Das Anschreiben  

Das
Anschreiben

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist der erste Eindruck, den jeder hinterlässt. Hier kann man erkennen, ob der Bewerber sorgfältig, organisiert und logisch arbeitet. Die Ausgaben der Bewerbungshandbücher von bekannten Autoren sind hierfür sehr beliebt, versuchen einen Mainstream zu formen und Trends zu setzen. Diesen müssen Sie jedoch nicht unbedingt folgen!

Aufbau

  • Absender: Name, evtl. Titel, Adresse, Telefon, ggf. Fax, ggf. Mobil, E-Mail
  • Empfänger: korrekte Adresse des Arbeitgebers, Name des Ansprechpartners, „z.Hd.“ ist veraltet und wird nicht mehr verwendet
  • Ort, Datum
  • Betreffzeile: Die Betreffzeile dient der Einordnung, für welche Stelle man sich bewirbt und wann und wo man die Stellenanzeige gelesen. Das Wort „Betreff“ wird allerdings weggelassen. Bsp.: „Bewerbung als Übersetzer/in“/“Ihr Stellenangebot in der …“
  • Persönliche Anrede: Die Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren" wird zwar verwendet, wenn möglich sollte aber eine konkrete Person adressiert werden. "Sehr geehrte Herr/Frau Müller“. Wird in der Stellenausschreibung kein Ansprechpartner genannt, kann man telefonisch nach dem richtigen Ansprechpartner fragen und dann ggf. auf das Telefonat Bezug nehmen.
  • Text

Text

Der Text sollte keine detaillierte Reproduktion des Lebenslaufs sein, sondern sich pointiert auf die Stellenanzeige im Abgleich mit den Qualifikationen beziehen. Das gesamte Anschreiben sollte eine DIN A 4 Seite nicht überschreiten und gut gegliedert sein.

  • Zu Beginn: Anführen für welche Position man sich bewirbt und wie man auf die Stelle aufmerksam geworden ist (z.B. Zeitungsanzeige, Internet – dies ist kein Muss, der Einstieg kann individuell gewählt werden). Weiterhin kann man darauf eingehen, was einen besonders bei dieser Stelle/Unternehmen angesprochen hat – (AIDA Formel).
  • Im Folgenden: Beschreibung des Werdegangs (Ausbildung, Abschluss, Schwerpunkte und besondere Interessen) und Vorstellen der fachlichen und persönlichen Kompetenzen: Dabei ist es wichtig, dass jedes Anschreiben individuell auf die zu besetzende Position und die dort gestellten Anforderungen und Erwartungen zugeschnitten ist. Im Hinblick darauf sollten dann das eigene Erfahrungsprofil und die passenden Beispiele aufgeführt werden (z.B. "…als Werkstudent bei VW habe ich schon Newsletter verfasst.").
  • Aus dem Anschreiben sollte hervorgehen, warum man sich gerade bei diesem Unternehmen oder der Organisation bewirbt. Dabei kann es sehr positiv sein, wenn man zeigt, dass man sich über den Ausschreibungstext hinaus mit dem Unternehmen beschäftigt hat.
  • Manchmal ist es ratsam, einen frühestmöglichen Eintrittstermin anzugeben (wird teilweise auch angefordert). Das ist vor allem wichtig, wenn Sie sofort anfangen können oder zurzeit noch eine andere Aufgabe haben.
  • Ende des Anschreibens: Angabe der Gehaltsvorstellungen, wenn man in der Stellenanzeige dazu aufgefordert wurde (die Angabe sollte immer im Jahresbruttogehalt erfolgen).
  • Das Anschreiben wird mit einer abschließenden Formulierung, z.B.: „Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr ", geschlossen.
  • Nach dem Text und einer Leerzeile folgt die Grußformel. Üblicherweise steht hier „Mit freundlichem Gruß/Mit freundlichen Grüßen".
  • Anlagenvermerk: damit kann man am Ende des Anschreibens (unter der Unterschrift) darauf hinweisen, dass Anlagen folgen und ggf. auch welche Anlagen. Der Anlagenvermerk ist kein Muss.

Was gehört nicht in ein Anschreiben?

  • Das Anschreiben sollte keine Angaben zur Vergangenheit beinhalten, wie beispielsweise Darstellungen über Kündigungen, Krisen oder negative Äußerungen über frühere Arbeitgeber.

Online Anschreiben

  • Die Tendenz der digitalen Bewerbungen ist steigend.
  • Die Email sollte ein kurzes Begleitschreiben mit Betreff enthalten sowie eine Angabe zu den beigefügten Anhängen. Das Anschreiben kann auch direkt in die Email eingefügt werden.
  • Alle Anhänge sollten in einem PDF, der Logik und Reihenfolge des Lebenslaufes entsprechend, zusammengefasst sein.
  • Inhaltlich sollte das Anschreiben ausdrücken, warum jemand für genau diese Stelle, diesen Job, dieses Praktikum geeignet ist. Die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten sollten dezidiert aufgezeigt werden und wie diese Fähigkeiten die Anforderungen der Stelle erfüllen. Dafür ist es nicht notwendig den Lebenslauf zu wiederholen. Das Anschreiben sollte kurz und bündig sein und eine Seite nicht überschreiten.
  • PDF zum Download

letzte Änderung: 11.10.2017 

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