Anerkennung von Auslandsaufenthalten  

Anerkennung von Auslandsaufenthalten

Anerkennungskonferenz 2017

Die Arbeitstagung richtete sich an administratives und wissenschaftliches Hochschulpersonal, das mit der Gestaltung von Anerkennungsprozessen, Curricularplanung, Internationalisierung des Curriculums sowie Förderung der Auslandsmobilität befasst ist. In diesem Kontext lag der thematische Fokus der Arbeitstagung auf der Gestaltung und Integration von Möbilitätsfenstern (d.h. verschiedenen Formen von curricularen Komponenten oder Zeiträumen, die eine Auslandsmobilität fördern und Anerkennungsprozesse vereinfachen) ins Curriculum. Fragen der inhaltlichen Strukturierung, zeitlichen Platzierung sowie der internen Verwaltung von integrierten Mobilitätsfenstern wurden thematisiert und praxisnah diskutiert.

Die gesamte Tagung wurde von einer Grafic Recorderin, Sophia Halamoda, begleitet und in Form von Zeichnungen protokolliert.

Mobilitätsfenster Grundlagen

Modelle für Mobilitätsfenster
Vor dem Hintergrund des Projekts „Auslandsaufenthalte in Bachelor- und Masterstudiengängen” der Abteilung Internationales der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz stellt Dr. Birgit Weiß in ihrem Vortrag zum einen verschiedene Mobilitätsfenstertypen vor, zum anderen fasst sie die gewonnenen Erfahrungen hinsichtlich des Umgangs mit Mobilitätsfenstern praxisnah zusammen. Vortrag von Dr. Birgit Weiß, Johannes Gutenberg – Universität Mainz

Verfahren zur Implementierung von Mobilitätsfenstern an der Universität Leipzig
Lars Jedding fokussiert in seinem Vortrag auf die Verfahrenswege zur Änderung von Prüfungs- und Studienordnungen mit dem Ziel der Einrichtung von Mobilitätsfenstern an der Universität Leipzig und schildert Gestaltungsmöglichkeiten in Prüfungs- und StudienordnungenVortrag von Lars Jedding, Universität Leipzig

Beispiele für Verfahrenswege zur Implementierung von obligatorischen und optionalen Mobilitätsfenstern
Anhand zweier Beispiele wird das Thema der Einrichtung von Mobilitätsfenstern vertiefend aufgegriffen. Konkrete Einrichtungsverfahren, diesbezügliche Herausforderungen und Lösungsstrategien werden in diesen Vorträgen zur Diskussion gestellt.Vortrag von Prof. Dr. –Ing. Andreas Schuster, Westsächsische Hochschule ZwickauVortrag von Prof. Dr. Doris Weidemann, Westsächsische Hochschule Zwickau

Werkstätten – optionale & obligatorische Mobilitätsfenster

In den beiden Werkstätten wurde der praktische Umgang mit obligatorischen oder optionalen Mobilitätsfenstern näher beleuchtet. Die dazu ausgewählten Beispiele boten zusätzliche Arbeitshilfen durch die Vorstellung und Reflexion persönlicher Erfahrungen. Ziel des Themenschwerpunktes war es, „Goldene Regeln“ zum Umgang mit Mobilitätsfensternfür die vorgestellten Beispiele zu formulieren.

Optionales Mobilitätsfenster

Werkstatt optionale Mobilitätsfenster

Frau Prof. Dr. Andrea Nikolaizig fasst dazu in ihrem Vortrag wichtige Punkte zur Integration eines Auslandspraktikums innerhalb des Bachelorstudiengangs Bibliotheks- und Informations-wissenschaft (HTWK Leipzig) zusammen.


Vortrag von Prof. Dr. Andrea Nikolaizig, HTWK Leipzig

 

Obligatorische Mobilitätsfenster

Werkstatt obligatorische Mobilitätsfenster

In seinen Vortrag geht Dr. Jörg Henning Hüsemann auf die Herausforderungen und Lösungstrategien bei der Einrichtung eines obligatorischen Auslands-aufenthaltes innerhalb des Bachelor-studiengangs Sinologie International (Bachelor plus; Universität Leipzig) ein.

Vortrag von Dr. Jörg Henning Hüsemann

 

 

Interviewergebnisse

Die gesetzten Programmschwerpunkte resultieren aus einer Interviewbefragung an den Leipziger Hochschulen, der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Zeitraum von September bis November 2016. Insgesamt wurden 27 Interviews geführt. Die Interviewergebnisse wurden grafisch aufbereitet. Zudem wurden die Mobilitätsfenster vier ausgewählter Studiengänge als Poster präsentiert.

 



letzte Änderung: 20.10.2017 
pages