Epochen > 1933-1945
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Prof. Dr. med. Friedrich Wilhelm Herbert Greth
Lebensdaten
geb. 12.11.1898 in Schmiedeberg im Riesengebirge
gest. 10.07.1943 in (vermutlich gefallen)
Konfession: evangelisch
PND: 12593002X
Lebenslauf
Studium
- 1920-1924 Studium der Zahnheilkunde an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau
Qualifikation
- 1924 Promotion zum Dr. med. an der Universität Breslau
Titel der Arbeit: Einfluss von Zahn- und Mundkrankheiten auf Erwerbsfähigkeit. - 1932 Habilitation für Zahnmedizin an der Universität Breslau
Titel der Arbeit: Vergleichende klinische und histologische Untersuchungen über die Möglichkeit einer exakten klinischen Diagnose der verschiedenen Pulpaerkrankungen.
Akademische Karriere
- 1932-1938 PD für Zahnmedizin an der Universität Breslau
- 1938 nplaoProf für Zahnmedizin an der Universität Breslau
- 1938-1943 plaoProf für Konservierende Zahnheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der SA
- Mitglied im NSLB
- Mitglied im RLB
Publikationen (Auswahl)
- Einfluss von Zahn- und Mundkrankheiten auf Erwerbsfähigkeit, Breslau 1924.
- Diagnostik der Pulpaerkrankungen im Lichte neuerer vergleichender klinischer und histologisch-anatomischer Untersuchungen, Berlin 1933.
- Vergleichende klinische und histologische Untersuchungen über die Möglichkeit einer exakten klinischen Diagnose der verschiedenen Pulpaerkrankungen, Berlin 1933.
- Die Amalgamfüllung, München-Berlin 1938.
Weitere Informationen
- 1904-1911 Besuch der evangelischen Volksschule in Schmiedeberg im Riesengebirge und 1911-1916 sowie 1919-1920 der Oberrealschule in Hirschberg im Riesengebirge
- 1916-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg (Auszeichnungen: Eisernes Kreuz II. Klasse, Frontkämpfer-Ehrenkreuz)
- 1921 zahnärztliche Vorprüfung
- 1923 zahnärztliches Staatsexamen
- 1924 Volontärassistent in der Technischen Abteilung der Universität Breslau
- 1924-1925 außerplanmäßiger Assistent in der Chirurgischen Abteilung des Zahnärztlichen Instituts in Breslau
- seit 1925 1. planmäßiger Assistent in der Abteilung für Zahnerhaltungskunde des Zahnärztlichen Instituts in Breslau
- 1933 erstes Dozentenlager in Bebenhausen bei Darmstadt
- 1934-1937 Kommissarischer Leiter der Universitäts-Zahnklinik sowie Abteilungsleiter und Oberarzt am Zahnärztlichen Institut Köln
- seit 1934 Führer der akademischen Assistenten in Breslau
- 1935 Dozentenakademie Kiel sowie Kommissarischer Leiter der Universitäts-Zahnklinik Bonn
- seit 1937 Leiter der Abteilung für Zahnerhaltungskunde am Zahnärztlichen Institut der Universität Breslau
- seit 1938 verheiratet mit Ida Emilie Gertrud, geb. Pusch
- ab 1941 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg (Hauptmann)
- galt seit März 1943 offziell als vermisst
Biographische, autobiographische Literatur
- Böthig, Gunter, Herbert Greth 1898-1943. Ein Lehrer der klassischen Zahnerhaltungskunde, Leipzig 1967.
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
DBA II, Fiche 477, 11; UAL, PA 1365.
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Art:Friedrich Wilhelm Herbert Greth
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Greth_460 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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