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Fakultäten > Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig (1969-1990) und Medizinische Fakultät der Universität Leipzig
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Fakultäten > Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig (1969-1990) und Medizinische Fakultät der Universität Leipzig
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Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Heinz Dürwald
Lebensdaten
geb. 13.01.1924 in Hagen
Konfession: katholisch
PND: 105325562
Lebenslauf
Studium
- 1942-1949 Studium: Medizin in Jena
Qualifikation
- 1949 Promotion zum Dr. med. an der Universität Jena
Titel der Arbeit: Hitze- und Sonnenschäden beim Menschen - 1957 Habilitation für Gerichtliche Medizin an der Universität Jena
Titel der Arbeit: Die Verteilung der Blutgruppen und Blutgruppenfaktoren in Thüringen und ihre forensische Bedeutung
Akademische Karriere
- 1958-1961 Professor mit Lehrauftrag für Gerichtliche Medizin an der Universität Rostock
- 1961-1969 oProf für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 19691-1989 oProf für Gerichtliche Medizin im Bereich Medizin der Universität Leipzig
Ämter
- 1965-1966 Prodekan für wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Leipzig
- 1966-1967 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität
- 1967-1972 Direktor des Bereichs Medizin der Universität Leipzig
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Ordentliches Mitglied der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig seit 1978
- Afiliate Member der Royal Society of Medicine 1963-1978
- Vorsitzender der Gesellschaft für Gerichtliche Medizin der DDR 1968-1971
- Mitglied der Internationalen Akademie für Gerichtliche und Soziale Medizin 1968-1979
- Vorsitzender der Gesellschaft für Gerichtliche Medizin der DDR 1975-1982
- Vizepräsident der Internationalen Akademie für Gerichtliche und Soziale Medizin 1976-1979
- Vorsitzender der Gesellschaft für Gerichtliche Medizin der DDR 1986-1989
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der LDPD
Publikationen (Auswahl)
- Die Verteilung der Blutgruppen und Blutfaktoren in Thüringen und ihre forensische Bedeutung, Leipzig 1957.
- Gerichtsmedizinische Untersuchungen bei Verkehrsunfällen, Leipzig 1966.
- Rechtsfragen in der Medizin, Leipzig 1970.
- Gerichtliche Medizin, Leipzig 1981.
Weitere Informationen
- 1949-1950 Ass.-Arzt an der Chirurgischen Klinik der Universität Jena
- 1950-1951 Ass.-Arzt am Städt. Krankenhaus Jena, Innere Medizin
- 1951-1952 Ass.-Arzt am Institut für Gerichtliche Medizin und Kriminalistik in Jena (unter Prof. Dr. med. Gerhard Voigt)
- 1952 Oberarzt am Kreiskrankenhaus Sondershausen
- 1952-1954 Stationsarzt an der Nervenklinik der Universität Jena
- 1954-1958 Oberarzt und komm. Direktor des Institutes für Gerichtliche Medizin und Kriminalistik der Friedrich-Schiller- Universität Jena
- 1955 Facharzt für Gerichtliche Medizin
- Preise und Medaillen: 1965 Hufelandmedaille in Gold; 1965 Ehrenzeichen der deutschen Volkspolizei; 1966 Ehrennadel der Rechtspflegeorgane; 1967 Verdienter Arzt des Volkes; 1970 Verdienstmedaille des Ministeriums des Inneren; 1970 Ehrennadel der Karl-Marx-Universität Leipzig; 1974 Friedrich-Engels-Preis; 1975 Verdienstmedaille der NVA; 1977 Kopernikus-Medaille der Universität Krakow; 1978 Richard-Kockel-Medaille der Gesellschaft für Gerichtliche Medizin der DDR; 1980 Held der Arbeit Verleihung des Titels Obermedizinalrat; 1984 Ehrenmedaille der Universität Olomouc; 1987 Ehrenzeichen der deutschen Volkspolizei; 1987 Kitasato-Medaille der Japanischen Gesellschaft für Gerichtliche Medizin; 2002 Georg-Händel-Preis der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin; 3x Medaille für treue Dienste im Gesundheitswesen; 2x Medaille für den selbstlosen Einsatz bei der Bekämpfung von Katastrophen.
- Ehrenmitgliedschaften: 1966 Chilenische Gesellschaft für Gerichtliche Medizin; 1977 Allunionsgesellschaft für Gerichtliche Medizin der UdSSR; 1980 Polnische Gesellschaft für Gerichtliche Medizin; 1982 Tschechoslowakische Gesellschaft für Gerichtliche Medizin; 1984 Kubanische Gesellschaft für Gerichtliche Medizin; 1989 Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin.
- 1979 Ernennung zum Leiter der Gruppe Gerichtsmedizin der Katastrophenkommission für internationale Einsätze
- 1988-1989 Beratender Arzt für Gerichtliche Medizin beim Minister für Gesundheitswesen
- 1989-2005 Freier Mitarbeiter am Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig
- Studium unterbrochen durch Wehrdienst und amerikanische Gefangenschaft im Camp Kreuznach
Biographische, autobiographische Literatur
- Prof. Dr. Dürwald zum 50. Geburtstag. Kriminalistik und forensische Wissenschaft 17 (1978).
- Hunger, H., Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Dürwald zum 80. Geburtstag. Ärzteblatt Sachsen 2 (2004), 65.
- Göhler, W., Hunger, H., Weigel, B.: Wolfgang Dürwald zum 65. Geburtstag. Kriminalistik und forensische Wissenschaft 71, 72 (1988), S. 7-8.
- Göhler, W., Hunger, H., Wolfgang Dürwald zum 60. Geburtstag. Kriminalistik und forensische Wissenschaft 53,54 (1984), S. 7-8.
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
Bertolini, C., Zur Entwicklung der gerichtlichen Medizin in Leipzig von 1961 bis 1989. Med. Diss Leipzig, 2004.
Links
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Art:Wolfgang Heinz Dürwald
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Duerwald_1448 Datum: 18.05.2013 |
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