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Prof. Dr. med. habil. Hans Heinrich Arthur Franke
Lebensdaten

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, UAL df001591
geb. 20.10.1909 in Breslau
gest. 10.07.1955 in Berlin
Konfession: katholisch
Lebenslauf
Studium
- 1930-1935 Studium: Medizin in Breslau und Innsbruck
Qualifikation
- 1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Breslau
Titel der Arbeit: Natürliche Heilquellen und ihre glykogenspeichernde Wirkung. - 1943 Habilitation für Medizin an der Universität Königsberg
Titel der Arbeit: Untersuchungen über das Harnkolloid des Menschen.
Akademische Karriere
- 1943-1945 PD für Innere Medizin an der Universität Königsberg
- 1948-1951 PD für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1951 Professor mit Lehrauftrag für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1951-1952 Professor mit vollem Lehrauftrag für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1952-1955 aplProf an der Freien Universität Berlin
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
- Mitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft für Innere Medizin an der Universität Leipzig
- Mitglied im FDGB seit 1948
- Mitglied im Demokratischen Hochschulbund 1930-1932
- Mitglied im Deutschen Luftsportverband 1934-1935
- Mitglied im Antifaschistischen Deutschen Klub Kaliningrad 1945-1948
Publikationen (Auswahl)
- Magnesium und Kohlenhydratwechsel, 1934.
- Die Entgiftung des Phenylhydrazins, 1935.
- Natürliche Heilquellen und ihre glykogenspeichernde Wirkung, 1935.
- Klinisch vergleichende Untersuchungen über Kreislaufmittel, 1938.
- Experimentelle Beeinflussungen der Resorption in den Atemwegen, 1939.
- Zur Bestimmung der Sufonamide, 1939.
- Über Herztumore, 1950.
Weitere Informationen
- 1936 Medizinalassistent an der Medizinischen Universitätspoliklinik Breslau
- 1936 apl. Assistent am Institut für Pharmakologie und experimemtelle Therapie an der Universität Breslau
- verheiratet seit 1936
- 1937-1939 Assistent an der medizinischen Universitätspoliklinik Königsberg
- 1939-1940 Unterarzt im Feldlazarett in Polen und Frankreich
- 1940-1945 Oberarzt und Leiter der Röntgenabteilung an der medizinischen Universitätspoliklinik Königsberg
- 1942 Erwerb des Facharzttitels für innere Medizin
- 1944 Erwerb des Facharzttitels für Röntgenologie
- 1945-1948 medizinischer Direktor, Leiter der Röntgenabteilung am Deutschen Zentralkrankenhaus, später russischen Gebietskrankenhaus Kaliningrad
- 1948 Oberarzt am Medizinischen Universitätsklinikum im Stadtkrankenhaus St. Jacob in Leipzig
- seit 1949 kommissarischer Leiter der medizinischen Poliklinik
- 1952 Emigration nach Berlin (West)
- Facharzt für innere Medizin und Röntgenologie
Referenzen und Quellen
DBE online (2.2.2008); DBA II, Fiche 390, 203; UAL, PA 1152.
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Art:Hans Heinrich Arthur Franke
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Franke_666 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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