Epochen > 1919-1932 und 1933-1945
Fakultäten > Juristenfakultät der Universität Leipzig
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Prof. Dr. jur. Leo Rosenberg
Lebensdaten

Bildquelle: Privatbesitz
geb. 07.01.1879 in Fraustadt
gest. 18.12.1963 in München
Konfession: reformiert
PND: 118791168
Lebenslauf
Studium
- 1896-1899 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten München, Freiburg und Breslau
Qualifikation
- 1904 Habilitation an der Universität Göttingen
Titel der Arbeit: Stellvertretung im Prozess. - 1900 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Breslau
Titel der Arbeit: Die Beweislast nach der Civilprozeßordnung und dem Bürgerlichen Gesetzbuche.
Akademische Karriere
- 1906-1912 PD an der Universität Göttingen
- 1912-1916 aoProf für Zivilrecht und Bürgerliches Recht an der Universität Gießen
- 1916-1932 oProf für Zivilrecht und Bürgerliches Recht an der Universität Gießen
- 1932-1934 oProf für Zivilprozess und Deutsches Bürgerliches Recht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig
- 1946-1952 oProf für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht an der Universität München
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München 1954-1963
Publikationen (Auswahl)
- Stellvertretung im Prozess. Auf der Grundlage und unter eingehender, vergleichender Darstellung der Stellvertretungslehre des Bürgerlichen Rechts nebst einer Geschichte der prozessualen Stellvertretung, Berlin 1908.
- Lehrbuch des deutschen Zivilprozessrechts, Berlin 1927.
Weitere Informationen
- 1927/28 Rektor, 1959 Ernennung zum Ehrensenator der Universität Gießen
- 1934 Entlassung nach Paragraph 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums unter fadenscheiniger Begründung, praktisch jedoch wohl aufgrund seiner jüdischen Abstammung
- Rosenberg überwand in der Zivilprozeßrechtswissenschaft die Lehre vom Rechtsschutzanspruch und stellte statt dessen den prozessual verstandenen Streitgegenstand in den Mittelpunkt der Systematik.
Biographische, autobiographische Literatur
- Gräfe, Ulrike, Leo Rosenberg. Leben und Wirken (1879-1963) (= Schriften zur Rechtsgeschichte, Bd. 154), Berlin 2011.
Referenzen zu anderen Projekten
- Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Mitglieder der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- HeBIS-Verbundzentrale
- Die Rektoren der Rektoratsreden.
- Biographische Informationen des Registers zu www.deutsche-biographie.de
- Biographien in der Neuen Deutschen Biographie
- Deutschsprachige Wikipedia
- Bayerische Staatsbibliothek
- Titel im Verbundkatalog des GBV
- Die Rektoren der Rektoratsreden.
- VIAF
Referenzen und Quellen
DBE, Bd. 8, 1998, S. 393; NDB, Bd. 22, S. 64; DBA II 1095, 385-388; Lambrecht, R., Politische Entlassungen in der NS-Zeit, Leipzig 2006, S.153-154.
Links
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Art:Leo Rosenberg
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Rosenberg_128 Datum: 20.05.2013 |
Daten
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