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Prof. Dr. Dr. phil. et med. Wolfgang Johannes Gertler
Lebensdaten

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N06261
geb. 01.12.1904 in Kiel
gest. 19.08.1982 in Berlin (Ost)
Konfession: evangelisch
PND: 105472514
Lebenslauf
Studium
- seit 1929 Studium: Medizin in Leipzig und Berlin
- 1924-1929 Studium der Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Freiburg/Br.
Qualifikation
- 1929 Promotion zum Dr. phil. in Musikwissenschaft an der Universität Berlin
Titel der Arbeit: Robert Schumann in seinen frühen Klavierwerken - 1936 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin
Titel der Arbeit: Über die Wirkung der stereoisomeren Modifikationen des Tripeptids Leucylglycyl-glycin auf die Spaltung der Pankreas- und Leberesterase - 1947 Habilitation für Dematologie an der Universität Jena
Titel der Arbeit: Experimentelle Untersuchungen über den Sulfonamidgehalt in Körperflüssigkeiten bei Gonorrhoebehandlung
Akademische Karriere
- seit 1962 Professor mit Lehrstuhl für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Humboldt-Universität Berlin
- 1950-1951 Professor mit Lehrauftrag für Dermatologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1951-1962 Professor mit Lehrstuhl für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Vorsitzender der Wissenschaftlichen-Medizinisch-Dermatologischen Gesellschaft der DDR
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der SED seit 1946
- Mitglied im FDGB seit 1946
- Mitglied der NSV 1939-1945
- Mitglied der DSF seit 1948
Publikationen (Auswahl)
- Robert Schumann: 1810-1856. Sein Leben in Bildern, Leipzig 1936.
- (Hrsg.) Neuere Ergebnisse auf dem Gebiet der praktischen Dermatologie, Berlin (Ost) 1957.
- Haarausfall und Kosmetik, Berlin (Ost) 1958.
- (mit Rosel Zabel) Kosmetik der berufstätigen Frau, Berlin (Ost) 1964.
- (mit W. Höfs) Praktische Dermatologie. Diagnostische und therapeutische Methoden, Leipzig 1965.
- Systematische Dermatologie und Grenzgebiete, Leipzig 1970.
Weitere Informationen
- 1911-1915 Volksschule
- seit 1931 Mitglied der Internationalen Arbeiterhilfe und der Liga für Menschenrechte
- 1932 Physikum
- 1935 Staatsprüfung
- nach 1935 Medizinalpraktikant an der II. Medizinischen Universitätsklinik Berlin
- 1936 Approbation zum Arzt
- 1937-1945 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Breslau
- 1939-1941 Militärdienst Lw. San. Staffel Oels
- 1940 Anerkennung als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
- 1945 Übernahme einer dermatologischen Praxis
- 1947-1963 Oberarzt an der Universitäts-Hautklinik Leipzig als Vertretung der Professur von Prof. Dr. K. Linser (kurz davor Oberarzt an der Klinik der Charite Berlin
- seit 1947 Dozentur für Haut- und Geschlechtskrankheiten an den Universitäten Jena und Berlin
- 1949-1950 Dozent für Dermatologie an der Universität Leipzig
- 1951-1960 Prorektor für wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Leipzig
- seit 1962 Direktor der Hautklinik der Humboldt-Universität Berlin
- 1969 Ehrenmedaille der KMU Leipzig
- Mitglied des Vereins Sozialistischer Ärzte
- Mitglied des wissenschaftlichen Senats beim Ministerium für Gesundheitswesen der DDR
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
Kürschner 1954, Sp. 655; DBA II, Fiche 444, 100-102; UAL, PA 1358.
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Art:Wolfgang Johannes Gertler
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Gertler_615 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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