Epochen > 1919-1932 und 1933-1945
Fakultäten > Philosophische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig (bis 1920)
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Fakultäten > Philosophische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig (bis 1920)
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Prof. Dr. phil. Ernst Boehm
Lebensdaten

Bildquelle: UniversitÀtsarchiv Leipzig, N00471
geb. 29.08.1877 in Rom
gest. 26.04.1945 in Heyda
Konfession: evangelisch-reformiert
Lebenslauf
Studium
- 1897-1902 Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie, Erziehungswissenschaften und Geographie an den UniversitÀten Leipzig und Berlin
Qualifikation
- 1902 Promotion zum Dr. phil. an der UniversitÀt Leipzig
Titel der Arbeit: Studien zum politischen Testament Richelieus. Der Streit um die Echtheit.
Akademische Karriere
- 1928-1929 Oberstudiendirektor an der UniversitÀt Leipzig
- 1929-1938 oHonProf fĂŒr PĂ€dagogik an der Philosophischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der Deutschkonservativen Partei seit 1906
- Mitglied der Deutschkonservativen Partei 1908-1910
- Mitglied der NLP 1910-1918
- Mitglied der DVP 1919-1931
- Mitglied der Freimaurerloge zu den drei Schwertern und AstrĂ€a zur grĂŒnen Raute in Dresden 1922-1932
- Mitglied der DNVP 1931-1933
Publikationen (Auswahl)
- Der Streit um die Lehrerbildung. Kritisches zum akademischen Studium der sÀchsischen Volksschullehrer, in: Die höhere Schule im Freistaat Sachsen, Bd. 8/9, Radebeul 1926.
- Einheitsschule und höhere Schule. Vortrag gehalten in Dresden am 27. Sept. 1919 auf der GrĂŒndungsversammlung des SĂ€chsischen Philologenvereins, Dresden 1920.
Weitere Informationen
- 1902-1918 Lehrer
- 1905-1919 Gymnasiallehrer und Professor an der staatlichen FĂŒrstenschule St. Afra in MeiĂen
- verheiratet seit 1906 mit Anna Doerstling
- 1918 Referent im KriegsernÀhrungsamt Berlin, danach Referent im SÀchsischen Wirtschaftsministerium, danach Pressechef der SÀchsischen Staatsregierung
- 1919-1923 Regierungsrat und Oberregierungsrat bei der SĂ€chsischen Staatskanzlei
- 1923-1928 Oberstudiendirektor des stÀdtischen Wettiner Gymnasiums zu Dresden
- seit 1928 Direktor des Praktisch-PÀdagogischen Seminars der UniversitÀt Leipzig
- 1938 auf eigenen Antrag (unter Bezugnahme des Deutschen Beamtengesetzes von 1937) v wegen ehemaliger Logenzugehörigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt
- 1945 Selbstmord
Biographische, autobiographische Literatur
- Richard Seyfert, Der Streit des Herrn Dr. Ernst Boehm gegen die akademische Lehrerbildung. Eine Abwehrschrift, Leipzig 1926.
Referenzen und Quellen
KĂŒrschner 1931, Sp. 246; UAL, PA 328; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.47-48.
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Art:Ernst Boehm
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Boehm_196 Datum: 13.02.2012 |
Daten
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