Erläuterungen  

Erläuterungen

Anmeldung zur Zulassung oder Einschreibung

Diese Anmeldung müssen Sie am Ende Ihrer Dateneingabe ausdrucken und unterschreiben. Schicken Sie diese mit den genannten Unterlagen fristgemäß an die in der Anmeldung genannte Anschrift.

Sonderanträge

Wenn Sie in der online Bewerbung einen oder mehrere Sonderanträge gestellt haben, müssen Sie diese am Ende Ihrer Dateneingabe ausdrucken. Nutzen Sie dazu den Link "Drucken". Den nun angezeigten "Antrag auf Zulassung" schicken Sie mit den Nachweisen für die Sonderanträge unterschrieben fristgemäß an die im  Antrag genannte Anschrift.

Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abiturzeugnis)

Die allgemeine Hochschulreife (i.d.R. erbracht durch das Abitur bzw. einen ersten Hochschulabschluss) berechtigt zum Studium in allen Studiengängen.  

Über den allgemeinen Hochschulzugang verfügen auch die Inhaber von Abschlüssen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterprüfung, Fortbildungsabschluss, Abschluss von Fachschulen) nach einem Beratungsgespräch an der gewünschten Hochschule.
Weitere Hinweise zum Nachweis der entsprechenden Studienberechtigung finden Sie hier

Die fachgebundene Hochschulreife berechtigt zum Studium bestimmter Studiengänge. Auf dem Zeugnis sind i.d.R. die möglichen Studienrichtungen ausgewiesen.

Bitte beachten Sie, dass die Fachhochschulreife (genannt Fachabitur) keine fachgebundene Hochschulreife ist und deshalb nicht zum Studium an der Universität berechtigt. 

Mit erfolgreichem Abschluss der Zugangsprüfung können auch Bewerber ohne Abitur, aber mit einem Berufsabschluss und einer dreijährigen Berufstätigkeit im erlernten Beruf, die fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung für die Universität Leipzig erwerben.

Krankenkassennachweis

Dieser Nachweis ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben und wird von Ihrer Krankenkasse für die Immatrikulation an einer Hochschule ausgestellt. Beachten Sie bitte, dass dieser Nachweis das aktuelle Datum enthält. Sollten Sie privat versichert sein, müssen Sie den Nachweis über die Befreiung von der Versicherungspflicht – ausgestellt von einer gesetzlichen Krankenkasse – einreichen. Bitte schicken Sie keine Kopie von Ihrer Chipkarte.

Immatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule

Sollten Sie an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben sein, müssen Sie zwingend eine Immatrikulations- bzw. Studienbescheinigung mit Angabe des Studienganges, der Studienfächer und der Fachsemester einreichen.
Immatrikulationsbescheinigungen ausländischer Hochschulen sind in deutscher oder englischer Sprache einzureichen.

Abschlusszeugnis Fachhochschule bzw. Hochschule

Sollten Sie über ein abgeschlossenes Fachhochschul- bzw. Hochschulstudium verfügen, ist das Abschlusszeugnis einzureichen. Beachten Sie die Informationen zum Zweitstudium.

Anrechnungsbescheid

Ein Anrechnungsbescheid ist notwendig, wenn Sie sich Studienzeiten und -leistungen eines bisher erbrachten Studiums auf ihr jetziges Studium an der Universität anrechnen lassen wollen.
Dafür sind die Prüfungsausschüsse an den Fakultäten/Instituten der Universität Leipzig zuständig. Das entsprechende Formular können Sie sich ausdrucken. Beachten Sie die Informationen im Punkt Höheres Fachsemester.

Phoniatrisches Gutachten

Für einige Studiengänge bzw. Fächer ist die Vorlage eines phoniatischen Gutachtens verbindliche Immatrikulationsvoraussetzung. Ein solches Gutachten wird vom Facharzt für  Sprach-,Stimm- und kindliche Hörstörungen/Facharzt und Pädaudiologie oder vom Facharzt für HNO-Heilkunde mit der Subspezialisierung Stimm- und Sprachstörungen ausgestellt und ist kostenpflichtig.

Dienst

Folgende Dienste können im Zulassungsverfahren berücksichtigt werden:

- ein Wehrdienst, freiwilliger Wehrdienst oder Dienst beim Bundesgrenzschutz bis zur Dauer von drei Jahren

- ein Zivildienst sowie andere Dienste im Ausland gemäß § 14 b Zivildienstgesetz (ZDG)

- ein freiwilliges soziales Jahr, ein freiwilliges ökologisches Jahr, Internationaler Jugendfreiwilligendienst, europäischer Freiwilligendienst oder das Förderprogramm "Weltwärts" , von mindestens sechsmonatiger Dauer und Bundesfreiwilligendienst

- mindestens zweijähriger Dienst als Entwicklungshelfer

- Kombination von zunächst Wehrdienst und danach Zivildienst.

- Betreuung oder Pflege eines leiblichen/adoptierten Kindes unter 18 Jahren oder eines pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren.

Es ist eine Kopie der Dienstzeitbescheinigung beizufügen. Diese Bescheinigung erhält der Freiwillige nach Abschluss des Dienstes, frühestens jedoch 6 Monate nach Dienstbeginn. Eine vor Dienstantritt ausgestellte schriftliche Vereinbarung ist nicht ausreichend!
Haben Sie bereits für den beantragten Studiengang eine Zulassung erhalten und möchten diese geltend machen (in der Online-Bewerbung als Antrag auf bevorzugte Zulassung), so schicken Sie neben der Kopie der Dienstbescheinigung auch eine Kopie des Zulassungsbescheides mit. Der Antrag auf Berücksichtigung eines früheren Zulassungsanspruches muss spätestens zum zweiten Bewerbungssemester nach Dienstende gestellt werden.
Wenn Ihr Dienst zum Bewerbungszeitpunkt noch andauert, können Sie dies mit einer vorläufigen Dienstzeitbescheinigung nachweisen.

