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Fakultäten > Philosophische Fakultät II der Universität Leipzig - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Abteilung (1920-1951)
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Prof. Dr. phil. Hans Glathe
Lebensdaten

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, UAL FS N 02981
geb. 21.12.1899 in Berzdorf
gest. 23.05.2000
Konfession: evangelisch-lutherisch
Lebenslauf
Studium
- 1922-1926 Studium der Landwirtschaft an der Universität Leipzig
Qualifikation
- 1927 Promotion zum Dr. phil. in Landwirtschaft an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Die Heißvergärung des Stallmistes nach H. Krantz. Untersuchungen über die während der Lagerung auftretenden Verluste und über die Wirkung des fertigen Heißmistes. - 1934 Habilitation für Landwirtschaft an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Über die Rolle des Stalldüngers unter besonderer Berücksichtigung der Anaeroben-Flora.
Akademische Karriere
- 1935-1938 PD für Landwirtschaft an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1938-1945 plaoProf für Landwirtschaftliche Bakteriologie und Bodenkunde an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1956-1961 plaoProf für Landwirtschaftliche Mikrobiologie an der Universität Gießen
- 1961-1965 oProf für Landwirtschaftliche Mikrobiologie an der Universität Gießen
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied des SS-Reitersturms
- Mitglied der NSBO seit 1933
- Mitglied der SA seit 1934
- Mitglied der NSDAP seit 1937
Publikationen (Auswahl)
- Selbsterhitzung von Heu. Ursache und Verhütung, Hannover 1955.
- Sammlung, Aufbereitung und Verwertung von Siedlungsabfällen, Baden-Baden 1960.
- Das Studium an der Justus Liebig-Universität in Gießen, Gießen 1965.
Weitere Informationen
- 1917-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, 1918-1920 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft
- 1920-1922 Landwirtschaftslehre
- 1927-1937 Assistent am Institut für landwirtschaftliche Bakteriologie und Bodenkunde der Universität Leipzig
- verheiratet seit 1931 mit Gertraude, geb. Gräf
- 1932 Forschungsaufenthalt in Edinburgh
- seit Sommer 1934 Schulungsmann beim SS-Reitersturm
- 1937-1938 Direktor der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Harleshausen bei Kassel
- 1939-1944 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg (Panzertruppe)
- 1944-1945 im Rahmen der "Osenberg-Aktion" in Seeshaupt am Starnberger See mit Versuchen zur Vergärung von Torf betraut
- seit 1949 Abteilungsleiter am Institut für Humuswirtschaft der Forschungsanstalt für Landwirtschaft Braunschweig
- 1963/64 Rektor der Universität Gießen
- Schüler von Felix Löhnis
Referenzen und Quellen
DBA II, Fiche 452, 456; UAL, PA 41; BArch, R 4901/13263.
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Art:Hans Glathe
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Glathe_458 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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