Epochen > 1946-1989 und 1990-2012
Fakultäten > Philosophische Fakultät der Universität Leipzig (1951-1968) und Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig (1969-1990)
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Fakultäten > Philosophische Fakultät der Universität Leipzig (1951-1968) und Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig (1969-1990)
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Prof. Dr. sc. phil. Gerhard Franz Fuchs
Lebensdaten
geb. 30.06.1928 in Bleistadt
PND: 121052885
Lebenslauf
Studium
- 1949-1953 Studium der Geschichte Russischen Sprache an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Qualifikation
- 1961 Promotion zum Dr. phil. in Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Titel der Arbeit: Der gemeinsame Kampf der tschechischen und deutschen Arbeiter gegen Hitler und Henlein (1933-1938). - 1973 Promotion B zum Dr. sc. phil. in Geschichte der neuesten Zeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Deutschland und die Tschechoslowakei vom Ersten Weltkrieg bis Locarno. Aggressive Strategie und flexible Taktik in der Außenpolitik des deutschen Imperialismus.
Akademische Karriere
- 1969-1976 Dozent für Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1976-1991 oProf für Geschichte der sozialistischen Länder Europas an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
Ämter
- 1963-1967 Stellvertretender Direktor des Institutes für Geschichte der europäischen Volksdemokratien der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1973-1976 Sekretär der SED-Grundorganisation an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1978-1981 Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der GEW seit 1990
- Mitglied der FDJ 1947-1953
- Mitglied im FDGB 1947-1990
- Mitglied der SED 1954-1990
Publikationen (Auswahl)
- (Hrsg.) Revolution und Machtfrage. Errichtung der Volksmacht in Russland 1917/18 und in Mittel- und Südosteuropa 1944/45, Leipzig 1985.
- Gegen Hitler und Henlein. Der solidarische Kampf tschechischer und deutscher Antifaschisten von 1933 bis 1938, Berlin 1961.
- Die politischen Beziehungen der Weimarer Republik zur Tschechoslowakei vom Versailler Frieden bis zum Ende der revolutionären Nachkriegskrise, in: Jahrbuch für Geschichte 9 (1973), S. 281-337.
- (Hrsg.) Die Übergangsperiode, sozialökonomische und ideologisch-kulturelle Prozesse im internationalen Vergleich, Leipzig 1986.
- Zur vergleichenden Geschichte der sozialistischen Industrialisierung in Mittel- und Südosteuropa. Probleme der Historiographie und Methodologie, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig, Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe 32 (1983), H. 1, S. 59-65.
Weitere Informationen
- 1934-1939 Besuch der Volksschule in Bleistadt und 1939-1943 des Realgymnasiums in Graslitz
- 1944-1945 Flakhelfer in Leuna und Brüx
- 1945 Einberufung zum RAD
- 1945-1946 Volonteur im Chemischen Labor der Bleistädter Glashütte
- 1946 Umsiedlung nach Ogkeln bei Bad Schmiedeberg
- 1946-1947 Demontagehilfsarbeiter im Sprengstoffwerk Buche und den Bergwitzer Braunkohlenwerken AG
- 1947 Ziegeleiarbeiter im Schmiedeberger Klinker- und Dachsteinwerk
- 1947-1949 Delegierung an Vorsemester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 1953-1957 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Deutsche Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 1957-1959 wissenschaftlicher Oberassistent am Institut für Deutsche Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 1959-1961 Hauptreferent für historische Wissenschaften im Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen in Berlin
- 1961-1964 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der europäischen Volksdemokratien, Abt. 2: Geschichte der Tschechoslowakei an der Karl-Marx-Universität Leipzig
- 1961-1967 sowie 1977-1990 Mitglied der Kommission der Historiker der DDR und der ÄŒSSR
- 1964-1969 Wahrnehmung einer Dozentur für Geschichte der volksdemokratischen Länder Mittel- und Osteuropas an der Karl-Marx-Universität Leipzig
- Auszeichnungen: 1982 Ehrennadel der Karl-Marx-Universität, 1984 Banner der Arbeit Stufe I (Kollektiv des IZR)
- 1986-1988 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates für das „Jahrbuch für Geschichte der sozialistischen Länder Europas“
- 1991 Invalidisierung und Abberufung/Emeritierung
- 1992-1993 Wahrnehmung eines Lehrauftrages für Tschechoslowakische Geschichte an der Universität Leipzig
- seit 1993 freiberuflicher Historiker und Publizist
Biographische, autobiographische Literatur
- Gerhard Fuchs 60 Jahre, in: ZfG 36 (1988) H. 6, S. 535-536.
- Mertens, Lothar, Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern in der DDR, München 2006, S.226-227.
- Vademekum der Geschichtswissenschaft, Stuttgart 2008, S. 384.
- Fuchs, Gerhard, Ein Sechsstaatenbürger, 3 Tle., Leipzig 1998-2007.
- Kuhles, Joachim (Hrsg.), Zum 60. Geburtstag von Gerhard Fuchs (Ernstgert Kalbe), in: Leipziger Beiträge zur Revolutionsforschung. Lehrheft 23, Leipzig 1988, S. 9-12.
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
UAL, Professorendatenbank; UAL, PA 2121; eigene Angaben.
Links
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Art:Gerhard Franz Fuchs
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Fuchs_2028 Datum: 26.05.2012 |
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