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Fakultäten > Philologische Fakultät der Universität Leipzig (1965-1968)
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Prof. Dr. phil. habil. Edith Braemer
Lebensdaten
geb. 16.07.1909 in Hamburg
gest. 13.04.1969 in Leipzig
Konfession: konfessionslos
PND: 104594705
Lebenslauf
Studium
- 1947-1949 Studium: Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin
Qualifikation
- 1952 Promotion zur Dr. phil. in Literaturgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Titel der Arbeit: Geniezüge an Goethes Erwin von Steinbach und Götz von Berlichingen. - 1958 Habilitation für Literaturgeschichte an der Universität Rostock
Titel der Arbeit: Goethes Prometheus und die Grundpositionen des Sturm und Drang.
Akademische Karriere
- 1958-1959 Dozentin für Neuere und neueste Literaturgeschichte an der Universität Rostock
- 1959-1965 Professorin mit Lehrstuhl für Neuere und Neuste Literaturgeschichte an der Universität Rostock
- 1965-1969 Professorin mit Lehrstuhl für Neuere und Neueste Literaturgeschichte an der Philologischen Fakultät der Universität Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der KPD 1931-1933
Publikationen (Auswahl)
- (Hrsgg. mit Lore Kaim-Kloock) Goethe, Johann Wolfgang von, Gedichte: Eine Auswahl, Berlin (Ost) 1949.
- Zur Bedeutung Schillers als Nationaldichter, Erfurt 1955.
- Goethes Prometheus und die Grundpositionen des Sturm und Drang, Weimar 1959.
- (mit Ursula Wertheim) Studien zur deutschen Klassik, Berlin (Ost) 1960.
Weitere Informationen
- 1915-1928 Besuch der Realschule und Oberschule in Hamburg
- nach dem Tod ihres Mannes (1931) Eintritt in die KPD
- 1933-1935 Illegale Tätigkeit und zweimalige Verhaftung
- 1935-1939 Verurteilung wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und Haft im Konzentrationslager
- 1939-1946 Emigration nach China und Dienstleistungen in wohlhabenden FlĂĽchtlingsfamilien
- 1946-1947 Ăśbersiedlung nach England und Heirat mit Gerhard Braemer
- 1947 Ăśbersiedlung in die SBZ
- 1947-1949 Wissenschaftliche Aspirantur an der Humboldt-Universität
- 1949 Wechsel an das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar als wissenschaftliche Assistentin des Direktors Prof. Dr. Gerhard Scholz
- WS 1950/51 Lehrgang fĂĽr deutsche Literaturgeschichte Weimar unter Ltg. Prof. Dr. Scholz
- 1951 erster Lehrauftrag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 1953 mit der Wahrnehmung einer Dozentur an der Universität Jena beauftragt
- 1953-1958 Habilitationsaspirantur an der Universität Jena
- 1959-1965 Leiterin des Germanistischen Institutes der Universität Rostock
- Auszeichnungen: Medaille Kämpfer gegen Faschismus (1967), Verdienstmedaille der DDR, Lessing-Preis der DDR (22.01.1968)
- Tätigkeit in proletarischen Massenorganisationen, wie z.B. „Rote Hilfe“, „Internationale Arbeiterhilfe“ sowie „Jugendgemeinschaft jüdischer Arbeitnehmer“
- Weiterführung der wissenschaftlichen Aspirantur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Biographische, autobiographische Literatur
- Träger, Christine, In memoriam Edith Braemer (1909 – 1969), in: Weimarer Beiträge, Zeitschrift für Literaturwissenschaft, H. 5, S. 902 ff.
Referenzen und Quellen
UAL, Professorendatenbank.
Links
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Art:Edith Braemer
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Braemer_1104 Datum: 12.02.2012 |
Daten
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