Epochen > 1870-1918 und 1919-1932
Fakultäten > Juristenfakultät der Universität Leipzig
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Prof. Dr. jur. Hans Willibalt Apelt
Lebensdaten

Bildquelle: Festschrift für Willibalt Apelt zum 80. Geburtstag
geb. 18.10.1877 in Löbau
gest. 16.06.1965 in Gräfelfing
Konfession: evangelisch
PND: 118649795
Lebenslauf
Studium
- 1896-1900 Studium: Philologie, Rechtswissenschaften und Staatswissenschaften in Lausanne, München, Freiburg und Leipzig
Qualifikation
- 1903 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Leipzig
- 1916 Habilitation für Verwaltungsrecht an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Der Verwaltungsrechtliche Vertrag. Ein Beitrag zur Lehre von der rechtswirksamen Handlung im öffentlichen Rechte.
Akademische Karriere
- 1915-1918 PD für Verwaltungsrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
- 1920-1923 ordentlicher Honorarprofessor für Verwaltungsrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
- 1929-1933 ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
- 1946-1952 ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Universität München
Ämter
- 1930-1932 Dekan der Juristenfakultät
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der DDP
Publikationen (Auswahl)
- Der verwaltungsrechtliche Vertrag. Ein Beitrag zur Lehre von der rechtswirksamen Handlung im öffentlichen Rechte, Leipzig 1920.
- Referat über Angleichung von Organisation und Verfahren in der Verwaltung von Reich und Ländern. Länderkonferenz, Leipzig 1929.
- Geschichte der Weimarer Verfassung, München 1946.
Weitere Informationen
- 1927-1929 Innenminister des Freistaates Sachsen
- 1933 Entlassung nach Paragraph 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aufgrund seiner DDP-Mitgliedschaft
- Enkel von Prof. Ernst Friedrich Apelt und Cousin zweiten Grades von Prof. Friedrich Geyler
- Mitbegründer der DDP
- Onkel von Prof. Theodor Hetzer
- machte sich um die Jahrhundertwende als Schriftsteller einen Namen
- war an der Formulierung der Weimarer Verfassung beteiligt
Biographische, autobiographische Literatur
- Jurist im Wandel der Staatsformen. Lebenserinnerungen, Tübingen 1965.
- Staat und Bürger. Festschrift für Willibalt Apelt zum 80. Geburtstag, hrsg. von Theodor Maunz u.a., München-Berlin 1958.
- Gleißner, Peter, Die Apelts. Weg und Weite einer Exulantenfamilie, in: Die Oberlausitz und Sachsen in Mitteleuropa. Festschrift zum 75. Geburtstag von Karlheinz Blaschke, hrsg. von Martin Schmidt, Görlitz-Zittau 2003, S. 92-119.
Referenzen zu anderen Projekten
- Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- HeBIS-Verbundzentrale
- Biogramm in der Online-Version der Edition "Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik"
- Biographische Informationen des Registers zu www.deutsche-biographie.de
- Deutschsprachige Wikipedia
- Bayerische Staatsbibliothek
- Titel im Verbundkatalog des GBV
- VIAF
Referenzen und Quellen
DBE, Bd. 1, 1995, S. 155; Kürschner 1935, Sp. 23; DBA II, Fiche 35, 341-345; UAL, PA 60; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.31-32.
Links
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Art:Hans Willibalt Apelt
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Apelt_6 Datum: 25.05.2012 |
Daten
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