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Fakultäten > Philosophische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig (bis 1920)
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Prof. Dr. phil. Eduard Ludwig Boltzmann
Lebensdaten
geb. 20.02.1822 in Wien
gest. 05.09.1906 in Duino
Konfession: katholisch
PND: 118513109
Lebenslauf
Studium
- 1863-1866 Studium der Physik und Mathematik an der UniversitÀt Wien
Qualifikation
- 1866 Promotion zum Dr. phil. an der UniversitÀt Wien
- 1868 Habilitation fĂŒr Mathematische Physik an der UniversitĂ€t Wien
Akademische Karriere
- 1868-1869 PD fĂŒr Mathematische Physik an der UniversitĂ€t Wien
- 1869-1873 oProf fĂŒr Mathematische Physik an der UniversitĂ€t Graz
- 1873-1876 oProf fĂŒr Mathematische Physik an der UniversitĂ€t Wien
- 1876-1890 oProf fĂŒr Experimentalphysik an der UniversitĂ€t Graz
- 1890-1894 oProf fĂŒr Theoretische Physik an der UniversitĂ€t MĂŒnchen
- 1894-1900 oProf fĂŒr Theoretische Physik an der UniversitĂ€t Wien
- 1900-1902 oProf fĂŒr Theoretische Physik an der Philosophischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig
- 1902-1906 oProf fĂŒr Theoretische Physik an der UniversitĂ€t Wien
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Wien
- Korrespondierendes Mitglied der Königlichen SocietÀt der Wissenschaften zu Göttingen 1882-1887
- AuswÀrtiges Mitglied der Königlichen SocietÀt der Wissenschaften zu Göttingen 1887-1893
- Ordentliches Mitglied der Königlich-PreuĂischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1888
- Ehrenmitglied der Königlich-PreuĂischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1888-1906
- AuswÀrtiges Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen 1893-1906
Weitere Informationen
- 1867-1869 Assistent am Physikalischen Institut der UniversitÀt Wien
- verheiratet seit 1876 mit Henriette, geb. von Aigentler, Tochter des LandgerichtssekretÀrs Hugo Edler von Aigentler
- TrÀger des Bayerischen Maximiliansordens
- beging Selbstmord
- beschÀftigte sich vorwiegend mit Fragen der Thermodynamik
- einer der BegrĂŒnder der statistischen Physik
- erarbeitete die Grundlagen der spÀteren Arbeiten Max Plancks und Albert Einsteins
- seine Erkenntnisse bauen auf den Arbeiten des britischen Physikers James Maxwell auf
- stellte die nach ihm benannte Boltzmanngleichung auf, die den Ăbergang vom Nichtgleichgewicht zum thermodynamischen Gleichgewicht fĂŒr ideale Gase beschreibt
Biographische, autobiographische Literatur
- Fasol-Boltzmann, Ilse M. (Hrsg.), Ludwig Boltzmann (1844 - 1906). Zum hundertsten Todestag, Wien / New York 2006.
Referenzen zu anderen Projekten
- Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Mitglieder der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglieder der Vorgaengerakademien der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Biographie im Austria-Forum
- HeBIS-Verbundzentrale
- Biographische Informationen des Registers zu www.deutsche-biographie.de
- Biographien in der Neuen Deutschen Biographie
- Wikimedia Commons
- Deutschsprachige Wikipedia
- Bayerische Staatsbibliothek
- Titel im Verbundkatalog des GBV
- Historische Vorlesungsverzeichnisse der Universität Leipzig
- Wikisource
- DBpedia
- VIAF
Referenzen und Quellen
DBE; NDB, Bd. 2, Berlin 1955, S. 436 f.; DBA II, Fiche 152, Bl. 136-181.
Links
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Art:Eduard Ludwig Boltzmann
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Boltzmann_747 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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