Siegel der Universität Leipzig
Prof. Dr. phil. Theodor Litt Prof. Dr. jur. Erwin Jacobi Prof. Dr. phil. Klara Elisabeth Karg-Gasterstädt Prof. Dr. rer. pol. et phil. Wilhelm Stieda Prof. Dr. Adolf Strümpell
Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensis

Prof. Dr. jur. Carl Friedrich Heinrich Schaffstein

Lebensdaten

geb. 28.07.1905 in Göttingen
gest. 06.11.2001 in Göttingen
Konfession: evangelisch
PND: 118748408

Lebenslauf

Studium

  • 1924-1928 Studium der Rechtswissenschaft an den UniversitĂ€ten Göttingen und Innsbruck

Qualifikation

  • 1928 Promotion zum Dr. jur. an der UniversitĂ€t Göttingen
    Titel der Arbeit: Die Behandlung der Schuldarten im auslÀndischen Strafrecht seit 1908
  • 1930 Habilitation fĂŒr Strafrecht an der UniversitĂ€t Göttingen
    Titel der Arbeit: Allgemeine Lehren vom Verbrechen in ihrer Entwicklung durch die Wissenschaft des Gemeinen Strafrechts

Akademische Karriere

  • 1933-1934 oProf fĂŒr Strafrecht und Strafprozessrecht an der JuristenfakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig
  • 1935-1941 ordentlicher Professor fĂŒr Strafrecht an der UniversitĂ€t Kiel
  • 1941-1944 ordentlicher Professor fĂŒr Strafrecht an der ReichsuniversitĂ€t Straßburg
  • 1954-1969 ordentlicher Professor fĂŒr Strafrecht an der UniversitĂ€t Göttingen

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen seit 1955

Publikationen (Auswahl)

  • Die Behandlung der Schuldarten im auslĂ€ndischen Strafrecht seit 1908, Diss., Breslau 1928.
  • Die allgemeinen Lehren vom Verbrechen in ihrer Entwicklung durch die Wissenschaft des gemeinen Strafrechts, Habil., Berlin 1930.
  • Jugendstrafrecht. Eine systematische Darstellung, Stuttgart 1959.
  • Abhandlungen zur Strafrechtsgeschichte und zur Wissenschaftsgeschichte, Aalen 1986.
  • mit Siebert, Wolfgang und Wieacker, Franz (Hrsg.), Schriften zum Jugendrecht, Berlin/ Leipzig/ Wien.

Weitere Informationen

  • 1932-33 Lehrstuhlvertretungen in Marburg und Göttingen
  • wirkte 1943 am Jugendgerichtsgesetz als zeitweiliger Kommissionsvorsitzender der Gesetzgebungskommission maßgeblich mit
  • 1944/45 Kriegsdienst und Gefangenschaft
  • nach 1945 TĂ€tigkeit an verschiedenen Weiterbildungsakademien
  • 1952-54 Lehrstuhlvertretung in Göttingen
  • zusammen mit Georg Dahm einer der fĂŒhrenden Köpfe der Kieler Schule, die die nationalsozialistische Strafrechtslehre vertrat

Biographische, autobiographische Literatur

  • GrĂŒnwald, Gerald (Hrsg.): Festschrift fĂŒr Friedrich Schaffstein. Zum 70. Geburtstag am 28. Juli 1975, Göttingen 1975.
  • Beulke, Werner: In memoriam Friedrich Schaffstein, in: Monatsschrift fĂŒr Kriminologie und Strafrechtsreform 85 (2002), S. 81-83.

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

DBA II 1129, 415-417; DBE, Bd. 8, 2. Aufl., 2007, S. 752; Schumann, Eva, Von Leipzig nach Göttingen. Eine Studie zu wissenschaftlichen Netzwerken und Freundschaften vor und nach 1945, in: Festschrift der JuristenfakultÀt zum 600jÀhrigen Bestehen der UniversitÀt Leipzig, hrsg. v. Mitgliedern der JuristenfakultÀt der UniversitÀt Leipzig, Berlin 2009, S. 633-678.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Carl Friedrich Heinrich Schaffstein
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Schaffstein_524
Datum: 26.05.2012

Impressum

Komplettes Impressum ansehen. Diese Seite ist Teil des Professorenkatalogs der Universität Leipzig. Bei Fragen und Anregungen, schicken Sie bitte eine E-Mail an: professorenkatalog@uni-leipzig.de.