Epochen > 1946-1989
Fakultäten > FakultĂ€t fĂŒr Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig (1954-1968) und Philosophische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig (1951-1968)
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Fakultäten > FakultĂ€t fĂŒr Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig (1954-1968) und Philosophische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig (1951-1968)
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Prof. Dr. phil. Hedwig Voegt
Lebensdaten
geb. 28.07.1903 in Hamburg-St.Pauli
gest. 14.03.1988 in Leipzig
PND: 13684412X
Lebenslauf
Studium
- 1949 Studium: Publizistik in Leipzig
Qualifikation
- 1952 Promotion zum Dr.phil. in Geschichte der deutschen Literatur an der Friedrich-Schiller-UniversitÀt Jena
Titel der Arbeit: Der demokratische Patriotismus in der deutschen jakobinischen Literatur 1790-1800
Akademische Karriere
- 1953-1954 1953/54 Lehrauftrag fĂŒr Geschichte der deutschen Literatur an der Philosophischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Leipzig
- 1955-1959 Lehrauftrag fĂŒr Geschichte der deutschen Literatur an der FakultĂ€t fĂŒr Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig
- 1959-1963 Professor mit Lehrauftrag fĂŒr literarische Publizistik und Stilistik an der FakultĂ€t fĂŒr Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
- Mitglied der SED seit 1949
- Mitglied der KPD 1925-1948
Publikationen (Auswahl)
- Die deutsche jakobinische Literatur und Publizistik 1789-1800, Berlin 1955.
- (Hrsg.) Rebmann, Georg Friedrich, Holland und Frankreich in Briefen: geschrieben auf einer Reise von der Niederelbe nach Paris im Jahre 1796 und dem fĂŒnften der französischen Republik, Berlin (Ost) 1981.
- (Hrsg.) VoĂ, Johann Heinrich, Werke in einem Band, Berlin (Ost) 1966.
- (Hrsg.) Merck, Johann Heinrich, Galle genug habe ich im Blute: Fabel, Satiren, Essays, Berlin (Ost) 1973.
- (Hrsg ) Kerner, Georg, Jakobiner und Armenarzt: Reisebriefe, Berichte, Lebenszeugnisse, Berlin (Ost) 1978.
Weitere Informationen
- 1910-1918 Seminarschule Hamburg
- 1918-1920 KaufmĂ€nnische Lehre im DepeschenbĂŒro der Telegraphen-Union Hamburg als Kontoristin mit Besuch der Handelsschule
- 1920 Dienstantritt bei der Deutschen Reichspost als Telegraphengehilfin im Fernsprechamt und im Postscheckamt Hamburg
- Herbst 1931 Erste Verhaftung, Verhöre und mehrfache Strafversetzung
- 1933 Entlassung als Postgehilfin und Berufsverbot gemÀà dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, Illegale Arbeit fĂŒr die KPD
- 1934 2 Jahre Zuchthaus wegen Vorbereitung zum Hochverrat, 1938 Verhaftung durch Gestapo und Einweisung ins KZ FuhlsbĂŒttel bis Ende MĂ€rz 1939, 1941 Geiselhaft nach Ăberfall auf die Sowjetunion
- 1945 Hilfsreferentin in der Arbeitsrechts-Abteilung des Landesarbeitsamtes Hamburg
- 1945-1948 Mitglied der Bezirksleitung Wasserkante der KPD
- 1946 Erste Ausgabe der Hamburger Volkszeitung nach dem Krieg
- 1948 KPD-Delegierung zum Studium in die SBZ
- 1949 am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar als wissenschaftliche Assistentin des Direktors Prof. Dr. Gerhard Scholz, Immatrikulation als wissenschaftl. Aspirantin an der Friedr.-Schiller-UniversitÀt Jena
- 1950/51 Lehrgang fĂŒr deutsche Literaturgeschichte Weimar, Ltg. Prof. Dr. Scholz
- 1959-1963 Direktorin des Institutes fĂŒr literarische Publizistik und Stilistik
- 1961-1963 Prodekan fĂŒr den wissenschaftlichen Nachwuchs
- Auszeichnungen: 1963 VaterlĂ€ndischer Verdienstorden (Silber), Carl-von-Ossietzky-Medaille des Friedensrates der DDR, Johannes-R.-Becher-Medaille (2x) des Kulturbundes, Medaille âKĂ€mpfer gegen den Faschismusâ des Ministerrates der DDR
- Arbeiterkorrespondentin bei der Hamburger Volkszeitung (HVZ) und Herausgabe einer illegalen Betriebszeitung âStoppuhrâ beim Fernsprechamt
- Besuch der Hamburger Verwaltungsschule (3 Semester)
Biographische, autobiographische Literatur
- Beutin, Wolfgang, Geschichte eines deutschen Jakobiners â Hedwig Voegts Beitrag zur Wiedergewinnung der demokratischen Tradition, in: âdie tatâ, 29.6.1979.
- Suhling, Ursula, Rebellische Literatur - Quelle moralischer Kraft. Hedwig Voegt (1903-1988). Erinnerungen und Biographisches. Mit einem Beitrag von Dr. Evamaria Nahke, Hamburg 2008.
Referenzen und Quellen
UniversitĂ€tsarchiv Leipzig: Professorendatenbank, KĂŒrschner 1961, S. 2162.
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Art:Hedwig Voegt
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium, Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig. Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Voegt_1108 Datum: 19.05.2013 |
Daten
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