geb. 03.12.1895 in Neustadt/Orla gest. 02.12.1982 in Ilmenau Konfession: evangelisch PND: 123287154
Lebenslauf ----------------------
Studium
1919-1924 Studium: Naturwissenschaften, Mathematik, Chemie und Philosophie in Leipzig, Jena und München
Qualifikation
1932 Habilitation für Physik an der Universität Würzburg
1924 Promotion zum Dr. phil. in Physik an der Universität München Titel der Arbeit: Elektromagnetische Analyse von Kanalstrahlen.
Akademische Karriere
1932-1938 PD für Physik an der Universität Würzburg
1938-1945 planmäßiger außerordentlicher Professor für Radiophysik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
1952-1957 Professor für Experimentalphysik an der Universität Woronesch
1957-1962 Professor mit Lehrstuhl für Angewandte Physik an der Hochschule für Elektrotechnik Ilmenau
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Förderndes Mitglied der SS
Mitglied der NSV
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Kanalstrahlröhren als Ionenquellen (= Abhandlungen der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Klasse für Mathematik, Physik und Technik, Bd. 2), Berlin 1958.
Weitere Informationen ----------------------
1915-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1929-1938 Assistent am Physikalischen Institut der Universität Würzburg
verheiratet seit 1934 mit Klara, geb. Mannß, die 1945 bei einem Luftangriff auf Leipzig ums Leben kam
1945-1952 zwangsverpflichtet in die Sowjetunion
entzog sich 1945 der Evakuierung durch die US-Armee nach Weilburg Lahn
verheiratet seit 1954 mit Sinaida, geb. Fedorowna Trunowna
1958-1962 Direktor des Instituts für Angewandte Physik an der Hochschule für Elektrotechnik Ilmenau
Art:Georg Robert Döpel
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Doepel_658
Datum: 19.06.2013