Baugeschehen Das Konzept  

Baugeschehen
Das Konzept

Wettbewerb 2004 - Das Konzept von Erick van Egeraat

Der Entwurf des Rotterdamer Architektubüros Erick van Egeraat associated architects sieht ein Haupthaus mit moderner und expressiver und vertikal durchgegliederter Fassade aus Kalkstein und Glas sowie eine kirchenähnliche Aula mit markanten Giebeldach, Glockenturm, großem Spitzbogenfenster und Rosette vor.

Den dritten Teil des Gebäudeensembles bildet das "Cafe Felsche", welches jedoch nicht zur Universität gehört.

Erick van Egeraat mit Modell und Zeichnung seines Entwurfes

Van Egeraats "Paulinum" erinnert in Größe und Form deutlich an die Paulinerkirche, wird im Inneren aber dennoch den vielfältigen Anforderungen des universitären Betriebes gerecht. 

Damit berücksichtigt der Architekt sowohl die besondere Stellung der Universität am Leipziger Augustusplatz sowie
die von vielen immer wieder geforderte Erinnerung an die gesprengte Universitätskirche St. Pauli. Im Inneren
des neuen Gebäudes wird mit gotisierenden Elementen, Säulen und einem Netzgewölbe an den 1968 gesprengten Vorgängerbau erinnert. Der Raum wird durch einen beweglichen Raumteiler aus Glas in einen sakralen und einen weltlichen Raum unterteilt.

Insgesamt nimmt das rund 33.000 Quadratmeter umfassende Gebäudensemble neben der expressiven Fassade durch Fluchten, Lichthöfe und Durchgänge die Wiedereinbindung des alten Campus in die bestehende Stadtstruktur auf und verleiht der Universität Leipzig eine klare Repräsen-tationsfassade zum Augustusplatz, wie sie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr bestanden hatte.


letzte Änderung: 02.07.2015 
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