Epochen > 1919-1932 und 1933-1945 und 1946-1989
Fakultäten > Philosophische Fakultät II der Universität Leipzig - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Abteilung (1920-1951)
Daten: Resource | RDF | PDF | Druckerfreundlich
Fakultäten > Philosophische Fakultät II der Universität Leipzig - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Abteilung (1920-1951)
Daten: Resource | RDF | PDF | Druckerfreundlich
Prof. Dr. phil. Hans Holldack
Lebensdaten

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N00654
geb. 22.08.1879 in Königsberg
gest. 11.08.1950 in Leipzig
Konfession: evangelisch-lutherisch
PND: 102038651
Lebenslauf
Studium
- 1900-1904 Studium der Landwirtschaft an der Universität Königsberg und der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin
- 1905-1908 Studium der Ingenieurswissenschaften an der Technischen Hochschule Danzig
Qualifikation
- 1904 Promotion zum Dr. phil. in Landwirtschaft an der Universität Königsberg
Titel der Arbeit: Experimentelle Untersuchungen über die Individualität und Futterdankbarkeit der Milchkuh.
Akademische Karriere
- 1908-1910 PD für Landmaschinenkunde an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim
- 1910-1914 aoProf für Landmaschinenkunde an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim
- 1914-1919 oProf für Experimentelle Physik und Maschinenlehre an der Landwirtschaftlichen Hochschule Bonn-Poppelsdorf
- 1919-1927 PD an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin
- 1927-1933 oProf für Landmaschinenkunde an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1935-1936 Professor an der Technischen Hochschule Teheran (Iran)
- 1936-1938 Professor an der Landwirtschaftlichen Hochschule Caradj (Iran)
- 1945-1950 oProf für Landmaschinenkunde an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied des RKTL
- 1924 Vorsitzender des Verbandes der deutschen Landmaschinenindustrie
Publikationen (Auswahl)
- Maschinenlehre für Landwirte. Lehr- und Hilfsbuch für Unterricht und Praxis (= Lehrbuch der Landwirtschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage, Tl. 5), 13. vollst. neubearb. Aufl., Berlin 1934.
- Die Behandlung landwirtschaftlicher Maschinen (= Flugschriften der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, Tl. 16), Berlin 1913.
Weitere Informationen
- 1919-1924 Direktor der Versuchs- und Lehranstalt für Bodenfräskultur und des Versuchsgutes Gieshof der Siemens-Schuckert-Werke
- 1924-1927 Direktor der Abteilung Bodenfräsen und der Fabrik für Motorfräsen der Siemens-Schuckert-Werke in Berlin-Tempelhof
- im Frühjahr 1933 Beurlaubung und Einleitung eines Dienststrafverfahrens aufgrund eines ihm vorgeworfenen Notzuchtversuchs an seiner Sekretärin; im Oktober 1933 Versetzung in den Ruhestand nach Paragraph 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aufgrund seiner jüdischen Abstammung
- Bruder von Felix Holldack
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
Kürschner 1935, Sp. 573; Augustin, Das Landwirtschaftliche Institut der Universität Leipzig von 1919 bis 1945, unv. Magisterarbeit, Leipzig 2005; DBA II, Fiche 609, 278-281; UAL, PA 7; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.105-106.
Links
|
Art:Hans Holldack
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Holldack_64 Datum: 26.05.2012 |
Daten
Resource | RDF | PDF | Druckerfreundlich





