Lebenslauf  

Lebenslauf

Lebenslauf

Der Lebenslauf bildet das Herzstück der Bewerbung. Er sollte übersichtlich, lückenlos, wahrheitsgetreu und immer aktuell sein. Anhand des Lebenslaufs können sich Personalverantwortliche schnell einen Eindruck machen, ob der Bewerber die angeforderten Qualifikationen mitbringt und über Erfahrung verfügt.

Man sollte eine Person aufgrund des Lebenslaufes einstellen können – er sollte daher sehr aussagekräftig sein.

Allgemeine Aussagen

  • immer aktuell
  • Lebenslauf für jede Bewerbung überarbeiten
  • knapp, übersichtlich und aussagekräftig
  • gut gegliedert (inhaltliche Blöcke), lesefreundlich (angenehmer Schrifttyp)
  • ausreichend großes und einheitliches Schriftbild (mindestens 12 Punkt)
  • 2 Seiten nicht übersteigen (ab 5 Jahren Berufserfahrung sind 3 Seiten ok)
  • bei einer Bewerbung auf dem postalischen Weg, sollte auf qualitativ hochwertiges Papier
  • Wert gelegt werden

Für jede neue Bewerbung und die Anfertigung des Lebenslaufes sollte man sich fragen: Muss das Praktikum aus Schulzeiten noch angeführt werden? Ist die Teilnahme an diesem Workshop oder Fortbildung für diese Stelle und den Arbeitgeber interessant?

Aufbau
Ein antichronologischer Aufbau des Lebenslaufes, beginnend mit der aktuellsten Station und dann auf der Zeitachse zurückgehend hat sich durchgesetzt. Für die Personaler ist am Interessantesten, was man aktuell macht und nicht, auf welcher Schule man sein Abitur gemacht hat.

Persönliche Angaben
Vor- und Zuname; Anschrift, Telefon, Mobiltelefon, E-Mail-Adresse (seriöse Emailadresse). Optional: Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand/Kinder (wenn man Kinder hat, kann man darauf hinweisen, dass die Betreuung gesichert ist).

Nach dem Antidiskriminierungsgesetz von 2006 geht der Trend in Richtung des angelsächsischen Bewerbungsmodus, bei dem weder Foto, noch Angaben zum Alter oder persönlichem Hintergrund erfragt werden dürfen (da Geburtsdatum und -Ort jedoch auf vielen Zeugnissen zu sehen sind ist dieser Trend eingeschränkt gültig). Dennoch werden Fotos in den Personalabteilungen der Unternehmen immer noch gern gesehen. Eingefordert werden können Sie jedoch nicht! In jedem Fall ist es nicht erforderlich, die Berufe der Eltern oder die Anzahl der Geschwister anzugeben.

Beruflicher Werdegang
Die aufgeführten Stationen sollten folgende Fragen beantworten:

Was, wo und wie lange? 
z.B.: Dauer der Beschäftigung (Angabe von Monat und Jahr, z.B. 10/08 – 07/09), Name der Firma und Firmensitz, Position, Kurzdarstellung der Tätigkeit. Die Zeitleiste befindet sich in der Regel links am Seitenrand. Die Darstellung sollte möglichst lückenlos sein.

Ausbildung/Studium:
Hochschulstudium; Name der Universität, Ort, Studienfach/ Studienfächer, Dauer des Studiums, Studienabschluss (falls bereits vorhanden), evtl. Studienschwerpunkte, evtl. Thema der Examensarbeit, evtl. Stipendien o.ä. (Wehr-/Zivildienst, Schulausbildung, Berufsausbildung).

Berufspraktische Erfahrungen/Praxiserfahrung („Berufserfahrung“ bei Professionals)
Praktika und Nebentätigkeiten während des Studiums, Praxiserfahrung im Ausland.

Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten/Zusatzqualifikationen

  • Berufsrelevante Weiterbildung, Sprachaufenthalte, Sprachkenntnisse (mit Abstufung, fließend, gut, Wort& Schrift)
  • technische und PC Kenntnisse Ehrenamtliches/Soziales/außeruniversitäres
  • Engagement/Freizeitaktivitäten/Interessen kann man individuell entscheiden (kommt auch auf das Hobby an!!)
  • Das ist kein MUSS, man sollte sich aber bewusst sein, dass es das Bild des Bewerbers beeinflusst bzw. auch verzerren kann.

Anlagen
In die Anlagen gehören alle Unterlagen, die die Qualifikationen, die für die Position relevant sind, unterstreichen. In jedem Fall: Abschlusszeugnisse, wichtige Sprachenzertifikate, Praktikumszeugnisse (keine Seminarscheine oder Grundschulzeugnisse). Man kann auch ein Empfehlungsschreiben vom Professor mit reinnehmen oder, falls man ehrenamtlich aktiv ist, ein Schreiben des Vereins oder Ähnliches. Bei jeder Bewerbung sollte man prüfen, welche Informationen für den Arbeitgeber wichtig sind, welche man weglassen könnte und welche gar nicht.

Tipp
In der Literatur und im Internet finden sich oft Checklisten, die Sie als Hilfestellung für die Anfertigung Ihrer Bewerbung nutzen können.

Berufszentrum - Checkliste: nichts vergessen bei der Bewerbung
Karriere stepstone.de - Das optimale Bewerbungsschreiben


letzte Änderung: 06.12.2017 

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