Prof. Dr. phil. habil. et Dr. h. c. mult. Hans-Georg Gadamer
Lebensdaten ----------------------
Bildquelle: Barthel, Günther u.a. (Hrsg.), Alma mater Lipsiensis. Rectores magnifici, Leipzig 1989.
geb. 11.02.1900 in Marburg gest. 13.03.2002 in Heidelberg Konfession: evangelisch-lutherisch PND: 118537032
Lebenslauf ----------------------
Studium
1918-1922 Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Breslau, Marburg und München
1924-1927 Studium der Klassischen Philologie an der Universität Marburg
Qualifikation
1922 Promotion zum Dr. phil. in Philosophie an der Universität Marburg Titel der Arbeit: Das Wesen der Lust nach den platonischen Dialogen.
1929 Habilitation für Philosophie an der Universität Marburg Titel der Arbeit: Platos dialektische Ethik. Interpretationen zum "Philebos".
Akademische Karriere
1929-1937 PD für Philosophie an der Universität Marburg
1937-1939 nplaoProf für Philosophie an der Universität Marburg
1939-1947 oProf für Philosophie an der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
1947-1949 oProf für Philosophie an der Universität Frankfurt/Main
1949-1968 oProf für Philosophie an der Universität Heidelberg
Ämter
1939-1947 Direktor am Philosophischen Institut der Universität Leipzig
1945-1946 Dekan der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät und Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
1946-1947 Rektor der Universität Leipzig
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Gesammelte Werke, 10 Bde., Tübingen 1990-1995.
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, Tübingen 1960.
Wer bin ich und wer bist du? Ein Kommentar zu Paul Celans Gedichtfolge Atemkristall, Frankfurt am Main 1973.
Der Anfang der Philosophie, Stuttgart 1996.
Hermeneutische Entwürfe, Tübingen 2000.
Weitere Informationen ----------------------
1927-1933 Stipendium der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
1934-1935 Lehrstuhlvertretung für Philosophie (Prof. Kroner) an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
1938 Auftrag zur Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie (Prof. Gehlen) an der Universität Leipzig
1946 Berufung als Beiratsmitglied in den Vorstand der Goethe-Gesellschaft in Weimar
1946-1947 Berufung als Mitglied des Gelehrtenrates für Fragen der wissenschaftlichen Forschung und Lehre bei der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung in der SBZ
1949 Lehrstuhlvertretung an der Universität Heidelberg
1949-1968 Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg
Mitherausgeber der Philosophischen Rundschau seit 1953
1955-1956 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg
1968-1969 kommissarischer Leiter am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg
Auszeichnungen: 1971 Ritter des Ordens Pour le Mérite, 1971 Reuchlinpreis der Stadt Pforzheim, 1972 Grosses Verdienstkreuz mit Stern, 1979 Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, 1979 Hegel-Preis der Stadt Stuttgart, 1986 Karl-Jaspers-Preis der Stadt und Universität Heidelberg, 1986 Dr. Margit Egnér-Preis, 1987 Hanns-Martin-Schleyer-Preis, 1990 Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, 1993 Großkreuz des Bundesverdienstkreuzes, 1993 Große Heidelberger Universitätsmedaille, 1993 Bürgermedaille der Stadt Heidelberg, 1997 Ehrenbürger der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2000 Ehrenbürger der Stadt Heidelberg
2000 Ehrenprofessor der Lomonossow-Universität Moskau
Ehrenpromotionen der Universitäten Ottawa, Hamilton, Wroclaw, Leipzig und Marburg
Aus Datenschutzgründen werden einige Angaben zu dieser Person nicht veröffentlicht.
Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans-Georg Gadamer
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Gadamer_454
Datum: 26.05.2012