Freiwilliges Soziales Jahr Pädagogik nur für Lehramtsstudiengänge

Für Bewerbungen auf Lehramtsstudiengänge kann eine besondere Anerkennung eines Freiwilligen Sozialen Jahres "Pädagogik" in Sachsen oder eines diesem gleichgestellten Dienstes oder Praktikums erfolgen. Gleichgestellt sind alternativ ein Vollzeitpraktikum in einer pädagogischen Einrichtung für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, das von mindestens sechsmonatiger Dauer und einem Stundenumfang von mindestens 700 Stunden nachgewiesen werden kann.
Reichen Sie bitte zusammen mit dem Formular für Sonderanträge eine Kopie der Dienstzeitbescheinigung bzw. eine Bescheinigung mit einer aussagekräftigen Tätigkeitsbeschreibung und Stundennachweis fristgemäß ein.
Diese Bescheinigung erhält der Bewerber nach Abschluss des Dienstes bzw des Praktikums, frühestens jedoch 6 Monate nach Beginn.
Eine vor Antritt des Dienstes bzw. des Praktikums ausgestellte schriftliche Vereinbarung ist nicht ausreichend!

Praktika

Für welche Studiengänge ein Praktikum erforderlich ist finden Sie hier.

Nachteilsausgleich

Es können Anträge auf Nachteilsausgleich gestellt werden. Kriterien, die zur Anerkennung dieser Anträge führen, können Sie auf der Homepage hochschulstart nachlesen. Sollten Sie einen solchen Antrag stellen, so nutzen Sie bitte das Formular für Sonderanträge aus dem Bewerbungsportal und reichen Sie es mit den entsprechenden Nachweisen ein.

Außergewöhnliche Härte

Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums oder einen Studienortwechsel zwingend erfordern.

Um die Gefahr einer ungerechtfertigten Durchbrechung des Gleichheitsgebots des Grundgesetzes auszuschließen, muss bei der Prüfung eines Härtefallantrages ein besonders strenger Maßstab angelegt werden.
Notwendig ist daher der Nachweis einer besonders schwerwiegenden persönlichen Ausnahmesituation. Diese Ausnahmesituation kann sich nur auf gegenwärtige bzw. künftige Umstände beziehen. Eine solche Situation wäre beispielsweise eine Erkrankung mit der Tendenz zur Verschlimmerung, die es bei einem verzögerten Studienbeginn oder Studienortwechsel nicht mehr ermöglichen würde, das Studium zu Ende zu führen.

Wenn Sie einen Härtefallantrag stellen wollen, müssen Sie dies bei der Studienplatzbewerbung unmittelbar mit dem Zulassungsantrag mitteilen. Ihr „Härtefall“ muss durch die beigefügten Belege so deutlich dargestellt sein, dass eine außenstehende Person den vorliegenden Sachverhalt anhand der Unterlagen nachvollziehen kann. Die geltend gemachten Umstände müssen in Ihrer Person vorliegen und von Ihnen nicht zu vertreten sein! Fügen Sie dem ausgefüllten Formular neben den erforderlichen Nachweisen eine schriftliche Begründung bei. Bescheinigungen von Stellen, die zur Führung eines Dienstsiegels amtlich ermächtigt sind, müssen mit einem Dienstsiegelabdruck versehen, Fotokopien von solchen Bescheinigungen müssen ordnungsgemäß beglaubigt sein.

Wer sich überlegt, einen Härtefallantrag zu stellen, sollte selbstkritisch die Erfolgsaussichten prüfen und einen strengen Maßstab anlegen. Dabei helfen die bereits oben erwähnten Härtefallrichtlinien, die im Merkblatt S7 „Zulassungschancen können verbessert werden“ bei hochschulstart.de in der Rubrik Downloads/Merkblätter & Übersichten wiedergegeben sind.

In folgenden Fällen kann eine außergewöhnliche Härte grundsätzlich nicht bejaht werden:

  • Bewerber/in ist verheiratet
  • Bewerber/in hat ein oder mehrere Kinder
  • Bewerber/in hat ein Teilstudienplatz
  • Bewerber/in möchte in Leipzig promovieren
  • Bewerber/in hat kranke oder schwerbehinderte Eltern(teile)

Zweitstudium

Von einem Zweitstudium spricht man, wenn zum Zeitpunkt der Bewerbung ein abgeschlossenes Studium (Abschluss eines ersten Studiums an einer deutschen Hochschule/Fachhochschule) vorliegt.

Bei einer Bewerbung für einen NC-Studiengang muss das Abschlusszeugnis bis zum 15.07. des Jahres vorliegen.
Die Auswahl für ein Zweitstudium  wird nach Ermittlung einer sogenannten Messzahl entschieden, die sich aus dem Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums sowie aus dem Grad der Bedeutung der Gründe für ein solches Zweitstudium ergibt.
Es ist notwendig, mit der Bewerbung eine ausführliche Begründung des Studienwunsches einzureichen.

Bei der Bewerbung für einen freien Studiengang kann dieses Zeugnis ggf. bis zur endgültigen Immatrikulation nachgereicht werden. Die Studienwunschbegründung entfällt.


letzte Änderung: 14.11.2017 

Kontakt

Studentensekretariat
Goethestraße 6
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-32058
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