geb. 20.10.1909 in Breslau gest. 10.07.1955 in Berlin Konfession: katholisch
Lebenslauf ----------------------
Studium
1930-1935 Studium: Medizin in Breslau und Innsbruck
Qualifikation
1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Breslau Titel der Arbeit: Natürliche Heilquellen und ihre glykogenspeichernde Wirkung.
1943 Habilitation für Medizin an der Universität Königsberg Titel der Arbeit: Untersuchungen über das Harnkolloid des Menschen.
Akademische Karriere
1943-1945 PD für Innere Medizin an der Universität Königsberg
1948-1951 PD für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
1951 Professor mit Lehrauftrag für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
1951-1952 Professor mit vollem Lehrauftrag für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
1952-1955 aplProf an der Freien Universität Berlin
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
Mitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft für Innere Medizin an der Universität Leipzig
Mitglied im FDGB seit 1948
Mitglied im Demokratischen Hochschulbund 1930-1932
Mitglied im Deutschen Luftsportverband 1934-1935
Mitglied im Antifaschistischen Deutschen Klub Kaliningrad 1945-1948
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Magnesium und Kohlenhydratwechsel, 1934.
Die Entgiftung des Phenylhydrazins, 1935.
Natürliche Heilquellen und ihre glykogenspeichernde Wirkung, 1935.
Klinisch vergleichende Untersuchungen über Kreislaufmittel, 1938.
Experimentelle Beeinflussungen der Resorption in den Atemwegen, 1939.
Zur Bestimmung der Sufonamide, 1939.
Über Herztumore, 1950.
Weitere Informationen ----------------------
1936 Medizinalassistent an der Medizinischen Universitätspoliklinik Breslau
1936 apl. Assistent am Institut für Pharmakologie und experimemtelle Therapie an der Universität Breslau
verheiratet seit 1936
1937-1939 Assistent an der medizinischen Universitätspoliklinik Königsberg
1939-1940 Unterarzt im Feldlazarett in Polen und Frankreich
1940-1945 Oberarzt und Leiter der Röntgenabteilung an der medizinischen Universitätspoliklinik Königsberg
1942 Erwerb des Facharzttitels für innere Medizin
1944 Erwerb des Facharzttitels für Röntgenologie
1945-1948 medizinischer Direktor, Leiter der Röntgenabteilung am Deutschen Zentralkrankenhaus, später russischen Gebietskrankenhaus Kaliningrad
1948 Oberarzt am Medizinischen Universitätsklinikum im Stadtkrankenhaus St. Jacob in Leipzig
seit 1949 kommissarischer Leiter der medizinischen Poliklinik
1952 Emigration nach Berlin (West)
Facharzt für innere Medizin und Röntgenologie
Referenzen und Quellen ----------------------
DBE online (2.2.2008); DBA II, Fiche 390, 203; UAL, PA 1152.
Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans Heinrich Arthur Franke
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Franke_666
Datum: 26.05.2012