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Aktuell Wintersemester 2011/2012 |
Den Krieg denken 1813 wurde in Europa eine der letzten Schlachten eines großes Krieges geschlagen, 1914 begann in Europa ein neues, 30jähriges Kriegsgeschehen. In den hundert Jahren dazwischen wurde der Krieg in Europa gedacht: Wie eigentlich? "Es gibt fast keine Kunst, keine Wissenschaft, die nicht mit der des Krieges in Berührung träte", heisst es im Vorwort zum ersten Band der Zeitschrift für Kunst, Wissenschaft und Geschichte des Krieges (1824). Dieser Anwesenheit des Krieges im Denken des 19. Jahrhundert gilt die Lehrveranstaltung; es geht um die geistige Anwesenheit des Krieges als Idee und Konzept. |
Frühere Veranstaltungen |
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| Sommersemester 2011 | Vom Universal-Lexikon zur Wikipedia Wie funktionieren Enzyklopädien? Welches Wissen wird kommuniziert? Sind Enzyklopädien Instrumente der Aufklärung? Solche und andere Fragen an die Geschichte und die Gegenwart der Wissenskultur werden in der Lehrveranstaltung untersucht. Themen sind beispielsweise: Politik und Redaktion - Strategien der Lexikographen; Personenlexika - Welche Formen hat das biographische Wissen?; Länderkunde und Eurozentrismus; Wissenschaft populär - Wie kann das funktionieren? Behandelt werden u. a. die ersten modernen Enzyklopädien des 18. Jahrhunderts im englischen, französischen und deutschen Sprachraum, die Geschichte der Konversationslexika im 19. Jahrhundert und die Digitalisierung der enzyklopädischen Werke im späten 20. Jahrhundert. |
| Wintersemester 2010/2011 | Staat und Gesellschaft bei Michel Foucault |
| Wintersemester 2010/2011 | Projektseminar Buchausstellung |
Sommersemester 2010 |
Das Denken der Aufklärung |
| Sommersemester 2010 Seminar |
Die Seite. Druck macht Sinn |
| Sommersemester 2009 Hauptseminar |
Die engagierte Bibliothek Eine Ordnung des Wissens, die sich an der Produktion des Wissens ausrichtet, gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Lektüre entsteht die wissenschaftliche Bibliothek, wie wir sie heute kennen. Neues Wissen wird von professionellen Bibliothekaren katalogisiert und über Raster, Räume und Rezensionen zugänglich gemacht. Inhalt des Seminars sind Texte zur Bibliothekstheorie und die Analyse von Katalogisierungsleistungen, vorzugsweise am Beispiel der Universitätsbibliothek Leipzig, die im 19. Jahrhundert eine der größten und wichtigsten Bibliotheken weltweit war.Das Seminar ist ein Angebot für Studierende in den Magisterstudiengängen der Kulturwissenschaften und der Philosophie. |
Wintersemester 2008/09 |
Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge |
Wintersemester 2008/09 |
Foucault im Kontext der französischen Philosophie |
Sommersemester 2008 |
Das Heilige Geheiligt werden Personen, Orte, Artefakte (auch etwa Bücher), sie werden damit dem Bereich des Profanen entgegengesetzt, den Anstrengungen der Rationalität entzogen, dem Wunsch nach Einsehbarkeit entrückt. Moderne Historiker und Soziologen beschreiben Religion grundsätzlich mit Bezug auf das Heilige oder Heiligkeit. Was sagen Philosophen dazu? Was begrenzt das Heilige? Welche Grenze zieht es? Zu welcher Haltung verpflichtet es? Im Seminar werden Texte des 20. und 21. Jahrhunderts diskutiert, u. a. von Roger Caillois, René Girard, Martin Heidegger, Dietmar Kamper, Rudolf Otto, George Steiner, Paul Tillich, Gianni Vattimo u. a. |
Wintersemester 2007/08 |
Die Bibliothek. Geschichte und Philosophie der Wissensordnungen
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Sommersemester 2007 |
Gelehrte, Geschichte, Gesellschaft: Christian Gottlieb Jöcher
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Wintersemester 2006/07 |
Bilder der Aufklärung Freies Urteil, gezügelte Sinnlichkeit, Kritik der Religion, wissenschaftliche Forschung, Leben in Freiheit: all dies sind Charakteristika der Aufklärung, Synonyme der europäischen Moderne des 17. und 18. Jahrhunderts, wie sie von Philosophen und Wissenschaftlern geprägt wurde. Zentrale Denker – von Bacon bis Hume, von Descartes bis Rousseau, von Thomasius bis Kant – sollen in ihren Kontexten erläutert werden. Aufklärung ist eine Episode unserer Vergangenheit und zugleich ein überliefertes Bild des intellektuellen Heldentums, sie ist eine Erinnerung und zugleich ein Vorbild. Die Vorlesung thematisiert sowohl die alten wie die neuen Bilder der Aufklärung und setzt sie in Beziehung zueinander. |
Wintersemester 2006/07 |
Theorien der Aufklärung |
Sommersemester 2006 |
Magisches Denken Die Naturphilosophie der Moderne gründet sich, einer geläufigen Legende zufolge, auf experimentelle und beobachtende Wissenschaft, die unverträglich mit magischen Vorstellungen sei. Im Seminar werden Texte studiert, die diesen Gegensatz nicht kennen, u. a. von Reuchlin, Paracelsus, Ficino, Pico, Agrippa von Nettesheim, Bruno Kepler, Böhme und Comenius. |