geb. 27.10.1884 in Fürth gest. 07.06.1962 Konfession: katholisch (römisch-katholisch)
Lebenslauf ----------------------
Studium
1903-1909 Studium: Medizin in München
Qualifikation
1911 Promotion zum Dr. med. an der Universität München Titel der Arbeit: Über einen Fall von akuter hämorrhagischer disseminierter Myelitis im Anschluß an einen paranephritischen Absceß.
Akademische Karriere
seit 1943 oProf für Humangenetik an der Universität Gießen
1934-1937 oHonProf für Rassenpflege an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
1938-1943 oHonProf für Rassenpflege an der Universität Rostock
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Mitglied im Alldeutschen Verband 1920-1921
Mitglied der NSDAP 1923
Mitglied im Deutschvölkischen Offiziersbund 1923-1926
Mitglied der NSDAP seit 1925
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Erbkunde, Berlin 1936.
Grundlagen der Erb- und Rassenpflege, Berlin 1936.
(Hrsg.) Erbgesundheit, Volksgesundheit. Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses in Grundsatz und Anwendung. Eine Einführung für Aerzte, Berlin 1939.
Weitere Informationen ----------------------
1911-1932 pathologischer Anatom
verheiratet seit 1919 mit Katharina Tietje
1931-1933 rassenhygienischer Referent des NS-Ärztebundes
1934 Vorstand des Pathologischen Instituts am Rudolf-Heß-Krankenhaus Dresden
1937-1943 Leiter der Führerschule der NS-Ärzteschaft in Alt-Rehse (Mecklenburg)
Schwager, Matthias: Die Versuche zur Etablierung der Rassenhygiene an der Leipziger Universität während des Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung des Lebens und Wirkens von Hermann Alois Boehm, Leipzig 1993.
Art:Hermann Alois Boehm
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Boehm_641
Datum: 26.05.2012