Epochen > 1919-1932 und 1933-1945
Fakultäten > JuristenfakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig
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Prof. Dr. jur. Carl Friedrich Heinrich Schaffstein
Lebensdaten
geb. 28.07.1905 in Göttingen
gest. 06.11.2001 in Göttingen
Konfession: evangelisch
PND: 118748408
Lebenslauf
Studium
- 1924-1928 Studium der Rechtswissenschaft an den UniversitÀten Göttingen und Innsbruck
Qualifikation
- 1928 Promotion zum Dr. jur. an der UniversitÀt Göttingen
Titel der Arbeit: Die Behandlung der Schuldarten im auslĂ€ndischen Strafrecht seit 1908 - 1930 Habilitation fĂŒr Strafrecht an der UniversitĂ€t Göttingen
Titel der Arbeit: Allgemeine Lehren vom Verbrechen in ihrer Entwicklung durch die Wissenschaft des Gemeinen Strafrechts
Akademische Karriere
- 1933-1934 oProf fĂŒr Strafrecht und Strafprozessrecht an der JuristenfakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig
- 1935-1941 ordentlicher Professor fĂŒr Strafrecht an der UniversitĂ€t Kiel
- 1941-1944 ordentlicher Professor fĂŒr Strafrecht an der ReichsuniversitĂ€t StraĂburg
- 1954-1969 ordentlicher Professor fĂŒr Strafrecht an der UniversitĂ€t Göttingen
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
- Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen seit 1955
Publikationen (Auswahl)
- Die Behandlung der Schuldarten im auslÀndischen Strafrecht seit 1908, Diss., Breslau 1928.
- Die allgemeinen Lehren vom Verbrechen in ihrer Entwicklung durch die Wissenschaft des gemeinen Strafrechts, Habil., Berlin 1930.
- Jugendstrafrecht. Eine systematische Darstellung, Stuttgart 1959.
- Abhandlungen zur Strafrechtsgeschichte und zur Wissenschaftsgeschichte, Aalen 1986.
- mit Siebert, Wolfgang und Wieacker, Franz (Hrsg.), Schriften zum Jugendrecht, Berlin/ Leipzig/ Wien.
Weitere Informationen
- 1932-33 Lehrstuhlvertretungen in Marburg und Göttingen
- wirkte 1943 am Jugendgerichtsgesetz als zeitweiliger Kommissionsvorsitzender der Gesetzgebungskommission maĂgeblich mit
- 1944/45 Kriegsdienst und Gefangenschaft
- nach 1945 TĂ€tigkeit an verschiedenen Weiterbildungsakademien
- 1952-54 Lehrstuhlvertretung in Göttingen
- zusammen mit Georg Dahm einer der fĂŒhrenden Köpfe der Kieler Schule, die die nationalsozialistische Strafrechtslehre vertrat
Biographische, autobiographische Literatur
- GrĂŒnwald, Gerald (Hrsg.): Festschrift fĂŒr Friedrich Schaffstein. Zum 70. Geburtstag am 28. Juli 1975, Göttingen 1975.
- Beulke, Werner: In memoriam Friedrich Schaffstein, in: Monatsschrift fĂŒr Kriminologie und Strafrechtsreform 85 (2002), S. 81-83.
Referenzen zu anderen Projekten
Referenzen und Quellen
DBA II 1129, 415-417; DBE, Bd. 8, 2. Aufl., 2007, S. 752; Schumann, Eva, Von Leipzig nach Göttingen. Eine Studie zu wissenschaftlichen Netzwerken und Freundschaften vor und nach 1945, in: Festschrift der JuristenfakultÀt zum 600jÀhrigen Bestehen der UniversitÀt Leipzig, hrsg. v. Mitgliedern der JuristenfakultÀt der UniversitÀt Leipzig, Berlin 2009, S. 633-678.
Links
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Art:Carl Friedrich Heinrich Schaffstein
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Schaffstein_524 Datum: 26.05.2012 |
Daten
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