1953-1957 Studium der Slawistik an der Universität Greifswald
Qualifikation
1963 Promotion zum Dr. phil. in Slawistik an der Universität Leipzig Titel der Arbeit: Die russische Volksdichtung bis 1848/1849 in Deutschland.
1973 Promotion B zum Dr. sc. phil. in Internationalen Beziehungen an der Karl-Marx-Universität Leipzig Titel der Arbeit: Friedliche Koexistenz und verstärkter ideologischer Kampf. Probleme der Zusammenarbeit, insbesondere der zwischenstaatlichen Kulturaustausches zwischen Sozialismus und Imperialismus in Europa.
Akademische Karriere
1964-1969 Dozent für Russische und Sowjetische Literatur an der Philologischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
1969-1974 Dozent für Russische und Sowjetische Literatur an der Sektion Rechtswissenschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig
1974-1979 oProf für Russische Literatur an der Sektion Rechtswissenschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig
1980-1990 oProf für Internationale Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig
Ämter
1980-1990 Direktor des Herder-Instituts der Karl-Marx-Universität Leipzig
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Kulturelle Begegnungen zwischen Sachsen und Russland 1790-1849, Köln/Weimar/Wien 2000.
Die russische Volksdichtung in Deutschland bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin 1967.
Ausverkauf eines Mythos. Zur Interpretation sowjetischer Literatur in der BRD, Berlin 1975.
Hrsg., Geschichte der russischen Sprache, 2 Bde., Berlin/Weimar 1986.
Rosa Luxemburg und Leipzig, Leipzig 2007.
Weitere Informationen ----------------------
1958 Tätigkeit als Übersetzer
1958 Wissenschaftlicher Assistent am Slawischen Institut der Philosophischen Fakultät der KMU Leipzig mit Lehrauftrag für Russische Literatur des 19. Jahrhunderts und Russische Volksdichtung
1964-1969 Abteilungsleiter Russische und Sowjetische Literatur am Slawischen Institut der Universität Leipzig
1969 Leiter Lehrbereich Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit, Institut für Internationale und Westdeutsche Fagen
1970-1972 Stellvertretender Direktor für EAW am Institut für Internationale u. Westdeutsche Fragen
1970-1980 Stellvertretender Direktor ohne Geschäftsbereich am Herder-Institut
1975-1990 Mitglied des Redaktionsbeirates der ?Zeitschrift für Slawistik?, AdW zu Berlin.
1979-1980 Stellvertretender Direktor des Herder-Institutes
1980 Umtestierung in o. Professor für Internationale Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen
1985-1990 Chefredakteur u. Vors. des Redaktionsbeirates der Zeitschrift ?Deutsch als Fremdsprache?
1991 Entlassung wegen ?Nichteignung für den öffentlichen Dienst? durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
seit 1992 Publizist und Buchautor
Referenzen und Quellen ----------------------
Eigene Angaben; UAL, PA 1947; Personal- und Vorlesungsverzeichnisse; Küschner 2009, Bd. II, S. 1615.
Empfohlene Zitierweise:
Art:Erhard Günter Hexelschneider
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Hexelschneider_1377
Datum: 24.05.2013