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Prof. Dr. med. et. med. dent. Erwin Reichenbach
Lebensdaten
geb. 01.08.1897 in Augsburg
gest. 21.01.1973 in Halle
Konfession: evangelisch-lutherisch
Lebenslauf
Studium
- 1911-1915 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg, Breslau, Münster, Kiel und Leipzig
Qualifikation
- 1921 Promotion zum Dr. med. dent. in Zahnmedizin an der Universität München
Titel der Arbeit: Methoden zur Mobilisation von ankylotischen Kiefergelenken - 1930 Habilitation für Zahnmedizin an der Universität München
Titel der Arbeit: Die Umwandlung der Schmelzpulpa und der Schmelzepithelien während der Entwicklung des Zahnes - 1930 Promotion zum Dr. med. in Medizin an der Universität München
Titel der Arbeit: Methoden zur Mobilisation von ankylotischen Kiefergelenken
Akademische Karriere
- 1930 nplaoProf für Medizin an der Universität München
- 1936 Vetretungsprofessor für technische Zahnheilkunde und zahnärztliche Orthopädie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1936-1947 oProf für Zahnheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig
- 1947-1962 oProf für Medizin an der Universität Halle-Wittenberg
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina seit 1950
- Vizepräsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina 1955-1973
- Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1961-1972
- Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR zu Berlin 1972-1973
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der NSDAP seit 1933
- Mitglied der SA seit 1933
- Mitglied im FDGB seit 1947
- Mitglied im NS-Dozentenbund seit 1937
Publikationen (Auswahl)
- Die Umwandlungen der Schmelzpulpa und der Schmelzepithelien während der Entwicklung des Zahnes, 3 Tle., München-Berlin 1926-1928.
- Kieferorthopädische Klinik und Therapie, Leipzig 1952.
- (Mithrsg.) Lehrbuch der klinischen Zahnheilkunde, 2 Bde., Leipzig 1941.
Weitere Informationen
- 1916-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
- 1921 Volontärassistent, 1922-1929 Assistent, seit 1929 Oberarzt in der klinischen Abteilung des Zahnärztlichen Instituts der Universität München
- 1936 Direktor d. Abteilung f. vorklinische und klinische Prothetik z. zahnärztliche Orthopädie d. zahnärztlichen Instituts d. Universität Leipzig
- 1939-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg (Sanitätsdienst, Kieferchirurg in Lazaretten)
- 1945 Entlassung aus politischen Gründen, jedoch Weiterbeschäftigung als Hilfsarzt
- 1947 Leiter der Klinik und Poliklinik f. Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten sowie Direktor der städtischen Jugendzahnklinik in Halle
- 1956-1958 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg
- 1961/62 aus politischen Gründen aus dem Amt gedrängt, zugleich Berufsverbot
- 1967 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Halle-Wittenberg
- Herausgeber d. Zeitschrift: Deutsche Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
- verheiratet mit Dr. med. dent. Swetanka Reichenbach geb. Tokoff (Tokawa)
Referenzen und Quellen
DBA II, Fiche 1053, 134; DBA III, Fiche 735, 94-96; UAL, PA 224.
Links
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Art:Erwin Reichenbach
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Reichenbach_514 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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