Musikinstrumente war Gastgeber für die zweite Veranstaltung Alumni exklusiv in 2012. 

Die Führung in einer der größten Musikinstrumentensammlungen der Welt gab einen Überblick über Meisterwerke aus Leipziger Werkstätten der Bachzeit und die einmaligen Tasteninstrumente vom Erfinder des Klaviers Bartolomeo Cristofori. Die Alumni bestaunten die zahlreichen Kostbarkeiten des Museums und erfuhren von Kuriositäten der Instrumentenbaukunst aus fünf Jahrhunderten.

Rückblick: Alumni exklusiv im Universitätsarchiv

18. April 2012 – Historische Schatzkammer

Wie interessant Universitätsgeschichte sein kann, davon konnten sich die Gäste von Alumni exklusiv im Universitätsarchiv überzeugen. Das Archiv ist eines der größten europäischen Universitätsarchive und birgt eine von der Gründung der Universität von 1409 reichende Überlieferung von ca. 7000 laufenden Metern Akten und ca. 2000 Urkunden. Aber auch Film- und Fotomaterial zur Geschichte der Hochschule ist vorhanden.

Während des Rundgangs durch die historische Schatzkammer der Universität wurden Anekdoten aus 600 Jahren Universitätsgeschichte zu Gehör gebracht und ausgesuchte Originale präsentiert. Dabei bot die Führung auch jede Menge Anknüpfungspunkte und Erinnerungen an die Studienzeit der Zuhörer – schließlich bewahrt das Archiv Studentenunterlagen und Dokumente aus jeder Fakultät auf.

Rückblick: Alumni exklusiv im Paulinum/Neues Augusteum

19. Oktober und 2. November 2011 – Führungen

Im Herbst 2011 ermöglichten wir den Alumni einen einzigartigen Blick ins Innere des neuen Hauptgebäudes am Augustusplatz, dem Neuen Augusteum, und in den vieldiskutierten Neubau „Paulinum. Aula – Universitätskirche St. Pauli“, welcher Aula und gottesdienstlich zu nutzenden Raum unter einem Dach vereint. Architektonisch an die gesprengte Universitätskirche erinnernd, wird der Raum verschiedenen Nutzungen des universitären Lebens dienen. Die feierliche Eröffnung des Paulinums ist für 2013 vorgesehen.

Das Herzstück des Uni-Campus – das Paulinum – erzeugte bei den Alumni so großes Interesse, dass sogar eine Zusatzveranstaltung ins Leben gerufen wurde.

Rückblick: Alumni exklusiv im Ägyptischen Museum

2. August 2011 – Totenkult im Alten Ägypten

In jedem Museum mit altägyptischen Objekten nehmen die Funde aus Grabzusammenhängen eine bedeutende Position ein. Hierüber kann die Einbettung der Objekte in das reale Leben aus den Augen verloren gehen. Ein vielversprechender Weg für ein Verständnis ist die ägyptische Anthropologie, die sich anhand der Objekte der Universitätssammlung erschließen lässt. Sie wirkt auf die kleinen Objekte, wie etwa die Modellgefäße des 3. Jahrtausends v. Chr., wie auch auf große Denkmäler wie den reich dekorierten Holzsarg des Hedbastiru. Soziale Differenzierung und chronologische Entwicklungen sind dabei zwei Hauptachsen, anhand derer ein Zugang für die reale Bedeutung der Objekte in ihre Zeit möglich.

5. Juli 2011 – Altägyptische Kunst

Die altägyptische Kultur beginnt im frühen 4. Jahrtausend v. Chr. mit einer beeindruckenden Serie kunsthandwerklicher Produktionen. Ergänzend zu dieser zeitlichen Kontinuität stehen eine Reihe von Brüchen, die in ihren Details nicht umfassend geklärt sind und die auch im Rahmen einer Führung zur Diskussion gestellt werden sollen. Die Universitätssammlung des „Ägyptischen Museums Georg Steindorff“ erlaubt es, hier die großen Linien bis in die frühislamische Zeit hinein zu ziehen. Die spezifischen Charakteristika Altägyptens, wie auch die Gemeinsamkeiten mit antiken und modernen Kunstbegriffen lassen sich anhand ausgewählter Objekte illustrieren.


letzte Änderung: 29.08.2017 

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