1952-1957 Studium der Medizin an der Universität Leipzig und der Medizinischen Akademie Erfurt
Qualifikation
1958 Promotion zum Dr. med. an der Medizinischen Akademie Erfurt Titel der Arbeit: Keimzahlbestimmungen mit Gelatinegußplatten und mit Membranfiltern.
1969 Habilitation für Pädiatrie an der Karl-Marx-Universität Leipzig Titel der Arbeit: Zur ätiologischen und klinischen Diagnostik der akuten abakteriellen Enzephalitis im Kindesalter.
Akademische Karriere
1982-1986 Hochschuldozent für Pädiatrie am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig
1986-1990 aoProf für Pädiatrie am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig
1990-1994 aoProf für Pädiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
1994-1998 Professor für Allgemeine und Ambulante Pädiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
Mitglied der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR
Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR
Vorsitzender und Ehrenmitglied der Sächsisch-thüringischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie 1991-1993
Mitglied der STIKO am Robert-Koch-Institut 1992-1998
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Mitglied der SIKO am Sächsischen Staatsministerium für Soziales 1995-1998
Publikationen (Auswahl) ----------------------
(Mithrsg.) Kinderkrankenpflege, 4 Aufl., Berlin 1982-1995.
(Hrsg.) Kinderkrankenpflege und spezielle Krankheitslehre, 4. vollst. überarb. u. erw. Aufl., Berlin 1995.
(Hrsg. mit Siegfried Liebe) Kinderkrankenpflege. 2 Bde., Berlin (Ost) 1988-1989.
ca. 50 Publikationen als Erst-, Ko- und Senior-Autor in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
Weitere Informationen ----------------------
1957-1958 Pflichtassistenz an der Medizinischen Akademie Erfurt
1958-1959 Assistent am Pathologischen Institut der Medizinischen Akademie Erfurt
1959 Assistenzarzt an der Kinderklinik der Medizinischen Akademie Erfurt
1960-1961 Assistenzarzt an der Universitätskinderklinik Rostock
seit 1961 Universitätskinderklinik Leipzig, 1970-1990 Abteilungsleiter Neonatologie ebenda
1963 Facharzt für Pädiatrie
1971 Erteilung der facultas docendi für Pädiatrie; Thema der Probevorlesung: Notwendigkeiten von Schutzimpfungen - ein Überblick.
zwischen 1981 und 1989 mehrfach Gastprofessor am Gondar College of Medical Science in Äthiopien
1991-1998 beteiligt an Reorganisation und Leitung der Poliklinik der Universitätskinderklinik Leipzig
1994-1997 Stellvertreter des Klinikdirektors der Universitätskinderklinik Leipzig; 1997-1998 kommissarischer Direktor ebenda
Braun, W., Prof. Dr. Wolfgang Raue 65 Jahre, in: Universität Leipzig 1998, H. 5, S. 33; Hoepffner, W., / Handrick, W. / Keller, E., Die Habilitationsschriften der Universitätskinderklinik Leipzig seit ihrer Gründung. Ein Spiegel der wissenschaftlichen und klinischen Aktivitäten, Leipzig 2007; eigene Angaben zum Lebenslauf.
Empfohlene Zitierweise:
Art:Wolfgang Raue
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Raue_1163
Datum: 24.05.2013