Epochen > 1919-1932 und 1933-1945
Fakultäten > Medizinische Fakultät der Universität Leipzig
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Prof. Dr. phil. habil. et Dr. med. Richard Arwed Pfeifer
Lebensdaten

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N02001
geb. 21.11.1877 in Brand
gest. 15.03.1957 in Leipzig
Konfession: evangelisch
PND: 136104525
Lebenslauf
Studium
- 1901-1905 Studium der Pädagogik an der Universität Leipzig
- 1912-1916 Studium der Medizin an der Universität Leipzig
Qualifikation
- 1916 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Über den feineren Bau des Zentralnervensystems eines Anencephalus. - 1920 Habilitation für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Myelogenetisch-anatomische Untersuchungen über das kortikale Ende der Hörleitung. - 1906 Promotion zum Dr. phil. in Psychologie an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: Über Tiefenlokalisation von Doppelbildern.
Akademische Karriere
- 1946-1952 Professor mit vollem Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1920-1924 PD für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1924-1927 nplaoProf für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1927-1939 plaoProf für Hirnforschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1939-1945 aoProf für Hirnforschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
- Ordentliches Mitglied der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 1949-1957
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der NSV
Publikationen (Auswahl)
- Das menschliche Gehirn nach seinem Aufbau und seinen wesentlichen Leistungen, Leipzig 1911.
- Die Angioarchitektur der Großhirnrinde, Berlin 1928.
- Sonderpädagogik im Rahmen der Lehrerbildung, Leipzig 1934.
- Die Geschichte der Hirnforschung, Leipzig 1953.
Weitere Informationen
- 1892-1898 Hilfslehrerseminar in Nossen
- 1898-1901 Lehrer in Meißen
- seit 1901 Kontakt im physiologischen Institut bei Ewald Hering und im Hirnforschungslabor der Psychiatrischen und Nervenklinik bei Paul Flechsig und Erwin Gustav Niessl von Mayendorf
- seit 1914 Hilfassistent des Hirnforschungslabors
- seit 1920 Vertrauensarzt der Leipziger Zentrale für Jugendfürsorge, Sonderpädagogische Sprechstunde an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universitätsklinik Leipzig
- 1937 Leiter des Hirnforschungsinstituts der Universität Leipzig
- 1946-1952 Leitung der Nervenklinik der Universität Leipzig
- 1946-1957 Direktor des Hirnforschungsinstitutes der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universitätsklinik Leipzig
- 1952 Entzug der Lehrtätigkeit aufgrund ausbleibender SED-Mitgliedschaft
- Nationalpreis DDR 1954
- Ausgedehnte Vortragstätigkeit
- Grundschule, Lehrerseminar, Hilfslehrer, Begabtenprüfung
- Im Mittelpunkt seiner Untersuchungen stand das Gefäßnetz des menschlichen Gehirns
- im Ersten Weltkrieg Arzt in einer Hirnverletztenabteilung
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
DBE, Bd. 7, 1998, S. 639; NDB, Bd. 20, S. 313; Bedeutende Gelehrte in Leipzig, Bd. 2, S. 193-202; DBA II 1000, 260-265; UAL PA 48; Auskunft Herr PD Dr. H. Steinberg, Archiv für Leipziger Psychiatriegeschichte.
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Art:Richard Arwed Pfeifer
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Pfeifer_290 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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