geb. 29.05.1878 in Burgsteinfurt gest. 12.10.1964 in Farchant PND: 117124931
Lebenslauf ----------------------
Studium
1897-1901 Studium der Neueren Sprachen und Kunstgeschichte an den Universitäten Freiburg, Göttingen, Berlin und München
Qualifikation
1904 Habilitation für Englische Philologie an der Universität Göttingen Titel der Arbeit: Grundzüge der Satzverknüpfung im Beowulf.
1901 Promotion zum Dr. phil. in Englischer Philologie an der Universität Göttingen Titel der Arbeit: Stoffliche Beziehungen der englischen Komödie zur italienischen bis Lilly.
Akademische Karriere
1904-1910 PD für Englische Philologie an der Universität Göttingen
1910-1916 aoProf für Englische Sprache und Literatur an der Universität Jena
1916-1925 oProf für Englische Sprache und Literatur an der Universität Breslau
1925-1944 oProf für Anglistik an der Philologisch-Historischen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
1951-1952 oProf für Englische Sprache und Literatur an der Universität Erlangen
1952-1957 oHonProf für Englische Sprache und Literatur an der Universität München
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften Lund
Präsident der Modern Languages Association
Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 1927-1946
Korrespondierendes Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 1946-1964
Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München 1949-1964
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Mitglied der DDP
Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft
Mitglied der International Association of University Professors of English
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Shakespeare im literarischen Urteil seiner Zeit, Heidelberg 1908.
Die englische Literatur im Mittelalter, Potsdam 1927.
Zum Problem der Überlieferung des Hamlet-Textes, Leipzig 1931.
Der Sinn des Hamlet. Kunstwerk, Handlung, Überlieferung, Leipzig 1935.
Zur Verfasserschaft der Spanish Tragedy, München 1963.
Weitere Informationen ----------------------
engagierter Pazifist (Vorsitzender der Ortsgruppe Breslau der Deutschen Friedensgesellschaft 1919-1925)
1946-1952 Lehrstuhlvertretung an der Universität Erlangen
Schücking überwand den bis dahin in der Philologie dominierenden Positivismius und forderte, "bei der Interpretation der Literatur die Phänomene aus einem kulturhistorisch-soziologischen Untergrund hervorwachsen zu lassen."
im Mittelpunkt seiner Arbeit standen das Angelsächsische und Leben und Werk Shakespeares
DBE, Bd. 9, 1998, S. 168; NDB, Bd. 23, 2007, S. 633-634; Bedeutende Gelehrte in Leipzig, Bd. 1, S. 191-196; Kürschner 1935, Sp. 1258; DBA II, Fiche 1189, 355-359; UAL, PA 261; Morgenstern, U., Anglistik an der Universität Leipzig. Das
Englische Seminar in Kaiserreich, Weimarer Republik und Drittem Reich
1891 - 1945, Leipzig 2006; Morgenstern, U. (Hrsg.), Levin Ludwig Schücking. Selbstbildnis und
dichterisches Schaffen, Bielefeld 2008.
Art:Levin Ludwig Schücking
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensis,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Schuecking_144
Datum: 26.05.2012