Siegel der Universität Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium

Prof. Dr. phil., Dr.-Ing. h. c. Walther Anton Franz von Dyck

Lebensdaten

geb. 06.12.1856 in M√ľnchen
gest. 05.11.1934 in M√ľnchen
Konfession: evangelisch
PND: 116262397

Lebenslauf

Studium

  • Studium der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universit√§t M√ľnchen und der Technischen Hochschule M√ľnchen

Qualifikation

  • 1879 Promotion zum Dr. phil. in Mathematik an der Universit√§t M√ľnchen
    Titel der Arbeit: Über regulär verzweigte Riemann'sche Flächen und die durch sie definirten Irrationalitäten.
  • 1882 Habilitation f√ľr Mathematik an der Universit√§t Leipzig
    Titel der Arbeit: Gruppentheoretische Studien

Akademische Karriere

  • seit 1884 oProf f√ľr Mathematik an der Technischen Hochschule M√ľnchen
  • 1882-1884 PD f√ľr Mathematik an der Philosophischen Fakult√§t der Universit√§t Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften Wien
  • Au√üerordentliches Mitglied der K√∂niglich-Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu M√ľnchen 1890-1892
  • Ordentliches Mitglied der K√∂niglich-Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu M√ľnchen 1892-1919
  • Ausw√§rtiges Mitglied der K√∂niglichen Gesellschaft der Wissenschaften zu G√∂ttingen 1914-1919
  • Ausw√§rtiges Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu G√∂ttingen 1919-1934
  • Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu M√ľnchen 1919-1934

Publikationen (Auswahl)

  • Katalog mathematischer und mathematisch-physikalischer Modelle, Apparate und Instrumente, M√ľnchen 1892/93.
  • √úber die wechselseitigen Beziehungen zwischen der reinen und der angewandten Mathematik, M√ľnchen 1897.
  • √úber die Errichtung eines Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in M√ľnchen, Leipzig / Berlin 1905.
  • Die mathematische, naturwissenschaftliche und technische Hochschulausbildung, Berlin / Leipzig 1912.
  • (Mhrsg.), Die Keplerbriefe auf der Nationalbibliothek und auf der Sternwarte in Paris, M√ľnchen 1927.

Weitere Informationen

  • 1879-1880 Assistent an der Technischen Hochschule M√ľnchen
  • 1881 Assistent am Mathematischen Institut der Universit√§t Leipzig
  • 1900-1906 und 1919-1925 Rektor der Technischen Hochschule M√ľnchen
  • Vizepr√§sident der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
  • Vorstandsmitglied des Deutschen Museums
  • setzte sich ma√ügeblich f√ľr die Gleichstellung der Technischen Hochschulen gegen√ľber den Universit√§ten ein

Biographische, autobiographische Literatur

  • Hashagen, Ulf, Walther von Dyck (1856 - 1934) ; Mathematik, Technik und Wissenschaftsorganisation an der TH M√ľnchen, Stuttgart 2003.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBE; NDB, Bd. 4, Berlin 1959, S. 210; DBA II, Fiche 301, Bl. 254-271.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Walther Anton Franz von Dyck
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Dyck_794
Datum: 27.11.2014

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